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Jahrestag

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Quelle: Wikimedia Commons Im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) setzte die Marine der Südstaaten in großem Umfang auf Kreuzer, die den Seehandel der Nordstaaten angreifen sollten. Der erfolgreichste dieser Kreuzer war die Sloop Alabama, der heute vor 150 Jahren am 19. Juni 1864 versenkt wurde (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Nach einer fast zweijährigen Fahrt, bei der sie 65 Handelsschiffe der Nordstaaten aufgebracht sowie ein Kanonenboot versenkte hatte, lief die Alabama am 11. Juni 1864 im Hafen von Cherbourg, Frankreich, ein. Am 14. Juni wurde sie dort von der Sloop Kearsarge der Marine der Nordstaaten entdeckt. Am 19. Juni lief Alabama aus und stellte sich der Kearsarge. Bei dem folgenden Gefecht gelang es der Kearsarge die Alabama zu versenken. Von der Besatzung der Alabama starben etwa 40, von der Kearsarge einer. Bemerkenswert ist, dass die Alabama über 350 Schuss (über 370?) abfeuerte, während die Kearsarge nur 173 Schuss abfeuerte. Aber die höhere Feuergeschwindigkeit der Alabama bewirkte nur eine miserable Treffgenauigkeit, nur etwa 20 Schuss trafen den Rumpf und zwei davon trafen die Panzerung der Kearsarge, die zwar durchschlagen wurde, die Schäden am Rumpf waren aber nur minimal. Die Besatzung der Kearsarge dagegen war besser geschult, nahm sich mehr Zeit für das Zielen und traf deshalb den Rumpf der Alabama so schwer, dass diese nach einer Stunde Gefecht durch Treffer von 28 cm-Granaten an der Wasserlinie sank. Teilweise wird erwähnt, dass die Munition der Alabama alt und deshalb fehlerhaft gewesen wäre, tatsächlich war aber die Munition der Kearsarge noch älter und noch länger auf See. Das Gefecht bei Cherbourg wird oft als letztes Gefecht zwischen zwei Schiffen mit Holzrümpfen beschrieben. Allerdings war es schon typisch für ein Gefecht zwischen dampfgetriebenen Schiffen: der Ausgang wurde nicht mehr dadurch entschieden, dass ein Schiff entmastet wurde und aufgab, sondern dadurch, dass eines versenkt wurde. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Sloop USS Kearsarge (1/700, Eigenbau) von Lars Scharff   19.06.1864 - 150 Jahre USS Kearsarge vs. CSS Alabama   Die Sloop Kearsarge der Nordstaaten wurde durch das Gefecht bei Cherbourg gegen die Alabama der Südstaaten vor 150 Jahre berühmt (si... Donnerstag, 19. Juni 2014 Sloop CSS Alabama (1/700, Eigenbau) von Lars Scharff   19.06.1864 - 150 Jahre USS Kearsarge vs. CSS Alabama   Vor 150 Jahren lief der erfolgreichste Kaperfahrer der Südstaaten, die Sloop Alabama, in Cherbourg, Frankreich, für eine notwendige Ü... Freitag, 20. Juni 2014 Sloop USS Kearsarge (1/96, Revell) von Norbert Mertens   19.06.1864 - 150 Jahre USS Kearsarge vs. CSS Alabama   Der Sieg der Kearsarge über die Alabama vor Cherbourg vor 150 Jahren machte das Schiff zu einer Legende der US Navy (siehe Jahrestage ... Samstag, 21. Juni 2014
Donnerstag, 19. Juni 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 70 Jahren am 6. Juni 1944, dem D-Day, tauchte vor den Stränden der Normandie eine alliierte Flotte von 6936 Schiffen auf, um 156 000 Soldaten anzulanden: Operation Neptune, ein Teil der Operation Overlord (siehe auch passende Artikel auf Finewaterline und Jahrestage auf Modellmarine). Die alliierte Flotte setzte sich u.a. aus sieben Schlachtschiffen, zwei Monitoren, 23 Kreuzern, drei Kanonenbooten, 78 Zerstörern, 151 Geleitfahrzeugen (Geleitzerstörern, Fregatten, Korvetten), 78 kleinen U-Jagdfahrzeugen, 224 Minensuchern, 43 Tonnenlegern, vier Minenlegern, 495 Schnellbooten und anderen Booten, 1513 größeren