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Jahrestag

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Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 25 Jahren schoss der amerikanische Lenkwaffenkreuzer Vincennes in der Straße von Hormus versehentlich einen Airbus A 300 der Iran Air (Flug 655) ab, wobei 290 Besatzungsmitglieder und Passagiere getötet wurden (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die US Navy operierte im Persischen Golf im Rahmen der Operation Earnest Will, um Tanker und andere Schiffe zu geleiten. Während des Ersten Golfkriegs (Iran-Iran-Kriegs), der 1980 ausgebrochen war, griffen beide Seiten Tanker der Gegenseite an, um deren Ölexporte zu unterbinden. Dabei wurden auch neutrale Schiffe getroffen. Kuwaitische Tanker erhielten daraufhin die amerikanische Flagge und wurden im Rahmen der Operation Earnest Will Geleitschutz durch die US Marine geboten. Durch die Geleitfahrten geriet die US Marine in Konflikt mit dem Iran. Die schwere Beschädigung der amerikanischen Fregatte Samuel B. Roberts (FFG-58) am 14. April 1988 durch eine iranische Mine wurde am 18. April durch einen Angriff auf iranische Ölplattformen und Kriegsschiffe beantwortet (Operation Praying Mantis). Aber auch danach kam es zu Konflikten. Am 3. Juli fuhr der Lenkwaffenkreuzer Vincennes zusammen mit den Fregatten Sides and Elmer Montgomery durch die Straße von Hormus, wobei es zu Zusammenstößen mit iranischen Schnellbooten kam. Während dieser Gefechte hielt die Besatzung der Vincennes einen steigenden iranischen Airbus A 300 für eine im Angriff (d.h. Sinkflug) befindliche iranische F-14 Tomcat und schoss den Airbus mit zwei SM-2-Raketen ab. Dabei wurden alle 290 an Bord befindlichen Besatzungsmitglieder und Passagiere getötet. Eine nicht vollständige Liste von US-Schiffen, die an Operation Earnest Will beteiligt waren, findet sich hier. Zu diesem Jahrestag haben wir folgende Artikel veröffentlicht: Lenkwaffenkreuzer USS Vincennes & Lenkwaffenfregatte USS Sides (1/700, Pit-Road) von Carl Musselman   03.07.1988 - 25 Jahre Operation Earnest Will   Während des Ersten Golfkriegs (Iran-Irak-Kriegs) fuhren Schiffe der US Navy im Rahmen der Operation Earnest Will Geleitschutz für Tanker. Dabei ... Mittwoch, 03. Juli 2013 Amerikanische Fregatte Pharris (1/700, AFV Club) von Lars Scharff   03.07.1988 - 25 Jahre Operation Earnest Will   Im Rahmen der Operation Earnest Will der US Navy geleiteten zahlreiche Kreuzer, Zerstörer und Fregatten während des Ersten Golfkriegs (Iran-Ira... Mittwoch, 03. Juli 2013
Mittwoch, 03. Juli 2013
Vor 70 Jahren stoppte Dönitz zeitweise den Einsatz von deutschen U-Booten im Atlantik, da im "Schwarzen Mai" 41 U-Boote verloren gegangen waren (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dies markierte einen Wendepunkt in der Schlacht im Atlantik. Zu diesem Anlass starten wir zusammen mit Fine Waterline ein gemeinsames Spezial.
