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Jahrestag

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Quelle: Wikipedia Vor 100 Jahren, am 24. Januar 1915, unternahm ein deutscher Verband unter Franz von Hipper einen Vorstoß in die Nordsee, um die britischen Vorpostenboote bzw. Fischereiflotte (die von Hipper als Vorpostenboote betrachtet wurden) zu vernichten (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der deutsche Verband bestand aus den Schlachtkreuzern und Panzerkreuzern des I. Aufklärungsgeschwaders, den Leichten und Geschützten Kreuzern des II. Aufklärungsgeschwaders sowie zwei Torpedobootflottilien. Zum I. Aufklärungsgeschwader unter von Hipper gehörte die Schlachtkreuzer Moltke, Seydlitz und Derfflinger. Da der Schlachtkreuzer Von der Tann wegen einer Werftliegezeit nicht verfügbar war, nahm stattdessen der Panzerkreuzer Blücher an dem Vorstoß teil. Von diesen vier Schiffen gibt es im Maßstab 1/700 zahlreiche Bausätze: von der Blücher von WSW und Kombrig, von der Moltke von NNT, von der Seydlitz von WSW und Kombrig und von der Derfflinger von WSW, Kombrig und FlyHawk. Auch im Maßstab 1/350 gibt es einige der Modelle, darunter die Blücher von Kombrig sowie die Seydlitz von Iron Shipwright und Kombrig. Die II. Aufklärungsgruppe setzte sich aus dem Geschützten Kreuzer Kolberg und den Leichten Kreuzern Stralsund, Rostock und Graudenz zusammen. Bisher gibt es von keinem dieser Kreuzer einen passenden Bausatz im Maßstab 1/700 und 1/350. Nur von der Graudenz gibt es einen Bausatz von HP Models, der allerdings den Zustand nach dem Umbau von 1916 zeigt, d.h. mit sieben 15 cm-Geschützen statt zwölf 10,5 cm-Geschützen. Die Kolberg könnte mit einigem Aufwand aus einem Bausatz der Emden oder Dresden umgebaut werden, von denen es im Maßstab 1/700 Bausätze von HP Models und Blue Ridge Models und im Maßstab 1/350 von Revell gibt (vergleiche den Umbau der Emden in die Mainz, ein Schwesterschiff der Kolberg). Etwas einfacher dürfte der Umbau einer Graudenz von HP Models in eine Stralsund oder Rostock sein... Der britische Verband unter David Beatty bestand aus zwei Schlachtkreuzer-Geschwadern (1st und 2nd Battlecruiser Squadron) mit insgesamt fünf Schiffen, einem Geschwader mit vier Leichten Kreuzern (1st Light Cruiser Squadron) sowie der Harwich Force. Das 1st Battlecruiser Squadron bestand aus den Schlachtkreuzern Lion, Tiger und Princess Royal, die 2nd Battlecruiser Squadron aus New Zealand und Indomitable. Von diesen gibt es die Lion, Tiger, Princess Royal, New Zealand und Indomitable im Maßstab 1/700 von Kombrig, im Maßstab 1/350 gibt es die Tiger, New Zealand und Indomitable (siehe auch das Schwesterschiff Indefatigable) von Kombrig. Die 1st Light Cruiser Squadron bestand aus den Leichten Kreuzern Southampton, Birmingham, Lowestoft und Nottingham. Die Southampton kann aus dem HP Models Bausatz der Sydney, ebenfalls ein Schiff der Chatham-Klasse, gebaut werden. Die anderen drei Schiffe gehörten zur Birmingham-Klasse, die sich in einigen Punkten von der Chatham-Klasse unterschied, u.a. durch ein zusätzliches 15,2 cm-Geschütze vor der Brücke. Der Umbau aus dem Sydney-Bausatz sollte relativ einfach sein. Die Harwich Force bestand aus drei Leichten Kreuzern der Arethusa-Klasse, Arethusa, Aurora und Undaunted, sowie 35 Zerstörern. Von der Arethusa-Klasse gibt es bisher keinen Bausatz im Maßstab 1/700, aber einen von Iron Shipwright im Maßstab 1/350 - der aber einen späten Bauzustand darstellt, so dass einige kleinere Umbauten notwendig sind, insbesondere der Ersatz des Dreibeinfockmastes durch einen einfachen Mast. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir diese Artikel: I. Aufklärungsgeschwader in der Schlacht auf der Doggerbank (1/700)   24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Vor 100 Jahren, am 24. Januar 1915, unternahm ein deutscher Verband unter Franz von Hipper einen Vorstoß in die Nordsee, um die britische... Sonntag, 25. Januar 2015 Deutscher Schlachtkreuzer Derfflinger (1/700, FlyHawk) von Thomas Schmidt   24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Heute vor 100 Jahren, am 24. Januar 1915, kam es in der Nordsee zur ersten Schlacht zwischen britischen und deutschen Schlachtkreuzern (s... Samstag, 24. Januar 2015 Britischer Leichter Kreuzer