Modellsuche

Suchen


Startseite » Modellbauer » Jörg Kuhnert

Jörg Kuhnert

Ergebnisse 21 - 30 von 34

Das Original Die erste Einheit dieser Nachfolger der Kara-Klasse wurde 1983 erstmals ausserhalb des Schwarzen Meeres gesehen. Sie wurden von der westlichen Aufklärung zuerst BlackCom 1 genannt, später hiessen sie die Krasina-Klasse. Jetzt sind diese Schiffe als die Slava-Klasse bekannt, sie wurden nach dem Typschiff benannt. Die Slava (jetzt Moskva) wurde 1976 auf der Werft von Nikolayev auf Kiel gelegt. Sie lief 1979 vom Stapel und wurde nach umfangreichen Erprobungen 1983 in Dienst gestellt. Bis 1990 standen drei dieser Schiffe im Dienst, während ein viertes im Bau war.
Mittwoch, 03. Februar 2010
Das Original Der Typ VII C ist aus den sogenannten „Einbäumen“ – kleinen Ost- bzw. Nordseetauglichen U-Booten geringer Reichweite ab Anfang der 30er Jahre schrittweise entwickelt worden. Die Zielstellung der deutschen Marineleitung bestand darin, einen neuen Tauchboot-Typ zu schaffen, mit dem die zukünftigen Hauptkampfgebiete im östlichen Nord- und Mittelatlantik erreicht werden konnten. , um den englischen Nachschub bekämpfen zu können. Zwischen 1935 und 1937 wurden 10 Boote vom Typ VII A mit den charakteristischen Satteltanks gebaut. Der Typ VII B erhielt dann leistungsstärkere Motoren und das Boot wurde um 2 m verlängert.
Mittwoch, 18. November 2009
  Das Original       Die FFG Oliver Hazard Perry-Klasse ist die zweite Generation amerikanischer Lenkwaffenfregatten und zugleich eine etwas späte Paralellentwicklung zur Knox-Klasse . Beide Klassen haben ähnliche Aufgaben: Schutz ozeanischer Geleitzüge, amphibischer Gruppen und Versorungsverbände vor Angriffen gegnerischer Unterseeschiffe und Flugzeuge. Die Anfänge dieser Klasse liegen in den frühen 70er Jahren. Sie ist - ebenso wie das PHM-Bauprogramm - eine Schöpfung des damaligen CNO Admiral Zumwalt. Nach anfänglich konfuser Bezeichnung als Patrol-Frigates und ebenso kontroverser Klassifizierung als PF erfolgte im Zuge der Umklassifizierungsserie Mitte 1975 die einzig richtige Einstufung als Guided Missile Frigate mit der Kennung FFG.
Dienstag, 14. Juli 2009
  Das Original   Die SOVREMENNY-Klasse Projekt 956 Sarych, wurde aus dem Rumpf der vorangegangenen KRESTA II – Klasse entwickelt. Das Typschiff dieser Klasse, die SOVREMENNY, lief im November 1978 vom Stapel und wurden von westlichen Beobachtern im August 1980 in See gesehen, als sie auf der Ostsee noch ohne Waffen Maschinen-Erprobungen durchführte. Im folgenden Winter wurden Geschütze und FK-Systeme installiert und im Januar 1982 trat sie zur Baltenflotte. Sie wurde gleichzeitig mit der UDALOY-Klasse gebaut, doch ist SOVREMENNY zur Seekriegsführung, während UDALOY für ASW bestimmt ist. Ab BESPOKOINY (Februar 1992 in Dienst gestellt) war die Klasse als Projekt 956A bekannt. Sie hatte verbesserte Waffen- und EW-Systeme. Zur Zeit sind fünf Schiffe der Klasse im aktiven russischen Dienst, drei davon Projekt 956A. Ab 1999 bis 2006 wurden vier Schiffe, Projekt 956E, davon zwei als Projekt 956EM mit verbesserten Luftabwehr- und Marschflugkörpersystemen an China