Freitag, 24. Mai 2013
Quelle Wikimedia Commons Heute vor 25 Jahren fand eine der größten Seeschlachten nach Ende des Zweiten Weltkriegs im Persischen Golf zwischen der amerikanischen und iranischen Marine statt (siehe auch Jahrestage auf Modellmarine). 1980 brach der Ersten Golfkriegs (Iran-Irak-Kriegs) aus. Der Irak wurde von sowohl vom Westen (darunter die BRD) als auch dem Ostblock (darunter die DDR) mit massiven Waffenlieferungen unterstützt, während der Iran überwiegend von westlicher Ausrüstung, die vor der Revolution von 1979 geliefert worden war, zehrte. Im beschränkten Umfang lieferten auch einige Staaten darunter China und die USA (Irangate) während des Kriegs Waffen.  Beide Seiten griffen die Tanker, die das Öl der jeweils anderen Seite transportierten, an (Tankerkrieg). Dabei wurden wiederholt auch neutrale Schiffe getroffen. Kuwaitische Tanker erhielten daraufhin die amerikanische Flagge und wurden im Rahmen der Operation Earnest Will Geleitschutz durch die US Marine geboten. Am 17. Mai 1987 beschädigte eine irakische Mirage F1 mit zwei Exocet-Raketen die amerikanische Fregatte Stark (FFG-31) schwer, was die Beziehung zwischen den USA und dem Irak allerdings nicht beeinträchtigte. Nach dem aber die amerikanische Fregatte Samuel B. Roberts (FFG-58), die Geleitschutz für Tanker fuhr, am 14. April 1988 auf eine iranische Mine gelaufen war, griff die US Marine als Vergeltung am 18. April zwei iranische Ölplattformen an (Operation Praying Mantis). Daran beteiligt waren drei amerikanische Kampfgruppen: SAG Bravo: Zerstörer Merrill (DD-976) Lenkwaffenzerstörer Lynde McCormick (DDG-8) Landungsschiff Trenton (LPD-14) SAG Charlie: Lenkwaffenkreuzer Wainwright (CG-28) Fregatte Bagley (FF-1069) Lenkwaffenfregatte Simpson (FFG-56) SAG Delta: Zerstörer O’Brien (DD-975) Lenkwaffenzerstörer Joseph Strauss (DDG-16) Lenkwaffenfregatte Jack Williams (FFG-24) Gedeckt wurden diese drei Einheiten durch Flugzeuge der Flugzeugträgers Enterprise (CVN-65). Die SAG Bravo zerstörte durch Geschützfeuer und Sprengungen die Ölbohrplattform Sassan. Die SAG Charlie zerstörte mit Geschützfeuer die Ölbohrplattform Sirri. Das iranische Flugkörperschnellboot Joshan (Kaman/La Combattante IIa-Klasse) versuchte die Plattform zu verteidigen und wurde von Wainwright und Simpson durch SM-1-Raketen schwer beschädigt und anschließend durch Geschützfeuer der drei Schiffe der SAG Charlie versenkt. Dazu wehrte die Wainwright Angriffe iranischer F-4 Phantom ab. Die SAG Delta wurde von den iranischen Fregatten Sabalan (ex Rostam) und Sahand (ex Faramarz) (beide Saam/Alvand/Vosper Mk. 5-Klasse) angegriffen. Sahand wurde durch A-6 Intruder der Enterprise und eine Harpoon der Joseph Strauss versenkt, während Sabalah durch Intruder schwer beschädigt wurde. Zusätzlich wurden angreifende Boghammar-Schnellboote von den Intruder abgewehrt, die eines der Boote versenkten. Die Operation Praying Mantis stellte für die iranischen Marine eine schwere Niederlage dar, die ihre Fähigkeit den Tankerkrieg weiter zu führen, stark beeinträchtigte. Quellen Operation Praying Mantis (Wikipedia) Electronic Greyhounds. The Spruance-Class Destroyers von Michael C. Potter, Annapolis, 1995 Strike from the Sea. The Royal Navy & US Navy at War in the Middle East 1949-2003 von Iain Ballantyne, Barnsley, 2004 Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Amerikanischer Lenkwaffenkreuzer Wainwright (1/700, JAG) von Lars Scharff   18.04.1988 - 25 Jahre Operation Praying Mantis   Vor 25 Jahren griff die US Marine in Reaktion auf die schwere Beschädigung einer amerikanischen Fregatte durch eine iranische Mine aktiv in ... Donnerstag, 18. April 2013 Amerikanischer Zerstörer Merrill (1/700, Skywave/PiRoad) von Carl Musselman   18.04.1988 - 25 Jahre Operation Praying Mantis   Vor 25 Jahren griff die US Marine aktiv in den Ersten Golfkrieg (Iran-Irak-Krieg) ein (siehe auch Jahrestage auf Modellmarine). Der Zerstöre... Freitag, 19. April 2013