Landungsfahrzeugen, 2081 kleineren Landungsfahrzeugen, 531 Fähren und Pontons, 735 Hilfsschiffen und 864 Frachtern zusammen. Die meisten Schiffe waren britisch, neben einem starken Kontingent der amerikanischen Marine waren auch Schiffe der belgischen, französischen, griechischen, kanadischen, niederländischen, norwegischen und polnischen Marine beteiligt. Die Operation Neptune begann mit dem Schaffen von "Kanälen" durch die deutschen Minenfelder, worauf die Schlachtschiffe, Monitore und Kreuzer - koordiniert mit alliierten Luftangriffen - die deutschen Stellungen bombardierten. Es folgte die Landung an fünf Strandabschnitten (von Westen nach Osten): Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword, in deren Hinterland Fallschirmspringer abgesetzt wurden. Die Landung gelang an allen Strandabschnitten, der Ausbruch aus der Landungszone gelang aber erst am 25. Juli. Die alliierten Schiffe waren neben der Bombardierung von deutschen Stellungen, an denen viele der Schiffe noch bis in den Juli beteiligt waren, dem eigentlichen Transport der Truppen, deren Ausrüstung und Versorgungsgütern auch an der Verteidigung des Landungskopfes gegen Angriffe deutscher Zerstörer, Torpedoboote, Schnellboote, Sprengboote, U-Boote, Kleinst-U-Boote und bemannten Torpedos sowie gegen Angriffe der Luftwaffe beteiligt. Etwa 12 000 Alliierte wurden während der Landung getötet oder verwundet, die deutschen Verluste betrugen 4000 bis 9000 Mann. Insgesamt wurden während Operation Overlord 226 386 alliierte Soldaten, bis zu 450 000 deutsche Soldaten und bis zu 39 000 Zivilisten getötet. Die allierte Flotte verlor u.a. einen Kreuzer, zehn Zerstörer und zahlreiche Landungsfahrzeuge. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Landung am Omaha Beach (1/72, diverse) von Sascha Ziegler   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   “Soldiers, Sailors and Airmen of the Allied Expeditionary Force! You are about to embark upon a great crusade, toward which we have... Freitag, 06. Juni 2014 Trumpeter: Messemodell britischer Monitor Roberts (1/350)   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Eines der Schiffe, das vor 70 Jahren (siehe Jahrestage auf Modellmarine) vor dem Sword Beach Feuerunterstützung für die alliier... Samstag, 07. Juni 2014 Jean Moulin: Flottes du Débarquement   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day) Titel: Flottes du Débarquement. Juin - Juillet 1944: la bataille pour la Manche ... Sonntag, 08. Juni 2014 Schlachtschiff USS Nevada (1/700, HP Models) von Christoph Mentzel   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Zu den Schlachtschiffen, die die Landung in der Normandie vor 70 Jahrten unterstützten, gehörte auch die Nevada (siehe Jahrestage ... Montag, 09. Juni 2014 Britischer Zerstörer Volunteer (1/700, Umbau Tamiya) von Michael Delf   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Nach der ersten Landungswelle mussten zahlreiche Konvois mit Nachschub und Verstärkung über den Kanal geleitet werden. Eines der h... Dienstag, 10. Juni 2014 Amerikanische Rhino-Fähre (1/350, Back-Aft Models) von Carl Musselman   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Um Fahrzeuge von Schiffen an Land bringen zu können, wurden während der Landung in der Normandie vor 70 Jahren sogenannte Rhino Fe... Mittwoch, 11. Juni 2014 Polnischer Leichter Kreuzer Dragon (1/700, Niko Models) von Lars Scharff   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Heute vor 70 Jahren, am 12. Juni 1944, kehrte der polnische Leichte Kreuzer Dragon, nach Auffüllung der Munition in Portsmouth, zur... Donnerstag, 12. Juni 2014 Schlachtschiff HMS Warspite (1/350, Academy) von Sven