geliefert, während ein Schiff, BULNY, auf Fertigstellung wartet. Auf der Werft Zhadanov wurden 20 Schiffe dieser Klasse gebaut, drei weitere Aufträge wurden storniert, wahrscheinlich waren bis zu 28 Einheiten geplant. Hinsichtlich der elektronischen Ausstattung unterscheiden sich die jeweiligen Schiffe voneinander. Top Steer-Radar wiesen die drei ersten Schiffe, SOVREMENNY, OTCHAYANY, OTLICHNIY, auf, während die nächsten beiden Einheiten, OSMOTRITELNY und BEZUPECHNY, Plate Steer-Radar hatten und ab BOYEVOY alle Schiffe einschließlich Projekt 956E Top Plate-Radar haben. Die Schiffe waren anfänglich mit der Lenkwaffe P-80 bewaffnet, die beim Projekt 956A durch die weiter reichende P-270 MOSKIT ersetzt wurde. Die P-80 ist eine in Meereshöhe fliegende Lenkwaffe mit einer Geschwindigkeit von Mach 2,2, dreimal schneller als die HARPOON. Ab BESPOKOINY wurde die Lenkwaffe SA-N-12 GRIZZLY eingeführt, die aus Startern auf dem Vor- und Achterdeck mitgeführt wird. Die Geschützbewaffnung besteht aus zwei Zwillingstürmen AK-130, sowie vier CIWS AK-630 Gatling-Kanonen. Zur U-Jagd wird ein Ka-27 HELIX mitgeführt und zur U-Abwehr zwei Raketenwerfer RBU-1000 eingesetzt. Als Antrieb hat das 156 m lange und 17,3 m breite Schiff zwei Dampfturbinen GTZA-674 mit 99.500 PS auf zwei Wellen, die bei einer Verdrängung von 7.900 ts eine Höchstgeschwindigkeit von 33 Knoten ermöglichen. Die Einheiten der SOVREMENNY-Klasse werden bei der russischen Marine mittlerweile jedoch zugunsten der UDALOY-Klasse reduziert, weil diese U-Jagd-Schiffe einen zuverlässigeren Antrieb in Form von Gasturbinen haben.   Das Modell Die Bauphase gestaltete sich vorwiegend einfach, sieht man mal über die Schwächen der Passgenauigkeit und der Detaillierung hinweg. Zuerst wurden von mir nicht vorhandene Bullaugen mittels eines entsprechenden Bohrers angebracht. Dabei orientierte ich mich an Originalaufnahmen. Tamiya-Band markierte die dabei erforderliche Linie. Bei den Verkleidungen für die Aufbauten war dann doch gezieltes Spachteln und Schleifen nötig. Vor allem der Hangar und der Schornsteinaufbau erforderten Nacharbeiten. Die im Bausatz enthaltenen Ätzteile sind für den Enthusiasten eigentlich nicht verwendbar, da sie einfach zu unstrukturiert und auch die verschiedenen Versionen des Grossmastes nicht darstellbar sind. Verwendung fanden daher das MODERN SOVIET CRUISER/DESTROYER SET von GMM und das SOVREMENNY CLASS DESTROYER-SET von WEM, das speziell auf den Dragon-Kit zugeschnitten wurde. Aufgrund der besseren Originalgetreue baute ich das Top Plate-Radar allerdings aus den Teilen von GMM. Weitgehend anhand von Originalfotos wurde auch die Reling platziert. Ersetzt durch Bauteile aus einem KIROV-Bausatz wurde das Bass Tilt Feuerleitradar für die AK-630 Gatlingkanonen beidseits der Brücke, wohingegen die Teile des Front Dome Feuerleitradars für die SA-N-7 verwendbar blieben     Das Modell wurde vorwiegend mit den Farben für die moderne Russische Marine von White Esign Models lackiert, da diese Farbpalette ein hohes Maß an Authentizität besitzt. Zum Einsatz kamen M 20 Russian Baltic Fleet Grey für Rumpf und Aufbauten, sowie M 13 Russian Deck Red für die Decks. White Esign Models aus UK hat für alle Marinen die passenden Farben im Programm. Umständliches Mischen entfällt hier also. Allein beim Hauptdeck kam Revell 74 zur Anwendung. Die PE-Teile, vor allem die Reling, Radar und Mastaufbauten wurden in sehr dünnen Schichten mit der Airbrush lackiert. Zu viel Farbauftrag ruiniert sehr schnell die filigranen Gitterstrukturen.       