Southampton (1/700, HP Models) von Lars Scharff   24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Vor 100 Jahren diente der britische Leichte Kreuzer Southampton in der Schlacht auf der Doggerbank als Aufklärer und zur Artilleriebeoba... Montag, 26. Januar 2015 Deutscher Schlachtkreuzer Derfflinger (1/700, WSW) von Jim Baumann   24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Die Derfflinger war neueste der drei deutschen Schlachtkreuzer, der vor 100 Jahren an der Schlacht auf der Doggerbank beteiligt war (sieh... Dienstag, 27. Januar 2015 Passend zum Thema sind auch diese Modelle: SMS Blücher (Kombrig 1/700) von Bernd Villhauer Geschichte Benannt wurde das Schiff nach dem preußischen Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher. Der Panzerkreuzer SMS BLÜCHER lief am 11. April 1908 in Kiel auf der Kaiser Wilhelm... Samstag, 29. März 2008 Schlachtkreuzer Seydlitz (Kombrig, 1/700) von Bernd Villhauer Die sieben Schlachtkreuzer der Kaiserlichen Marine – Von der Tann, Moltke, Goeben, Seydlitz, Derfflinger, Lützow und Hindenburg – waren die modernsten und stärksten deutschen Schiffe der Epoc... Montag, 25. Juli 2011 HMS Tiger 1/700 von Mike McCabe Für jemanden, der üblicherweise kleinere Schiffe baut - Zerstörer und Geleitschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg oder der Zeit zwischen den Kriegen - ist ein großer Schlachtkreuzer aus der Periode ... Donnerstag, 28. Juni 2007
Samstag, 24. Januar 2015
  24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Vor 100 Jahren, am 24. Januar 1915, unternahm ein deutscher Verband unter Franz von Hipper einen Vorstoß in die Nordsee, um die britischen Vorpostenboote bzw. Fischereiflotte (die von Hipper als Vorpostenboote betrachtet wurden) zu vernichten (siehe Jahrestage auf Modellmarine).
Samstag, 24. Januar 2015
Quelle: Wikipedia Commons Am 21. August 1939 war der deutsche Schwere Kreuzer (Panzerschiff) Admiral Graf Spee – noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs – in Richtung Südatlantik ausgelaufen, wo sie am 30. September den Kreuzerkrieg aufnahm. Sie konnte insgesamt neun britische Handelsschiffe mit 50.089 BRT im Südatlantik und Indischen Ozean versenken: Clement, Newton Beach, Ashlea, Huntsman, Trevanion, Africa Shell, Doric Star, Tairoa und Streonshalh. Versorgt wurde sie dabei von dem Trossschiff Altmark. Am 13. Dezember gelang es einem britischen Geschwader unter Kommodore Harwood mit dem Schweren Kreuzer HMS Exeter und den Leichten Kreuzern HMS Ajax und HMNZS Achilles die Admiral Graf Spee vor der Río de la Plata-Mündung zu stellen. Die Admiral Graf Spee konnte Exeter schwer und die beiden Leichten Kreuzer leicht beschädigen, wurde aber selbst beschädigt. Um Reparaturen durchzuführen, lief sie in Montevideo ein, während der neu eingetroffene britische Schwere Kreuzer Cumberland und die beiden Leichten Kreuzer den Hafen blockierten. Wegen der Schäden, des Munitionsverbrauchs und der britische Schiffe vor dem Hafen (deren Zahl zu hoch eingeschätzt wurde) und wurde Admiral Graf Spee am 17. Dezember in der Mündung des Río de la Plata selbst versenkt. Zu dem 75. Jahrestag der Schlacht vor dem Río de la Plata veröffentlichen wir folgende Beiträge: Deutscher Schwerer Kreuzer Admiral Graf Spee (1/350, Trumpeter) von Rainer Michalek   13.12.1939 - 75 Jahre Schlacht vor dem Río de la Plata   Vor der Mündung des Río de la Plata traf heute vor 75 Jahren, am 13. Dezember 1939, der deutsche Schwere Kreuzer (Panzerschiff) Ad... Samstag, 13. Dezember 2014 Britischer Schwerer Kreuzer Exeter (1/700, Matchbox) von Roland Nienkirchen   13.12.1939 - 75 Jahre Schlacht vor dem Río de la Plata   Vor 75 Jahren, am 13. Dezember 1939, beendete der britische Schwere Kreuzer HMS Exeter zusammen mit den Leichten Kreuzern HMS Ajax u... Sonntag, 14. Dezember 2014