Schönyan   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Heute vor 70 Jahren, am 13. Juni 1944, war das britische Schlachtschiff Warspite auf dem Weg nach Rosyth, um die verschlissenen Gesch... Freitag, 13. Juni 2014 Deutsche Kleinst-U-Boote der Typen Marder, Biber und Seehund   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day) Die Kriegsmarine setzte vor 70 Jahren bei dem Versuch die Landung in der Normandie abzuwehren auch verschiedene Typen von bemannten Torpedos und Kleinst-U-Booten ein (siehe auch... Samstag, 14. Juni 2014 Jacques Druel: 6 Juin 1944 Le débarquement. Les péniches de la victoire   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day) Titel: 6 Juin 1944 Le débarquement. Les péniches de la victoire. Navires &... Sonntag, 15. Juni 2014 Mulberry-Hafen A Omaha Beach (1/350, diverse) von Alain Boivin   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Das Original Mulberry A war ein künstlicher Hafen, der bei Saint-Laurent-sur-Mer am Omaha Beach errichtet wurde. Er sollte der Vers... Montag, 16. Juni 2014 Trumpeter: Schlachtschiff Warspite 1942 (1/700)   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Modell: HMS Warspite 1942 Hersteller: Trumpeter Maßstab: 1/700 Material: Polystyrol (Spritzguss), Fotoätzteile, Abziehbilder Ar... Dienstag, 17. Juni 2014 Britisches Landungsschiff Isle of Guernsey (1/700, Fine Waterline) von Don McKeand   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Zu den zahlreichen Handelsschiffen, die für die Landung in der Normandie umgebaut wurden, gehörte auch die Fähre Isle of Guernsey... Mittwoch, 18. Juni 2014
Freitag, 06. Juni 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 70 Jahren, am 4. Juni 1944, gelang es einer "Hunter-Killer-Group" der US Navy, bestehend aus dem Geleiträger USS Guadalcanal und den Geleitzerstörern USS Pillsbury, Chatelain, Flaherty, Jenks und Pope, das deutsche U-Boot U 505 aufzubringen (siehe auch Jahrestage auf Modellmarine). Der Befehlshaber dieser U-Jagdgruppe, Kapitän Daniel V. Gallery, hatte aus den Erfahrungen bei der Versenkung von U 515 am 9. April 1944 die Schlußfolgerung gezogen, dass es möglich sein müsste, eines der U-Boote zu kapern. Er ließ darauf auf allen Schiffen der Gruppe Enterkommandos die Übernahme eines U-Boots trainieren. Als der Verband dann vor Westafrika auf U 505 traf, zahlten sich diese Vorbereitungen aus. Der Geleitzerstörer Chatelain beschädigte das U-Boot mit Wasserbomben so schwer, dass es notauftauchte und fluchtartig von der Besatzung verlassen wurde. Daraufhin sicherte ein Enterkommando der Pillsbury das U-Boot. Ein erster Abschleppversuch durch die Pillsbury scheiterte, letztlich nahm der Geleitträger Guadalcanal selbst das U-Boot in Schlepp bis der zur Unterstützung gerufene Bergungsschlepper Abnaki  übernahm und U 505 nach Bermuda schleppte. Im Boot wurden zwei akustisch gelenkte G7es (Zaunkönig T-5) Torpedos sowie eine Enigma-Maschine und diverse Verschlüsselungstabellen gefunden (die erste Enigma war schon am 9. Mai 1941 an Bord von U 110 durch die Royal Navy erbeutet worden, eine weitere am 30. Oktober 1942 von U 559; deutsche Funksprüche wurden bereits seit Mitte 1943 routinemäßig entschlüsselt). Nach umfassenden Untersuchungen wurde das Boot - das zur Tarnung USS Nemo genannt wurde, um zu verhindern, dass die Erbeutung bekannt wurde - in der Marinewerft Portsmouth aufgelegt. 1954 wurde U 505 an das Museum of Science and Industry in Chicago übergeben. Für die Restaurierung lieferten diverse deutsche Firmen Ersatzteile. Bis 2004 wurde das Boot außerhalb des Museums ausgestellt, danach wurde es in eine neue Ausstellungshalle gebracht, wo es heute noch zu besichtigen ist. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Deutsches U-Boot U 505 (1/72, Revell) fast OOB von Olaf Krabbenhöft   04.06.1944 - 70 Jahre Kaperung von U 505   Heute vor 70 Jahren wurde das deutsche U-Boot des Typs IXC U-505 von einer U-Jagd-Gruppe der US Navy um den Geleitträger Guadalcanal erbeutet (s... Mittwoch, 04. Juni 2014 USS Guadalcanal und U 505 (1/700, Loose Cannon/HobbyBoss) von Eberhard Sinnwell   04.06.1944 - 70 Jahre Kaperung von U 505   Vor 70 Jahren, am 4. Juni 1944, gelang es einer "Hunter-Killer-Group" der US Navy, bestehend aus dem Geleiträger USS Guadalcanal und den Geleitz... Donnerstag, 05. Juni 2014
Mittwoch, 04. Juni 2014
Quelle: Wikimedia Commons (Bild von Philippe-Jacques de Loutherbourg) Heute vor 220 Jahren kam es im Atlantik 400 Seemeilen westlich von Ouessant zwischen der britischen Flotte unter Richard Howe und der französischen Flotte unter Louis Villaret de Joyeuse zur ersten großen Seeschlacht des Ersten Koalitionskrieges (auch erster Revolutionskrieg genannt). Sie ging im Englischen als Battle at the Glorious First of June oder Third Battle of Ushant und im Französischen als Bataille du 13 prairial an II (nach dem französischen Revolutionskalender) in die Geschichtsbücher ein (siehe auch Jahrestage auf Modellmarine). Howe hatte das Ziel einen französischen Konvoi mit Getreide aus den USA abzufangen, während Villaret de Joyeuse diesen Konvoi sichern sollte. Bereits in den Tagen vor dem 1. Juni 1794 kam es zu mehreren Gefechten, in denen zwei französische Linienschiffe so schwer beschädigt wurden, dass sie sich zurückziehen mussten. Allerdings konnten diese Verluste durch Schiffe aus dem Geleitschutz des Konvois ersetzt werden. Am 1. Juni trafen beide Flotte erneut aufeinander. Dieses Mal war die britische Flotte in der Luv-Position und nutzte diese, um durch die französische Linie zu brechen und deren Flotte in Nahkämpfe (Mêlée) zu zwingen. Die britischen Schiffe konnten sieben französische Schiffe erbeuten (von denen eines sank). Allerdings gelang es Villaret de Joyeuse seine eigentlich geschlagene Flotte neu zu formieren und einen geordneten Rückzug zu ermöglichen, bei dem auch ein Teil der beschädigten Schiffe, die in britische Hände zu fallen drohten, geborgen werden konnten. Auch der Getreidegeleitzug erreichte Frankreich unbeschadet. Auf britischer Seite wurden 287 Mann getötet, 811 verwundet und acht Schiffe beschädigt. Auf französischer Seite wurden 1500 Mann getötet, 2000 verwundet, 3000 gefangen genommen, sieben Schiffe gingen verloren und 13 wurden beschädigt. Das Ergebnis war zwar ein taktischer Sieg Howes, allerdings trug Villaret de Joyeuse den strategischen Sieg davon, da es ihm gelang, den Geleitzug in Sicherheit zu bringen. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Jean Boudriot: The Seventy-Four Gun Ship, Vol 1-4   01.06.1794 - 220 Jahre Seeschlacht am Glorreichen 1. Juni Titel: The Seventy-Four Gun Ship, Vol. 1 bis Vol. 4 Autor: Jean Boudriot ... Sonntag, 01. Juni 2014 Linienschiff HMS Queen Charlotte (1/48, Eigenbau) von Volker Wendt   01.06.1794 - 220 Jahre Seeschlacht am Glorreichen 1. Juni   Heute vor 220 Jahren kam es im Ersten Koalitionskrieg im Atlantik zur Schlacht am Glorreichen Ersten Juni/bzw. Schlacht am 13. Pra... Montag, 02. Juni 2014
Sonntag, 01. Juni 2014
  09.05.1864 - 150 Jahre Seegefecht bei Helgoland   Quelle: Wikimedia Commons (Gemälde von Carl Dahl: Slaget ved Helgoland, 1864) Heute vor 150 Jahren trafen im Deutsch-Dänischen Krieg ein dänisches Geschwader unter Edouard Suenson und ein österreichisch/preußisches Geschwader unter Wilhelm von Tegetthoff bei Helgoland aufeinander (siehe Jahrestage bei Modellmarine).