Der Bordhubschrauber wurde ebenfalls durch Teile aus einem KIROV-Bausatz ersetzt, da mir diese Version des Marinehubschraubers authentischer erschien. Nach Vorbereitung mit Acryl-Klarlack erhielt das Modell als Finish Alterungs- und Ablaufspuren am Aussenrumpf mittels in Feuerzeugbenzin hochverdünntem Dunkelgrau aus Enamel-Farbe, sowie Pastelkreide. Dabei sollte man nur leichte Akzente setzen, da im Maßstab 1/700 ein Zuviel schnell unrealistisch wirkt. Das Display wurde nach der bewährten Silikon-Methode erstellt.     Fazit Auch wenn der Bausatz hinsichtich der Detaillierung nicht auf dem Stand der Zeit ist und einiges an Nacharbeit erfordert, erzielt man durch authentische Farbgebung, Aufwertung mit PE-Teilen und etwas Recherche dennoch ein ansprechendes Modell der an sich elegant wirkenden SOVREMENNY-Klasse.   Jörg   Quellen David Miller, Chris Miller, Moderne Kriegsschiffe Chris Chant, Kriegsschiffe heute  
Dienstag, 07. Juli 2009
  Das Original   Die immer noch geheimnisumwitterte, revolutionäre S-37 Berkut (Königsadler) des russischen Entwicklungsbüros Suchoi hob am 25. September 1997 zum ersten Mal vom Testfluggelände Gromow in Shukowski bei Moskau ab. Bereits seit vielen Jahren werden Testmodelle und auch einige Flugzeuge mit vorwärts gepfeilten Tragflächen gebaut. („forward swept wings“, im Englischen kurz FSW), wie zum Beispiel die experimentelle US-amerikanische X-29 und die deutsche Serienmaschine HFB 320 Hansa Jet.Erste Informationen über die Existenz des Projekts S-37 wurden 1993 bekannt, als das TsAGI (Zentralinstitut für Aero- und Hydrodynamik) verkündete, dass für die Firma Suchoi ein neuer Jagdflugzeugtyp mit vorwärts gepfeilten Tragflächen entwickelt wurde. Bis zur Fertigstellung der S-37 war wenig mehr als das bekannt, und noch immer stellen viele Details ihres komplexen Entwurfs ein Geheimnis dar. Die Vorwärtspfeilung hat verschiedene Vorteile gegenüber auf herkömmliche Weise gestalteten Tragflächen, ganz besonders, wenn im Luftkampf Geschwindigkeiten im schallnahen Bereich geflogen werden. Außerdem ist – vor allem, wenn Verbundmaterialien verwendet werden – die Verdrehsteifigkeit der Tragfläche deutlich gesteigert und auch der Luftwiderstand, die Manövrierfähigkeit, das Lande- und Startverhalten können günstig beeinflusst werden. Der Prototyp der Berkut wurde von Suchoi finanziert und nutzt verschiedene Bestandteile von deren bereits vorhandenen Typen, wie z.B. das Fahrwerk der Su-27k. Angetrieben wird das Muster von zwei Aviadvigatel D-30F6 Turbojets mit einer Leistung von je 93,2 kN trockenem Schub bzw. 152 kN mit eingeschalteten Nachbrennern. Detaillierte Leistungswerte wurden noch nicht herausgegeben, die Höchstgeschwindigkeit