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Jagdflugzeug McDonnell F-4J Phantom II

Die McDonnell Douglas F-4J Phantom II wurde 1966 bei der US Navy eingeführt. Die Variante war eine Weiterentwicklung der F-4B und sollte primär als Jagdflugzeug und sekundär als Jagdbomber dienen. Sie erhielt einen verbesserten Radar, verbesserte Triebwerke und optimierte Schleudersitze. Hinzu kamen eine Ausrüstung für Luft-Boden-Einsätze und größere Hauptfahrwerksreifen. Außerdem wurden Modifikationen vorgenommen, um die Landegeschwindigkeit zu reduzieren. Von dieser Variante wurden 522 Maschinen für die US Navy und das US Marine Corps gebaut, die im großen Umfang im Vietnamkrieg eingesetzt wurden. 

Die McDonnell Douglas F-4J Phantom II ist 17,7 m lang, hat eine Spannweite von 11,7 m und ein maximales Abfluggewicht von 26,3 t. Der Antrieb erfolgt über zwei Strahltriebwerke mit je 79,6 kN Schub, womit 1502 kn (2781,5 km/h) erreicht wurden. Die Besatzung bestand aus zwei Mann, die Bewaffnung aus vier Sidewinder- und vier Sparrow-Luft-Luft-Raketen und bis zu 7,3 t Bomben.

Im Imperial War Museum in Duxford wird eine F-4J Phantom II ausgestellt. Dieses Exemplar wurde 1967 gebaut, 1972 im Vietnamkrieg von USS America aus eingesetzt und 1984 an die Royal Air Force verkauft. Diese setzte die Maschine bis 1991 ein, worauf sie nach Duxford überführt wurde. Sie ist heute in dem Anstrich von 1972 ausgestellt. Ich habe sie im Oktober 2019 fotografiert:

 

Siehe auch diese Fotogalerien: F-4B Phantom II in Palm Springs sowie eine F-4N und eine F-4S auf USS Midway.

Lars