Freitag, 09. Mai 2014
Quelle: Wikipedia Heute vor 200 Jahren versuchte die amerikanische 32-Kanonenfregatte Essex aus dem Hafen von Valparaíso in Chile zu entkommen, verlor aber im Sturm einen Toppmast und wurde von der britischen 36-Kanonenfregatte Phoebe und der Sloop Cherub gestellt und zusammengeschossen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Am 8. Februar 1814 wurde die Essex mit ihren Prisen im chilenischen Hafen Valparaíso von der britischen 36-Kanonen-Fregatte Phoebe und der 18-Kanonensloop Cherub entdeckt und die nächsten Wochen dort blockiert. Am 28. März versuchte Essex in einem Sturm auszubrechen, verlor aber die Spieren des Großmasts und musste sich in eine Bucht zurückziehen. Die beiden britischen Schiffe nutzen die eingeschränkten Segeleigenschaften der beschädigten Essex geschickt aus, positionierten sich außerhalb der Reichweite deren Karronaden und schossen die Essex innerhalb von 2,5 Stunden zusammen. Die Essex erhielt über 200 Treffer, wobei 58 Mann des Besatzung starben und 45 verwundet wurden, bis der Kapitän der Essex, David Porter, endlich kapitulierte. Auf britischer Seite starben fünf und zehn wurden verwundet. Zu diesem Jahrestag haben wir folgende Artikel veröffentlicht: Skytrex: 32-Kanonen-Fregatte USS Essex (1/700)   28.03.1814 - 200. Jahrestag USS Essex vs. HMS Phoebe & HMS Cherub   Quelle: Wikipedia Modell: Essex 32 guns Hersteller: Skytrex (Meridian Trafalgar Range; verkauft an Naval Models & Books) ... Freitag, 28. März 2014 Portia Takakjian: The 32-Gun Frigate Essex   28.03.1814 - 200. Jahrestag USS Essex vs. HMS Phoebe & HMS Cherub Titel: The 32-Gun Frigate Essex Autor: Portia Takakjian Verlag: ... Samstag, 29. März 2014
Freitag, 28. März 2014
Quelle: Wikimedia Commons Die Konkurrenz zwischen der europäischen Großmacht Russland und dem aufstrebenden Japan, die beide Korea und Nordchina als Kolonie besetzen wollten, führte 1904 zum Russisch-Japanischen Krieg (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Obwohl der Krieg mit dem japanischen Überraschungsangriff auf Port Arthur in der Nacht vom 8./9. Februar begann, fielen die ersten Schüsse bereits am 8. Februar. In der Bucht von Tschemulpo (dem heutigen Hafen von Incheon in Südkorea) waren damals das russische Kanonenboot Korietz und der Geschützte Kreuzer Wariag sowie der japanische Panzerkreuzer Chiyoda stationiert. Als die Korietz den Berichten über einen sich nähernden Verband mit japanischen Landungstruppen nachgehen wollte, stieß sie auf die Chiyoda. Unter unklaren Bedingungen feuerten beide Schiffe aufeinander ohne Schäden zu verursachen. Korietz zog sich in die Bucht zurück, in die bald darauf die japanischen Transporter mit den Truppen für die Besetzung Koreas und Nordchinas einliefen. Die japanischen Truppentransporter wurden von den Panzerkreuzern Asama und Chiyoda, den Geschützten Kreuzern Akashi, Naniwa, Niitaka und Takachiho, einem Aviso und einigen Torpedobooten geleitet. Die dann in der Bucht von Tschemulpo inmitten von Schiffen neutraler Staaten liegenden russischen Schiffe, der Geschützte Kreuzer Wariag und das Kanonenboot Korietz, griffen erst nicht ein. Erst nach dem Überraschungsangriff der japanischen Hauptflotte auf den russischen Hauptstützpunkt in Port Arthur in der Nacht vom 8./9. Februar, versuchten die russischen Schiffe am nächsten Morgen aus der Buch zu entkommen. In der Schlacht von Tschemulpo wurden sie von den japanischen Schiffen gestellt. In dieser wurde Wariag von den japanischen Kreuzern schwer beschädigt, so dass der Versuch zu Entkommen abgebrochen wurde und beide russische Schiffe selbst versenkt wurden. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Kanonenboot Korietz (1:700, Kombrig) von Ingo Renk   08.02.1904 - 110 Jahre Schlacht von Tschemulpo   Die Konkurrenz zwischen der europäischen Großmacht Russland und dem aufstrebenden Japan, die beide Korea und Nordchina als Kolonie besetzen... Samstag, 08. Februar 2014 Russischer Geschützter Kreuzer Wariag (1/350, Zvezda) von Thomas Sperling   09.02.1904 - 110 Jahre Schlacht von Tschemulpo   Die Konkurrenz zwischen Russland und Japan, die beide Korea und Nordchina als Kolonie erobern wollten, mündete im Februar 1904 in den Russis... Sonntag, 09. Februar 2014
Samstag, 08. Februar 2014
Am 26. Dezember 1943 wurde das deutsche Schlachtschiff Scharnhorst in der Schlacht vor dem Nordkap versenkt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Scharnhorst unter dem Kommando von Konteradmiral Erich Bey war mit den Zerstörern Z 29, Z 30, Z 33, Z 34 und Z 38 ausgelaufen, um einen der arktischen Konvois nach Murmansk, JW 55B, anzugreifen. Bereits vor dem Beginn der Schlacht hatte Bey die Zerstörer abgeordnet, um weiter südlich nach dem Konvoi zu suchen, so dass die Scharnhorst alleine auf die Sicherung der Konvois unter dem britischen Vizeadmiral Robert Burnett mit den Leichten Kreuzern Belfast und Sheffield, dem Schweren Kreuzer Norfolk sowie den Zerstörern Matchless, Musketeer, Opportune und Virago stieß. Der Norfolk gelang es mit radar-geleitetem Feuer zwei Treffer auf Scharnhorst zu erzielen, von denen einer das Feuerleitgerät auf dem Vormars zerstörte. Scharnhorst konnte sich in schwerer See von den britischen Kreuzern dank der höheren Geschwindigkeit absetzen, stieß aber auf der Suche nach dem Konvoi erneut auf diese, wobei Scharnhorst mehrere Treffer auf Norfolk erzielte. Erneut versuchte sich das Schlachtschiff abzusetzen, dem Kreuzer Belfast gelang es aber ein zweites britisches Geschwader unter Admiral Bruce Fraser mit dem Schlachtschiff Duke of York, dem Leichten Kreuzer Jamaica und den Zerstörern Savage, Scorpion, Saumarez und Stord (letzterer ein norwegisches Schiff) heranzuführen. Die Duke of York setzte die vorderen beiden Türme sowie einen Kesselraum der Scharnhorst außer Gefecht. Die vier Zerstörer Frasers griffen darauf mit Torpedos an und erzielten vier Treffer. Diese Treffer ermöglichten den anderen britischen Schiffen trotz der schweren See die Entfernung zu Scharnhorst zu reduzieren. Das Schlachtschiff sank nach zahlreichen Treffern der Artillerie von Duke of York, Jamaica und Belfast, drei Torpedotreffern dieser beiden Kreuzer sowie sieben Torpedotreffern der Zerstörer Burnetts. Insgesamt wurde Scharnhorst von mindestens 13 35,6 cm Granaten (von 449 von Duke of York abgefeuerten Granaten), zahlreichen Treffern mittlerer Geschütze (Norfolk feuerte 161 20,3 cm-Granaten; Jamaica, Sheffield und Belfast feuerten zusammen 874 15,2 cm-Granaten ab, Duke of York 686 13,3 cm-Granaten und die Zerstörer 126 12 cm-Granaten) und von 11-15 Torpedos (von 55 von Jamaica, Belfast und den Zerstörern abgefeuerten) getroffen. Von 1968 Mann der Besatzung der Scharnhorst überlebten nur 36, die von den Zerstörern Scorpion und Matchless an Bord genommen wurden. Auf britischer Seite starben 18 Mann auf Norfolk und Saumarez. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Beiträge: Schlachtschiff Scharnhorst (1/350, Dragon) von Daniel Villhauer   26.12.1943 - 70 Jahre Versenkung der Scharnhorst   Vor 70 Jahren und einer Woche wurde das deutsche Schlachtschiff Scharnhorst in der Schlacht vor dem Nordkap versenkt (siehe Jahrestage auf ... Donnerstag, 02. Januar 2014 Schlachtschiff Scharnhorst (1/700, Tamiya) von Claudio Matteini   26.12.1943 - 70 Jahre Versenkung der Scharnhorst   Als zweiter Teil unseres kleinen Spezials zum 70. Jahrestag der Versenkung der Scharnhorst in der Schlacht vor dem Nordkap (siehe Jahrestage... Freitag, 03. Januar 2014 Siehe auch diese Beiträge: Schlachtschiff Scharnhorst (1/350, Dragon) von Steffen Franke Scharnhorst-Spezial   Über das Original muss wohl nicht mehr viel geschrieben werden. Neben der Bismarck dürfte die Scharnhorst wohl das bekannteste Schiff der Kriegsmarine sein. Beide teilen d... Mittwoch, 25. Januar 2012 Schlachtschiff Scharnhorst (1/350, Dragon) von Rainer Michalek Scharnhorst-Spezial   Vor vielen Jahren bekam ich die Scharnhorst von Airfix zu Weihnachten von meinen Eltern geschenkt, die gleich am darauf folgenden Tag ganz gruselig zusammengeklebt wurde. S... Montag, 23. Januar 2012 Schlachtschiff Scharnhorst (Tamiya, 1/700) von Paul Neuhaus Das Original Ursprünglich sollte die Scharnhorst ein weiteres Panzerschiff der Deutschland-Klasse, also im Endeffekt ein Schwerer Kreuzer werden, wurde aber in Reaktion auf den Bau der französisc... Montag, 12. April 2010 Schlachtschiff Scharnhorst in Gotenhafen, 1/400 von Francesco Romero Pedrosa Das Diorama von Francesco Romero Pedrosa zeigt das Schlachtschiff Scharnhorst 1943 in Gotenhafen. Das Modell entstand auf Basis des Heller Bausatzes im Maßstab 1/400 und mußte stark überarbeitet ... Sonntag, 15. November 2009 Deutscher Zerstörer Z 38 in 1/400 von Max Hecker Das Original Kommandanten von März 1943 - September 1944 KK Brutzner von September 1944 bis Mai 1945 KK Frhr. v. Lyncker Am 20. März 1943 wurde Z 38 in Dienst gestellt. Zuerst mit ... Donnerstag, 08. Januar 2009 HMS Belfast 1/700 von Claudio Matteini Einleitung Es war während eine Reise im Sommer 1999, als ich zum ersten Mal die HMS Belfast sah. Sie ist am südlichen Ufer der Themse in London zwischen der London Bridge und der Tower Bridge als... Samstag, 25. Februar 2006 HMS Belfast 1/600 von Martin J. Quinn Das Modell von Airfix zeigt den britischen Leichten Kreuzer HMS Belfast in dem Zustand während der Schlacht am Nordkap im Dezember 1943, wo er an der Zerstörung der Scharnhorst beteiligt war. Ich ... Dienstag, 21. Februar 2006 Britischer Zerstörer Opportune (1/700, Tamiya) von Jan Claussen   24.05.1943 - 70 Jahre Schlacht im Atlantik   Das Original Der britische Zerstörer Opportune war ein Schiff der O-Klasse. Die O-Klasse war die erste Klasse des War Emergency Programme. Ins... Sonntag, 02. Juni 2013  
Donnerstag, 02. Januar 2014
Quelle Wikimedia Commons Vor 70 Jahren begann das Zeitalter der Lenkwaffen. Die deutsche Luftwaffe setzte erstmals Hs 293 Gleitbomben und Fritz X (FX-1400) Lenkbomben zur Schiffsbekämpfung ein. Am 27. August 1943 wurde die britische Sloop Egret als erstes Schiff durch eine Hs 293 versenkt und am 9. September 1943 wurde das italienische Schlachtschiff Roma als erstes durch eine Fritz X versenkt. Diese Distanzwaffen wiesen eine größere Präzision auf und konnten aus größerer Entfernung abgefeuert bzw. abgeworfen werden, was die Flugabwehr der Schiffe vor eine neue Aufgabe stellen sollte. Letztlich war der Lösungsansatz dafür weitreichende Flugabwehrraketen und Nahbereichsabwehrwaffen gegen die Lenkwaffen selbst - aber das war im Jahre 1943 noch Science Fiction. Durch die neuen Lenkwaffen stellte die deutsche Luftwaffe kurzzeitig erneut eine massive Bedrohung für alliierte Schiffe dar, bis diese durch