Samstag, 13. Dezember 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 100 Jahren griff das deutsche Ostasiengeschwader mit den Panzerkreuzern Scharnhorst und Gneisenau und den Geschützten Kreuzern Leipzig, Nürnberg und Dresden unter Admiral Graf Spee den britischen Stützpunkt von Port Stanley auf den Falklandinseln an (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Das Ziel war es u.a. auf dem Weg nach Deutschland mehr Kohle zu erbeuten. Graf Spee war nach der siegreichen Schlacht von Coronel am 1. November 1914 nur sehr langsam weiter gefahren, so dass es der Royal Navy gelungen war, in Port Stanley starke Verbände zu versammeln, die dort schon vorhandene Schiffe unter Stoddart verstärkten: die Schlachtkreuzer Invincible und Inflexible, die Panzerkreuzer Cornwall, Kent und Carnavon und die Leichten Kreuzer Bristol und Glasgow. Dazu war der Hilfskreuzer Macedonia verfügbar und das alte Schlachtschiff Canopus war als schwimmende Batterie im Hafen auf Grund gesetzt worden. Alle Schiffe standen unter dem Befehl von Sturdee. Auch dieser war nur sehr langsam vorgerückt und war erst kurz vor Graf Spee in Port Stanley eingetroffen. Viele seiner Schiffe waren noch am Kohlen als die Gneisenau und Nürnberg als deutsche Vorhut vor Port Stanley auftauchten. Die beiden deutschen Schiffe flohen unter dem Feuer der Canopus und dem Eindruck der im Hafen sichtbaren Dreibeinmasten der Schlachtkreuzer. Nach einer längeren Verfolgung gelang es den britischen Schiffen das deutsche Geschwader einzuholen, worauf Graf Spee sich mit den beiden Panzerkreuzern stellte, um so den Geschützten Kreuzern die Chance zu geben zu entkommen. Die beiden Schlachtkreuzer griffen zusammen mit der Carnavon die beiden deutschen Panzerkreuzer an und versenkten beide. Die Scharnhorst sank mit der gesamten Besatzung, von der Gneisenau überlebten nur 190. Die Cornwall und die Glasgow versenkten die Leipzig (nur 18 Überlebende), während die Kent die Nürnberg versenkte (nur sieben Überlebende). Die Kohledampfer Baden und Santa Isabell wurden von dem Leichten Kreuzer Bristol und dem Hilfskreuzer Macedonia versenkt. Insgesamt wurde 1871 Mann der sechs versenkten deutschen Schiffe getötet, nur die Dresden und der Tender Seydlitz konnten entkommen. Auf britischer Seite wurde zehn Mann getötet und 19 verwundet, Invincible, Glasgow, Kent und Cornwall wurden leicht beschädigt. Von den beteiligten Schiffen gibt es inzwischen im Maßstab 1/700 fast alle Schiffe: die Scharnhorst-Klasse von Kombrig und HP Models, Nürnberg von Blue Ridge Models, Dresden von Blue Ridge Models und HP Models, die Invincible-Klasse (Invincible, Inflexible) von Kombrig, die Monmouth-Klasse (Cornwall, Kent) von Kombrig und die Bristol-Klasse (Bristol, Glasgow) von Kombrig. Lediglich der Panzerkreuzer HMS Carnavon, der Geschützte Kreuzer Leipzig, der Hilfskreuzer HMS Macedonia und die drei deutschen Trossschiffe sind nicht als Bausatz in diesem Maßstab erhältlich. Auch im Maßstab 1/350 gibt es einige der Schiffe von Kombrig und Revell, siehe z.B. die Kent und Glasgow. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir diese Beiträge: Britischer Schlachtkreuzer Inflexible (1/700, Kombrig) von Thomas Sperling   08.12.1914 - 100 Jahre Schlacht bei den Falklandinseln   Nach der Niederlage vor Coronel am 1. November 1914 schickte die britische Admiralität einen Verband in den Süd-Atlantik um das deu... Montag, 08. Dezember 2014 Deutscher Geschützter Kreuzer Nürnberg (1/700, Blue Ridge Models) von Lars Scharff   08.12.1914 - 100 Jahre Schlacht bei den Falklandinseln   In der Schlacht bei den Falklandinseln vor 100 Jahren wurde auch die SMS Nürnberg von dem britischen Panzerkreuzer Kent versenkt, wo... Dienstag, 09. Dezember 2014
Montag, 08. Dezember 2014
Quelle: Wikipemedia Commons Der Befehlshaber des deutschen Ostasiengeschaders, Admiral Graf von Spee hatte gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs die Basis in Tsingtao angesichts der Bedrohung duch die japanische Marine aufgegeben. Der Geschützte Kreuzer Emden war in den Indischen Ozean zum Handelskrieg abgeordnet worden, während von Spee mit mit den Panzerkreuzern Scharnhorst und Gneisenau sowie dem Geschützten Kreuzer Nürnberg und einigen Versorgern und Hilfskreuzern den Pazifik durchquerte. An der Westküste Südamerikas schlossen sich die Geschützten Kreuzer Leipzig und Dresden an. Zusammen wollte das Geschwader um Kap Hoorn herum durch den Atlantik nach Deutschland durchbrechen. Die britische Marine hatte um die Handelsrouten im Südatlantik zu schützen, ein Geschwader unter Admiral Cradock bei den Falkland Inseln zusammengezogen, das aus dem Schlachtschiff Canopus, den Panzerkreuzern Good Hope und Monmouth, dem Leichten Kreuzer Glasgow und dem Hilfskreuzer Otranto