Donnerstag, 18. April 2013
Quelle Wikimedia Commons Heute vor 10 Jahren begann der amerikanische Angriff auf den Irak und damit der Dritte Golfkrieg (Irak-Krieg) - damals begründet mit angeblichen irakischen Massenvernichtungswaffen (Jahrestage auf Modellmarine). Für einige der beteiligten Schiffe siehe hier. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Beiträge:   Amerikanischer Zerstörer Fletcher (1/700, Dragon/Fujimi) von Lars Scharff   20.03.2003 - 10 Jahre Irak-Krieg (Dritter Golf-Krieg)   Heute vor 10 Jahren begann der amerikanische Angriff auf den Irak und damit der Dritte Golfkrieg (Irak-Krieg) - damals begründet mit ... Mittwoch, 20. März 2013 Amerikanische Lenkwaffenfregatte Reuben James (1/700, Revell) von Lars Scharff   20.03.2003 - 10 Jahre Irak-Krieg (Dritter Golf-Krieg)   Im Dritten Golfkrieg (Irak-Krieg) vor zehn Jahren (Jahrestage auf Modellmarine) unterstützten mehrere Trägerkampfgruppen, darunter di... Donnerstag, 21. März 2013   Amerikanisches Jagd-U-Boot Honolulu (1/700, HobbyBoss) von Lars Scharff   20.03.2003 - 10 Jahre Irak-Krieg (Dritter Golf-Krieg)   Als Teil der CSG-9 um den Träger Abraham Lincoln waren auch zwei Jagd-U-Boote der Los Angeles-Klasse, Honolulu und Cheyenne, vor zehn ... Freitag, 22. März 2013  
Mittwoch, 20. März 2013
Die Constitution wurde zwischen 1794 und 1798 in Boston gebaut und war als 44-Kanonen-Fregatte klassifiziert. Sie fiel aber für ihre Zeit sehr groß aus und war entsprechend schwer bewaffnet: 1812 war sie mit 30 24-Pfündern auf dem Batteriedeck sowie 24 32-Pfünder-Karronaden und zwei 24-Pfündern auf dem Oberdeck bewaffnet. Die Java dagegen war eine typische 18-Pfünder-Fregatte der Napoleonischen Kriege. Sie wurde für die französische Marine als 40-Kanonen-Fregatte La Renomée von 1805-09 in Nantes nach Plänen von Jacques-Noël Sané gebaut und am 20.5.1811 von einem britischen Geschwader in der Schlacht von Tamatave erbeutet. Sie wurde im August 1812 als 38-Kanonen-Fregatte Java in den Dienst der Royal Navy gestellt. Sie war mit 28 18-Pfündern auf dem Batteriedeck und zwei 9-Pfündern und 16 32-Pfünder-Karronaden auf den Aufbaudecks bewaffnet. Die Constitution war im Britisch-Amerikanischen Krieg (Krieg von 1812) von der amerikanischen Ostküste aus abgeordnet worden, um den britischen Handel im Pazifik anzugreifen. Die Java war von Portsmouth aus auf dem Weg nach Bombay (heute Mumbai) und hatte Schiffsbaumaterialien geladen sowie Passagiere an Bord (darunter neuen Armeebefehlshaber von Bombay und dessen Stab). Vor der Küste Brasiliens bei Salvador da Bahia trafen die beiden Schiffe aufeinander. Die Java musste nach einem 3,5 stündigen Gefecht die Flagge streichen und wurde wegen der schweren Beschädigungen versenkt. Neun Mann der Besatzung der Constitution starben sowie 25 wurden verletzt. Von der Java starben 22 und 102 wurden verletzt. Zu dem 200. Jahrestag haben wir folgende Artikel veröffentlicht: Fregatte USS Constitution (Fotogalerie) USS Constitution in 1/350 - Teil 1 HMS Java, Boudriots Plan der Vénus und Sanés 18-Pfünder-Fregatten Amerikanische Fregatte Constitution (1/700, Skytrex) von Lars Scharff, Teil 1 USS Constitution in 1/350 - Teil 2 Karl Heinz Marquardt: The 44-Gun Frigate USS Constitution  