die Luftherrschaft der Alliierten beendet wurde. Zu diesem Jahrestag haben wir folgende Artikel veröffentlicht: Italienisches Schlachtschiff Roma (1/350, Trumpeter) von Peter van Buren   09.09.1943 - 70 Jahre Fritz X-Angriffe   Heute vor 70 Jahren wurde das italienische Schlachtschiff Roma als erstes Großkampfschiff mittels Lenkwaffen versenkt (siehe Jahrestage auf Modellma... Montag, 09. September 2013 Deutscher Bomber Do 217 K-2 (1/72, Italerie) von Eberhard Sinnwell   09.09.1943 - 70 Jahre Fritz X-Angriffe   Für die Versenkung der Roma waren deutsche Bomber des Typs Dornier Do 217 K-2 der III. Gruppe des KG 100 verantwortlich, die das italienische Schlac... Dienstag, 10. September 2013 Amerikanischer Leichter Kreuzer Savannah (1/700, Niko Models) von Lars Scharff   11.09.1943 - 70 Jahre Fritz X-Angriffe   Zwei Tage nach der Versenkung der Roma griffen deutsche Dornier Do 217 erneut mit Fritz X-Lenkbomben an, dieses Mal die Schiffe, die die alliierte La... Mittwoch, 11. September 2013 Britisches Schlachtschiff Warspite (1/350, Academy) von Frank Spahr   16.09.1943 - 70 Jahre Fritz X-Angriffe   Vor 70 Jahre wurde ein weiteres alliiertes Schiff von einer der damals neuen Lenkwaffen getroffen: das britische Schlachtschiff Warspite (siehe Jahre... Montag, 16. September 2013 Gwylan Models: Italienische Fregatte Carlo Bergamini (1/700)   09.09.1943 - 70 Jahre Fritz X-Angriffe   Modell: Carlo Bergamini Italian FREMM Multi-Mission Frigate Hersteller: Gwylan Models Maßstab: 1/700 Material: Resin, Fotoätzteile Art.Nr.: GM70... Dienstag, 17. September 2013
Montag, 09. September 2013
Quelle: Wikimedia Commons Vor 425 Jahren war Spanien eine Großmacht mit einen gewaltigen Kolonialreich, während das deutlich schwächere England versuchte seinen Einfluss auszubauen. U.a. die Angriffe englischer Kaperfahrer auf spanische Schiffe sowie die englische Unterstützung für den Unabhängigkeitskampf der Niederlanden gegen Spanien führte dazu, dass Spanien eine Invasion Englands plante. Ab dem 28. Mai 1588 lief die Spanische Armada (Flotte) mit 130 Schiffen aus, um spanische Truppen von Den Haag nach England zu transportieren. Wegen diverser Schwierigkeiten, lief die Flotte La Coruña an, von wo am 21. Juni die Fahrt forgestetzt wurde. Am 30. Juli sichteten spanische Schiffe erstmals englische Schiffe bei Plymouth und ab dem 31. Juli entwickelten sich eine Reihe von Gefechten zwischen beiden Flotten, die in der Schlacht von Gravelines am 8. August mündeten. Diese - und ein Sturm - verhinderten, dass die spanische Flotte die Truppen aufnehmen konnten. Stattdessen versuchten Spaniern durch eine Umseglung Schottlands wieder nach Spanien zurück zu kehren - wobei sie schwere Verluste erlitten. Der Gegenangriff durch eine englische Armada ein Jahr später endete ebenfalls unter schweren Verlusten. Für mehr Informationen siehe hier. Zu diesem Jahrestag (siehe auch Jahrestage auf Modellmarine) veröffentlichen wir folgende Artikel: Spanische Galeone (1/96, Revell) von Steffen Franke   30.07.1588 - 425 Jahre Spanische Armada   Heute vor 425 Jahre sichtete die spanische Flotte, die Spanische Armada, erstmals englische Schiffe bei Plymouth (siehe Jahrestage auf Modellmarine)... Dienstag, 30. Juli 2013 'Race Built Galleon' Revenge, 1577   31.07.1588 - 425 Jahre Spanische Armada   Heute vor 425 Jahren griff die englische Flotte die Spanische Armada in Ärmelkanal an, woraus sich eine Reihe von Gefechten entwickelten, in denen d... Mittwoch, 31. Juli 2013
Dienstag, 30. Juli 2013

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