bestand. Auf der Suche nach den deutschen Kreuzern, die in südamerikanischen Gewässern stationiert waren (Leipzig und Dresden) und der Suche nach dem deutschen Ostasiengeschwader, wechselte das Geschwader in den Pazifik, wobei Canopus wegen deren zu geringen Geschwindigkeit nicht Teil des Geschwaders war. Obwohl Cradock im Gegensatz zur britischen Admiralität von Spees Schiffe an der Westküste Südamerikas vermutete, rechnete er am 1. November 1914 damit, nur auf den Geschützten Kreuzer Leipzig zu treffen. Auch von Spee war nur auf der Suche nach einem Leichten Kreuzer, der Glasgow. Am Abend des 1. Novembers (siehe Jahrestage auf Modellmarine) sichteten sich die beiden Geschwader, wobei dies ironischerweise jeweils durch die beiden gesuchten Kreuzer erfolgte. In der folgenden Schlacht setzten sich die stärkeren deutschen Panzerkreuzer, deren Besatzungen dazu besser ausgebildet waren, gegen die primär mit Reservisten bemannten britischen Panzerkreuzer durch. Good Hope wurde durch Scharnhorst versenkt, während Monmouth durch Gneisenau schwer beschädigt wurde, sich aber erst absetzen konnte. Sie wurde aber von der Nürnberg aufgespürt und versenkt. Der Hilfskreuzer Otranto und der Leichte Kreuzer Glasgow konnten fliehen. Die beiden Panzerkreuzer sanken mit der gesamten Besatzung, wobei 1570 Mann starben. Der Triumph des deutschen Geschwaders war nur von kurzen Dauer: schon 8. Dezember 1914 wurden vier von fünf Kreuzern des Geschwader in der Schlacht bei den Falklandinseln versenkt, am 14. März 1914 wurde auch der letzte überlebende Kreuzer des Geschwaders, die Dresden, aufgespürt und selbst versenkt. Zu dem Jahrestag der Schlacht von Coronel veröffentlichen wir diese Beiträge: Panzerkreuzer SMS Gneisenau (1/700, Kombrig) von Thomas Sperling   01.11.1914 - 100 Jahre Schlacht von Coronel   Die Gneisenau gehörte zum deutschen Ostasiengeschwader unter Admiral Graf von Spee, das vor 100 Jahren auf das britische Geschwader unter Cra... Samstag, 01. November 2014 Panzerkreuzer HMS Monmouth (1/700, Kombrig) von Lars Scharff   01.11.1914 - 100 Jahre Schlacht von Coronel   Die Monmouth und ihre Schwesterschiffe waren entworfen, um die für den Schutz der Handelsrouten vor Angriffen von gegnerischen Panzerkreuzern... Sonntag, 02. November 2014
Samstag, 01. November 2014
Quelle: Wikimedia Commons 1944 waren die Alliierten im Pazifik auf dem Vormarsch. Die Streitkräfte unter General MacArthur hatten Neuguinea erobert, die Streitkräfte unter Admiral Nimitz eroberten die von den Japanern besetzten Inseln eine nach der anderen („Insel-Springen“). Die nach der Niederlage bei Midway (3.-7.6.1942) wieder aufgebauten japanischen Trägerstreitkräfte hatten in der Philippinen-See (19.-.21.6.1944) erneut eine schwere Niederlage einstecken müssen. In der Luftschlacht bei Formosa (10.-16.10.1944) waren die japanischen Marineflieger weiter dezimiert worden. Die Schlacht um Leyte Als sich die Streitkräfte General MacArthurs und Admiral Nimitzs zur Eroberung der Philippinen vereinigten und am 20. Oktober 1944 auf Leyte landeten, waren die japanischen Träger als Waffe praktisch ausgefallen. Die vorhandenen Träger hatten kaum mehr Flugzeuge und noch schlechter sah es in Bezug auf gut ausgebildete Piloten aus. Da der Verlust der Philippinen aber die Nachschubwege der Japaner, insbesondere ihren Zugang zu Öl, massiv gefährdet hätte, war eine Reaktion dringend notwendig. Der japanische Plan zur Verteidigung der Insel beruhte deshalb auf einem Ablenkungsmanöver. Die japanischen Träger unter Ozawa sollten die amerikanischen Träger unter Halsey auf sich ziehen und so den Weg für drei Gruppen mit Schlachtschiffen, Kreuzern und Zerstörern frei machen. Diese Gruppen unter Kurita, Shima und Nishimura sollten die alliierte Landungsflotte angreifen. Kuritas Verband erlitt schon auf dem Vormarsch hohe Verluste: bei Palawan am 23. Oktober wurden durch U-Boote zwei Schwere Kreuzer versenkt sowie einer beschädigt, in der Sibuyan-See wurden am 24.10. durch Trägerflugzeuge das Schlachtschiff Musashi versenkt und ein weiterer Schwerer Kreuzer beschädigt. Nishimuras und Shimas Verbände gelang es bis zur Surigao-Straße vorzudringen, wo sie aber nachts von alliierten Verbänden in der letzten Schlacht zwischen Schlachtschiffen vernichtend geschlagen wurden. Am 