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Deutscher Zerstörer Z 17 (1/700)

Das Original

Der deutsche Zerstörer Z 17 Diether von Roeder war das Typschiff des Typs 1936. Bei dieser aus sechs Schiffen, Z 17 bis Z 22, bestehenden Klasse wurden einige der Probleme der Vorgängerklassen Typ 1934 und 1934A behoben. Durch einen größeren Rumpf und weniger Topgewicht wurden die Seeeigenschaften verbessert, auch die Antriebsanlage, Wendigkeit und Reichweite waren besser. Auf die Klasse folgte der Typ 1936A, bei dem die meisten Vorteile durch die schwerere Bewaffnung wieder zunichte gemacht wurden.

Deutscher Zerstörer Z 17 (1/700)

Die Z 17 war 123,0 m lang, 11,8 m breit und verdrängte 3415 ts. Der Antrieb bestand aus sechs Kesseln und zwei Dampfturbinen, die 70 000 PS leisteten und eine Geschwindigkeit von 38,5 kn ermöglichten.

Bewaffnung
5 x 12,7 cm L/45 SK C/34
4 x 3,7 cm L/83 C/30 (zwei Zwillingslafetten)
4 x 2 cm L/65 C/30
8 x 53,3 cm-Torpedorohre (zwei Vierlinge)
60 Minen

Deutscher Zerstörer Z 17 (1/700)

Die Z 17 Dieter von Roeder wurde 1936-38 bei Deschimag in Bremen gebaut. Nach Kriegsausbruch wurde sie zum Legen von defensiven und offensiven Minensperren sowie zum Handelskrieg in der Nordsee genutzt. Danach wurde sie zur Invasion von Norwegen eingesetzt (Unternehmen Weserübung), genauer gehörte sie zu den zehn Zerstörern, die am 9. April 1940 Narvik besetzten. Am 10. April wurde Z 17 von britischen Zerstörern in der Ersten Schlacht von Narvik schwer beschädigt. Fahruntüchtig wurde sie als schwimmende Batterie verwendet und beschädigte in der Zweiten Schlacht von Narvik den britischen Zerstörer Cossack. Danach wurde sie von der eigenen Besatzung gesprengt. In den beiden Schlachten wurden 16 Mann der Besatzung getötet.

Deutscher Zerstörer Z 17 (1/700)
Deutscher Zerstörer Z 17 (1/700) Deutscher Zerstörer Z 17 (1/700)

Das Modell

Das Modell der Z 17 stellt den Bauzustand von 1939 dar. Es wurde aus dem Bausatz der Z 21 von Trumpeter umgebaut und weiter verfeinert.

Deutscher Zerstörer Z 17 (1/700)

Roland Nienkirchen