Samstag, 12. Januar 2013
Vor 50 Jahren entdeckte ein amerikanisches U-2 Aufklärungsflugzeug russische Raketenstellungen auf Kuba, d.h. Raketenstellungen, von denen aus große Teile der USA mit Atomwaffen hätten angegriffen werden können. Die Regierung Kennedy errichtete darauf eine Seeblockade Kubas, die am 24. Oktober wirksam wurde, um den weiteren Ausbau der Stellung auf Kuba zu stoppen und Russland zum Abzug der stationierten Raketen zu zwingen. Die Blockade wurde Quarantäne genannt, da Blockade nach einen kriegerischen Akt klingt. Zusätzlich ließ Kennedy eine Invasion Kubas vorbereiten und die strategischen Streitkräfte in erhöhte Alarmbereitschaft versetzen. In den 13 Tagen im Oktober 1962 drohte eine Eskalation und damit der Ausbruch eines Atomkriegs. Am 28. Oktober lenkte der russische Regierungschef Chruschtschow ein, d.h. befahl einen Abzug der Raketen aus Kuba, während im Gegenzug Kennedy garantierte Kuba nicht anzugreifen und die Raketen aus der Türkei abzog. Große Teile der US Marine an der Ostküste waren damals im Einsatz. Eine Liste der Schiffe findet sich hier: U.S. Navy Ships and Units Which Received the Armed Forces Expeditionary Medal for Participating in the Cuban Missile Crisis, 1962 Auf russischer Seite waren vier U-Boote des Projekts 641 (Foxtrot) im Einsatz, B-4, B-36, B-59 und B-130, sowie das U-Boot B-75 des Projekts 611 (Zulu). Zu diesem Jahrestag (siehe auch hier) veröffentlichen wir folgende Artikel: Amerikanischer Zerstörer Allen M. Sumner (1/700, JAG) von Carl Musselman Russisches Jagd-U-Boot B-59 (1/700, Admiralty Model Works) von Lars Scharff Amerikanischer Zerstörer Du Pont (1/700, JAG) von Carl Musselman Amerikanischer Landungsträger Boxer (1/700, Dragon) von Carl Musselman Amerikanischer Zerstörer Joseph P. Kennedy, Jr. (1/700, JAG) von Peter van Buren Amerikanischer Zerstörer Joseph P. Kennedy, Teil 1 Außenaufnahmen Amerikanischer Zerstörer Joseph P. Kennedy, Teil 2 Innenaufnahmen Amerikanischer Zerstörerführer Norfolk (1/700, Niko Models) von Lars Scharff Amerikanischer Wasserflugzeugtender Duxbury Bay (1/350, ISW) von Carl Musselman  
Sonntag, 14. Oktober 2012
  Leichter Flugzeugträger Shoho (1/700, Hasegawa) von Tino Ehrling Douglas SBD-3 Dauntless (1/72, Hasegawa) von Kai Hudson Leichter Kreuzer Yubari (1/700, Tamiya) von Tino Ehrling
Montag, 07. Mai 2012
Quelle: Wikimedia Commons Britische Fregatte Brilliant (1/700, WEM) von Lars Scharff Britischer Lenkwaffenzerstörer Cardiff (1/700, Revell) von Lars Scharff Britischer Lenkwaffenzerstörer Bristol (1/700, MT Miniatures) von Lars Scharff  
Mittwoch, 25. April 2012
Schwerer Kreuzer Prinz Eugen (1/700, Trumpter) von Jens Bartels
Samstag, 11. Februar 2012
Der vor 90 Jahren (siehe Jahrestage) geschlossene Washingtoner Flottenvertrag sollte nach dem Ersten Weltkrieg ein maritimes Wettrüsten der Sieger dieses Kriegs (Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und USA) verhindern. Dies gelang in Bezug auf Großkampfschiffe auch, allerdings konnte der Vertrag ein Wettrüsten bei den kleineren Schiffstypen nicht verhindern. Besonders bekannt ist das Wettrüsten bei den Schweren Kreuzern - ein Schiffstyp, der aus den Regeln dieses Vertrags entstand. Beiträge zu diesem Thema: John Jordan: Warships after Washington Corsair Armada: Schwerer Kreuzer USS Northampton (1/700)
Montag, 06. Februar 2012

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