25. Oktober gelang es aber Ozawa mit seinen Trägern die amerikanischen Träger abzulenken und so Kurita den Weg frei zu einem Angriff auf die amerikanische Landungsflotte zu machen. Allerdings stellten sich Kurita bei Samar drei Gruppen von amerikanischen Geleitträgern, die die Landung unterstützen sollten, unfreiwillig in den Weg. Unterstützt durch Luftangriffe (u.a. die ersten Kamikaze) gelang es Kurita diesen schwere Verluste zuzufügen Allerdings verlor er weitere Schiffe (drei Schwere Kreuzer versenkt, zwei schwer beschädigt). Entnervt durch die amerikanischen Luftangriffe zog sich Kurita zurück, ohne die Landungsflotte aufhalten zu können. Ozawas Ablenkungsaktion war damit umsonst gewesen. Sein Geschwader musste in der Schlacht von Kap Engano gegen Halseys Träger zudem einen hohen Preis zahlen. Drei der japanischen Träger fielen Luftangriffen zum Opfer, ein dritter wurde schwer beschädigt. Als Halsey erkannte, dass er Kuritas Angriff auf die Landungsflotte übersehen hatte, versuchte er ohne Erfolg Kurita mit dem Großteil seiner Schiffe abzufangen. Zur Verfolgung der fliehenden Schiffe Ozawas schickte Halsey eine Reihe von Kreuzern und Zerstörern unter DuBose, denen es gelang den verbliebenen beschädigten Träger und einen Zerstörer zu versenken. Auf dem Rückzug der japanischen Verbände wurden weitere Schiffe durch Flugzeuge und U-Boote versenkt bzw. beschädigt. Die japanische Flotte hörte durch die Niederlage bei Leyte praktisch auf zu existieren. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Japanischer Schwerer Kreuzer Nachi (1/350, Aoshima) von Sven Schönyan   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Heute vor 70 Jahren, am 23. Oktober 1944, begann die Seeschlacht um Leyte (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die japanische Marine versuchte die... Donnerstag, 23. Oktober 2014 Japanisches Schlachtschiff Fuso (1/700, Aoshima) von Roland Nienkirchen   24.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Die Fuso gehörte zum Verband von Nishimura, der aus zwei Schlachtschiffen, einem Schweren Kreuzer und vier Zerstörern bestand und der durch die... Freitag, 24. Oktober 2014 Geleitträger USS Gambier Bay (1/350, Hasegawa) von Sven Schönyan   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Heute vor 70 Jahren, am 25. Oktober 1944, ist der Geleitflugzeugträger USS Gambier Bay durch Geschützfeuer einer japanischen Kampfgruppe unter K... Samstag, 25. Oktober 2014 Japanischer Geleitzerstörer Maki (1/700, Tamiya) von Michael Delf   25.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Der japanische Geleitzerstörer Maki gehörte zum Verband von Ozawa, der mit den verbliebenen Flugzeugträgern, für die kaum mehr Flugzeuge vorh... Sonntag, 26. Oktober 2014 Leichter Kreuzer USS Houston und Reperaturschiff USS Hector (1/700) von Christoph Mentzel   27.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   “The battle to save the light cruiser USS Houston CL-80” 14-27. Oktober 1944 im Pazifik Im Oktober 1944 war der Leichte Kreuzer USS Houston... Montag, 27. Oktober 2014 Tamiya: japanischer Schwerer Kreuzer Tone (1/350)   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Zu dem Verband unter Kurita, der vor 70 Jahren in der Palawan-Passage, der Subiyansee und bei Samar kämpfte, gehörte der Schwere Kreuzer Tone (s... Dienstag, 28. Oktober 2014 Schlachtschiff USS Tennesse (1/700, Blue Ridge Models) von Michael Delf, Teil 1   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Am 25. Oktober 1944 kam es in der Surigao-Straße zur letzten Seeschlacht zwischen Schlachtschiffen: zwei japanische Schlachtschiffe unterstützt... Mittwoch, 29. Oktober 2014 Japanisches Schlachtschiff Kongo (1/350, Fujimi) von Bernd Villhauer   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Das japanische Schlachtschiff Kongo gehörte zu dem Verband von Kurita und überlebte vor 70 Jahren die Schlachten in der Palawanpassage, der Sib... Donnerstag, 30. Oktober 2014
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 100 Jahren, am 22. September 1914, versenkte das deutsche U-Boot U 9 die drei britischen Panzerkreuzer Aboukir, Hogue und Cressy kurz hintereinander nördlich von Hoek van Holland, wobei 1459 Mann der Besatzungen der drei Schiffe starben (siehe Jahrestage auf Modellmarine).
