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Schiffsgeschütze

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Nach dem Aufkommen der ersten Panzerungen bei Kriegsschiffen mussten panzerbrechende Geschütze entwickelt werden. Da damals noch keine langsam abbrenenden Treibladungen erhältlich waren, konnte die Durchschlagskraft der Geschütze nicht durch eine höhere Mündungsgeschwindigkeit (längere Rohre) erreicht werden, sondern nur durch ein höheres Geschossgewicht, d.h. größere Kaliber. Dies führte dazu, dass die Kaliber in den 1870er Jahren immer mehr gesteigert wurden. Ein Beispiel war der Wettlauf um die schwersten Geschütze zwischen der britischen und italienischen Marine. Die britische Marine hatte auf den Bau der italienischen Schlachtschiffe der Caio Duilio-Klasse mit dem dem Bau der Inflexible reagiert. Anfangs sollte Caio Duilio 30-Tonnen Vorderlader erhalten, nachdem die Royal Navy ihrerseits auf ein höheres Kaliber überging, ging die italienische Marine selbst wieder zu einem schweren Geschütz über usw. Diesen Wettlauf entschied die italienische Marine für sich: Caio Duilio und Enrico Dandolo erhielten je vier 100 t schwere 45 cm-Vorderlader von Armstrong, während auf der Inflexible nur 80 t-schwere 40,6 cm-Vorderlader zum Einbau kamen. Da die Royal Navy auf der Inflexible nicht die gleichen Geschütze einbauen konnte, wurden vier dieser Geschütze von Armstrong für Küstenbatterien im Mittelmeer gekauft. Je zwei wurden in Gibraltar und in Malta aufgestellt. Von den Geschützen der Caio Duilio ist meines Wissens nichts mehr erhalten, aber zwei mit ihren 45 cm-Vorderladern identischen Geschützen gibt es noch: eines in Napier of Magdala Batterie in Gibraltar und eines in Fort Rinella östlich der Einfahrt des Grand Harbors und des Forts Ricasoli in Malta. Das Geschütz in Fort Rinella habe ich am 18. Dezember 2007 fotografiert: Link zur Bildergalerie Lars
Dienstag, 29. Juli 2014
Bei meiner Reise im März/April 2012 nach Moskau war ich im zentralen Museum der Streitkräfte. Hier gab es im Außenbereich sehr viele technische Waffen und Waffensysteme der sowjetischen/russischen Armee zu sehen. Die ausgestellten Systeme waren teilweise aus der Zeit der Oktoberrevolution und reichten im technischen Stand bis in die 1980er Jahre. Hier möchte ich einige Fotos zeigen von Ausstellungsstücken zum Thema Marine. Es sind Waffensysteme und Modelle zu sehen: Link zur Bildergalerie Link zum Internetauftritt des Museum : http://www.cmaf.ru/ Olaf Liebeskind
Samstag, 01. September 2012
Bei meinem Besuch des Zentralen Museums der Streitkräfte in Moskau konnte ich einige Detailaufnahmen des russischen Marine-Flak-Geschützes AK-230 schießen.
Samstag, 26. Mai 2012
Britische Geschütze, u.a. 4,7 cm, 7,62 cm, 10,2 cm, 12 cm, 13,3 cm und 15,2 cm im Explosion! The Museum of Naval Firepower in Gosport, fotografiert von Lars am 17.05.2009 Link zur Bildergalerie
Samstag, 23. April 2011
Leichte Flakgeschütze (2 cm Oerlikon, 4 cm Bofors, 4 cm PomPom) im Explosion! The Museum of Naval Firepower in Gosport, fotografiert von Lars am 17.05.2009 Link zur Bildergalerie
Samstag, 19. März 2011
Geschütze im Arsenal von Venedig, was zur Mare Maggio am 14.5.2010 zugänglich war. Fotos von Lars Link zur Bildergalerie
Freitag, 11. März 2011
Kanonen aus dem 15. bis frühen 20. Jahrhundert auf der Festung Akershus und im Forsvarsmuseet (Militärgeschichtliche Museum) in der Festung in Oslo. Fotografiert von Lars im August 2010 Link zur Bildergalerie
Sonntag, 06. März 2011
12-, 24- und 32-Pfünder-Kanonen und 68-Pfünder-Karronaden der HMS Victory, fotografiert von Lars am 15.05.2009 Link zur Bildergalerie
Samstag, 22. Januar 2011
Alliierte und deutsche Schiffsbewaffnung aus dem Zweiten Weltkrieg, die im Militärgeschichtlichen Museum (Forsvarsmuseet) bei der Festung Akershus in Oslo ausgestellt wird. Fotografiert von Lars am 28.08.2010 Link zur Bildergalerie
Freitag, 17. Dezember 2010
Kanonen, die im Museo Storico Navale (Marinemuseum) in Venedig ausgestellt werden. Überwiegend sind es Kanonen aus dem 15. bis 17. Jahrhundert, aber auch einige spätere. Foto von Lars, aufgenommen im Mai 2010. Link zur Bildergalerie
Freitag, 10. Dezember 2010

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