Montag, 22. September 2014
Quelle: Wikipedia Commons Heute vor 120 Jahren, am 17. September 1894, kam es nahe der Mündung des Yalu zu der größten Seeschlacht des Chinesisch-Japanischen Kriegs (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dieser Krieg wurde um die Herrschaft über Korea geführt. Die japanische Flotte setzte sich aus dem Panzerschiff Fuso, der Panzerkorvette Hiei, dem Panzerkreuzer Chiyoda, den Geschützten Kreuzern Matsushima (Flaggschiff), Hashidate, Itsukushima, Naniwa, Takachiho, Akitsushima und Yoshino, dem Aviso (umgebautes Passagierschiff) Saikyo Maru und dem Kanonenboot Akagi zusammen. Die chinesische Flotte bestand aus den Schlachtschiffen Dingyuan (alte Schreibweise Ting Yuan oder Ting Yuen) und Zhenyuan (Chen Yuan), den Panzerkreuzern Jingyuan (King Yuan), Laiyuan (Lai Yuan) und Pingyuan (Ping Yuan), den Geschützten Kreuzern Jiyuan (Tsi Yuan oder Chi Yuen), Zhiyuan (Chih Yuan), Jingyuan (Ching Yuan), Chaoyong (Chao Yung) und Yangwei (Yang Wei), der Korvette Guangjia (Kuang Chia), dem Torpedokreuzer Guangbing (Kuang Ping), und den Torpedobooten Fulong (Fu Lung) und Zuoyi (Tso I oder Choi Ti) und den Kanonenbooten Zhenzhong (Chen Chung) und Zhennan (Chen Nan). Die Schlacht endete in einem klaren Sieg der japanischen Flotte. Die chinesische Flotte verlor die fünf Kreuzer Guangjia, Chaoyong, Yangwei, Zhiyuan und Jingyuan (King Yuan) und die meisten anderen Schiffen wurden beschädigt. Die Flotte zog sich nach Weihaiwei zurück, wo sie von den Japanern belagert und schließlich versenkt oder erbeutet wurde. Auf chinesischer Seite starben 718 und mindestens 124 wurden verwundet, von der japanischen Flotte starben 90 und 208 wurden verwundet (wovon 34 später in Krankenhäusern starben). Von den damals eingesetzten Schiffen gibt oder gab es inzwischen die Mehrzahl als Bausätze im Maßstab 1/700. Die Fuso gibt es von Yumemato; Hiei und Matsushima gab es von Seals Models, Hashidate und Itsukushima gibt es noch von Seals Models. Matsushima gibt es auch von Oceanmoon (SS-Model). Von Modelkrak gibt es die Chiyoda, Yoshino, Itsukushima, Naniwa/Takachiho und Akitsushima. Von S-Model gibt es Dingyuan (Ting Yuan), Zhenyuan (Chen Yuan), Jiyuan (Tsi Yuan oder Chi Yuen), Zhiyuan (Chih Yuan)/Jingyuan (Ching Yuan) und Chaoyong (Chao Yung)/Yangwei (Yang Wei). Von Fairey Kikaku gibt es Jingyuan (King Yuan)/Laiyuan (Lai Yuan), Jiyuan (Tsi Yuan oder Chi Yuen) und Pingyuan (Ping Yuan). Von Oceanmoon (SS-Model) gibt es Jingyuan (King Yuan)/Laiyuan (Lai Yuan), Pingyuan (Ping Yuan) und Guangjia (Kuang Chia), Guangbing (Kuang Ping) (als Schwesterschiff Guangyi/Kuang Yi) und eventuell auch die beteiligten Torpedo- und Kanonenboote (wegen der unterschiedlichen Schreibweisen der Namen bin ich mir nicht sicher). Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Chinesischer Geschützer Kreuzer Jiyuan (1/700, S-Model) von Lars Scharff   17.09.1894 - 120 Jahre Schlacht am Yalu   Heute vor 120 Jahren, am 17. September 1894, kam es nahe der Mündung des Yalu zu der größten Seeschlacht des Chinesisch-Japanischen Kriegs (siehe... Mittwoch, 17. September 2014 S-Model: chinesisches Schlachtschiff Zhenyuan (1/700)   17.09.1894 - 120 Jahre Schlacht am Yalu   Modell: The Imperial Chinese Navy Chen Yuen 1894 Hersteller: S-Model Maßstab: 1/700 Material: xxxThe Imperial Chinese Navy Chen Yuen 1894 Art.Nr... Donnerstag, 18. September 2014 Oceanmoon: chinesischer Torpedokreuzer Guangyi (1/700)   17.09.1894 - 120 Jahre Schlacht am Yalu   Modell: Imperial Chinese Navy Torpedo Cruiser Kuang Yi Hersteller: Oceanmoon Maßstab: 1/700 Material: Resin, Plastik (Spritzguss), Fotoätzteile,... Freitag, 19. September 2014 Piotr Olender: Sino-Japanese Naval War 1894-1895   17.09.1894 - 120 Jahre Schlacht am Yalu Titel: Sino-Japanese Naval War 1894-1895 Autor: Piotr Olender Verlag: Stratus/Mushroom Model... Samstag, 20. September 2014
Mittwoch, 17. September 2014
Quelle: Wikipedia Commons Heute vor 75 Jahren, am 1. September 1939, begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Kriegsmarine spielte nur eine untergeordnete Rolle bei dem Angriff. Das alte Schlachtschiff Schleswig-Holstein feuerte die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs bei dem Angriff auf die Westerplatte und unterstützte mit anderen Schiffen den Vormarsch in der Danziger Bucht. Die polnische Marine reagierte auf ihre zahlenmäßige Unterlegenheit im Vergleich zur Kriegsmarine mit drei Plänen: Plan Peking, der Verlegung der Zerstörer-Division nach Großbritannien; Plan Rurka, dem Legen von Minenfeldern in der Danziger Bucht, um den deutschen Vormarsch zu behindern; sowie Plan Worek, dem Einsatz der eigenen U-Boote in der Danziger Bucht und der südlichen Ostsee. Im Rahmen des Plans Peking wurde die Zerstörer-Division aus der Ostsee nach Großbritannien geschickt, um sie so vor der Zerstörung zu bewahren und den Kampf der Alliierten zu unterstützen. Die Zerstörer Grom, Błyskawica und Burza liefen durch den Kattegat nach Edinburgh. Durch diese überlegte Aktion konnten die stärksten polnischen Einheiten weiterhin den Krieg aktiv unterstützen, während die in Polen verbliebenen Schiffe innerhalb von wenigen Tagen zerstört wurden. Operation Rurka scheiterte an deutschen Luftangriffen, worauf die beteiligten Schiffe, darunter der Minenleger Gryf und der Zerstörer Wicher, auf den Stützpunkt auf der Halbinsel Hel verlegten und sich an seiner Verteidigung beteiligten. So beschädigten sie am 3. September den deutschen Zerstörer Leberecht Maas. Die Halbinsel konnte bis zum 2. Oktober verteidigt werden, als die dortigen Truppen kapitulieren mussten. Die verbliebenen Schiffe waren aber bereits am 3. September durch Angriffe von Ju 87 Sturzkampfbombern der TrGr 186 versenkt worden. Den fünf polnischen U-Booten gelang es im Rahmen von Plan Worek nur den deutschen Minensucher M 85 zu versenken, der auf eine Mine lief, die von Żbik gelegt worden war. Wilk und Orzeł gelang es nach Großbritannien zu entkommen, die anderen drei U-Boote wurden in Schweden interniert. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Hafen von Gdynia 1939 (1/700, diverse) von Mike McCabe   01.09.1939 - 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs   Heute vor 75 Jahren, am 1. September 1939, begann der deutsche Überfall auf Polen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die polnische ... Montag, 01. September 2014 Deutsches Schlachtschiff Schleswig-Holstein (1/700, WSW) von Norbert Thiel   01.09.1939 - 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs   Das alte Schlachtschiff Schleswig Holstein feuerte vor 75 Jahren die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs ab, einem Krieg, in dem me... Dienstag, 02. September 2014 Polnischer Zerstörer Grom (1/700, Niko Models) von Lars Scharff   01.09.1939 - 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs   Wegen der massiven zahlenmäßigen Überlegenheit der Kriegsmarine 1939 entschloss sich die polnische Marine, ihre Zerstörer-Division... Mittwoch, 03. September 2014
Montag, 01. September 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 100 Jahren, am 28. August 1914, kam es zu ersten größeren Schlacht im Ersten Weltkrieg zwischen der Royal Navy und der Kaiserlichen Marine (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die britischen Kommodore Roger Keyes, der Befehlshaber der britischen U-Boote, die in der Deutschen Bucht operierten, und Reginald Tyrwhitt, der die Harwich Force kommandierte, planten einen Angriff auf die deutsche Vorpostenkette in der Deutschen Bucht. Hierfür wollten sie ihre eigenen Einheiten einzusetzen. Die U-Boote sollte dabei die deutschen Schiffe der Vorpostenkette zu den britischen Leichten Kreuzer und Zerstörer locken. Beteiligte Schiffe Tyrwhitts befehligte vom Leichten Kreuzer Arethusa aus den Spähkreuzer Fearless und 31 Zerstörer der Acheron- und Laforey-Klasse. Keyes kommandierte mit dem Zerstörer Lurcher als Flaggschiff den Zerstörer Firedrake sowie die U-Boote D-2, D-8, E-4, E-5, E-6, E-7, E-8 und E-9. Die Rückhalt bildeten Beattys Schlachtkreuzer (1st Battle Cruiser Squadron: Lion, Princess Royal und Queen Mary; 2nd Battle Cruiser Squadron: Invincible und New Zealand), die 1st Light Cruiser Squadron unter Goodenough (Southampton, Birmingham, Nottingham, Lowestoft, Falmouth und Liverpool), und 7th Cruiser Squadron unter Christian und Campbell (Panzerkreuzer Euryalus, Cressy, Aboukir, Hogue, Sutlej und Geschützter Kreuzer Amethyst). Tyrwhitt und Keyes waren nicht über die Anwesenheit der Schlachtkreuzer und Leichten Kreuzer Goodenoughs informiert, so dass friendly fire-Zwischenfälle zwischen britischen Schiffen mehrfach nur knapp vermieden werden konnten. Die deutsche Vorpostenlinie bestand aus den Zerstörern (Hochseetorpedobooten) der I. Torpedobootflottille mit den Zerstörern V 187, V 188, V 189, V 191, G 193, G 194, G 196 und G 197. Nach den ersten Sichtungen britischer U-Boote lief dazu die V. Torpedobootflottile u.a. mit den Zerstörern V 1, V 6, G 9 und S 13 aus. Als Rückhalt lagen bei Helgoland die Geschützen Kreuzer Frauenlob und Stettin sowie der Torpedokreuzer (Aviso) Hela bei Brunsbüttel (der aber nicht an der Schlacht beteiligt war). Hinter der Vorpostenkette operierte die III. Minensucher Division, die aus alten Torpedobooten (u.a. T 33, T 34, T 37 und S 73) bestand und deren Flaggschiff die D 8 war. Dazu lagen eine Reihe von Geschützten und Leichten Kreuzer bereit: die Mainz in der Emsmündung; Cöln, Strassburg, Stralsund, Kolberg und Ariadne in Wilhelmshaven sowie Danzig und München in Brunsbüttel. Schwere Einheiten der Kaiserlichen Marine waren zum Teil nicht einsatzklar, konnten teilweise bei Niedrigwasser auch nicht auslaufen und wurden wenn überhaupt zu spät losgeschickt, um noch in die Schlacht eingreifen zu können. Die Kreuzer standen unter dem Kommando von Maas, das Oberkomando über die Verteidigung der Deutschen Bucht lag bei Hipper. Schlachtverlauf Keyes schickte die U-Boote auf ihre Positionen, aber Tyrwhitt traf direkt auf die deutschen Zerstörer. Um diese und die dahinter operierenden Minensucher zu schützen, griffen die Kreuzer Frauenlob und Stettin ein, denen es gelang die Arethusa schwer zu beschädigen und so die meisten Torpedoboote und Minensucher (außer V 187, die versenkt wurde) zu retten. Darauf liefen acht weitere deutsche Kreuzer aus, die aber einzeln und unkoordiniert angriffen. Deshalb griffen Goodenoughs Leichte Kreuzer zur Unterstützung von Tyrwhitt ein. Zu den einzeln angreifenden deutschen Schiffen gehörte der Geschützte Kreuzer Mainz, der von sechs britischen Leichten Kreuzern und 20 Zerstörern Goodenoughs und Tyrwhitts gestellt und versenkt wurde. Wegen der zunehmenden Zahl von deutschen Kreuzern entschloss sich schließlich auch Beatty mit seinen fünf Schlachtkreuzern zur Unterstützung von Tyrwhitt zu eilen und besiegelte so die deutsche Niederlage in der Schlacht von Helgoland. Die Schlachtkreuzer versenkten die deutschen Geschützten Kreuzer Cöln und Ariadne und zwangen die restlichen deutschen Kreuzer in die Flucht. Auf britischer Seite starben 35 Mann und 55 wurden verwundet sowie der Leichte Kreuzer Arethusa und drei Zerstörer wurden schwerer beschädigt. Von der deutschen Marine starben 712 Mann, 149 wurden verwundet und 336 gerieten in Gefangenschaft. Versenkt wurden die Geschützten Kreuzer Mainz, Cöln und Ariadne sowie der Zerstörer V 187 und mehrere Kreuzer, Zerstörer und Minensucher wurden beschädigt. In der Folge wurde die deutsche Marine sehr viel vorsichtiger eingesetzt, um nicht den Verlust von weiteren Schiffen zu riskieren. Die Verteidigung der Deutschen Bucht, die sich als ineffektiv erwies, wurde durch massive Minenfelder verstärkt. Bausätze Inzwischen gibt es eine zunehmende Zahl von Bausätzen von an der Schlacht beteiligten Schiffen. So sind im Maßstab 1/700 von Kombrig und NNT die beteiligten britischen Schlachtkreuzer erhältlich (siehe Bausatzbesprechung der Queen Mary von NNT und der New Zealand von Kombrig). Von den britischen Leichten Kreuzern kann man Southampton, Birmingham, Nottingham und Lowestoft aus dem Bausatz der Sydney von HP Models bauen bzw. umbauen, während Liverpool aus dem Bausatz der Glasgow oder Gloucester von Kombrig baubar ist. Von den beteiligten deutschen Kreuzer gibt es von HP Models Bausätze der Gazelle-Klasse (Arcona; weitere sind angekündigt), während es von Blue Ridge Models einen Bausatz der Nürnberg gibt, aus dem die Stettin gebaut werden kann. Von Kombrig gibt es auch einige der Klassen im Maßstab 1/350, siehe z.B. hier und hier. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Deutscher Geschützter Kreuzer Frauenlob (1/700, Umbau HP Models) von Lars Scharff   28.08.1914 - 100 Jahre Schlacht von Helgoland   Heute vor 100 Jahren, am 28. 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Donnerstag, 28. August 2014

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