wird jedoch auf ungefähr 1.400 km/h auf Meereshöhe und 2.200 km/h in optimaler Höhe geschätzt. Die S-37 Berkut ist ein Prototyp, der die Machbarkeit des Entwurfs belegt. Die weitere Entwicklung ist derzeit ungewiss und wird wahrscheinlich von zwei Faktoren beeinflusst: von einem möglichen Finanzierungsproblem und von größeren Unstimmigkeiten zwischen den interessierten zivilen und militärischen Beschaffungsbehörden. Tragflächenspannweite: 16,70 m, Länge: 22,60 m, Höhe: 6,40 m.     Quelle: Revell       Das Modell Mit dem Bausatz dieser S-37-Prototyp-Version eines Experimentalflugzeuges von Suchoj hat Revell einen für diesen Maßstab bemerkenswert gut detaillierten und sehr passgenauen Bausatz abgeliefert. Mit 31 Teilen ist dieses Modell an sich sehr gut fertigzustellen, allerdings erfordern einige Details aber auch einiges an Nacharbeit in Form von Spachtel- und Schleifarbeiten. So wurden die Lufteinlass-Schächte auf der Unterseite verspachtelt und verschliffen und auch die Nase erforderte diese Form von Nacharbeit. Anschliessendes Grundieren dieser Teilbereiche mit Gunze Surfacer 1200 zeigte die Stellen, wo noch weitere Nacharbeit erforderlich war. Lackiert wurde das Modell dieses Mal mit einer blau-schwarzen Mischung aus dem Airbrush-Color-Programm von Revell.         Die weissen Streifen an den beiden Seitenleitwerken wurden ebenfalls auflackiert, die Schubdüsen mit Gun Metal coloriert. Das Klarsichtteil der Kanzel wurde mit Klarlack verklebt, das Fahrwerk wurde mit Grau 57 von Revell Aqua Color bemalt und die Fahrwerksräder erhielten eine Lackierung mit Gunze Reifenschwarz. Wie üblich erhielt das Modell zur Vorbereitung für die Decals eine Lackierung mit Acryl-Glanzlack von Tamiya. Leider ist zu bemerken, dass die Decals einen etwas dicken Trägerfilm aufweisen. Zum Schluss erfolgte eine Lackierung mit Mattlack aus dem Programm von Model Master.     Fazit Dieses interessante Modell der Prototyp-Version der Suchoj S-37 hat eine hervorragende Detaillierung für den Maßstab. Detaillierter Rumpf mit versenkten Blechstößen, detailliertes Cockpit und Fahrwerk, Abziehbilder für die Prototyp-Version. Für einen Straßenpreis von gerade mal 4,49 € gibts jede Menge Bastelspass.     Jörg    
Sonntag, 05. Juli 2009
Das Original   Im Jahre 1992 stellte die ARGE 212 (ein Konsortium aus Howaldtswerke-Deutsche Werft und Thyssen Nordseewerke mit Unterstützung der IKL) die usprüngliche Konstruktion für die Klasse Typ 212A fertig. Im Juli 1994 wurde die Beschaffung von vier Booten genehmigt. Es dauerte aber noch bis Juli 1998, bis die ersten Arbeiten aufgenommen wurden, denn das Programm war durch die Aufnahme von mehreren Änderungen und der grösstmöglichen Gemeinsamkeit mit zwei von Italien bestellten Booten verzögert werden.
Mittwoch, 06. Mai 2009
Das Original Zur Typhoon-Klasse gehören die größten U-Schiffe der Welt, gebaut auf der Werft 402 in Severodvinsk: TK-208 wurde als erste Einheit am 3. März 1977 auf Kiel gelegt und TK-20 am 4. Sept. 1989 als letzte in Dienst gestellt. Von den sechs SSBNs sind noch drei einsatzbereit. TK-208 Dimitri Donskoj wurde 1989 in die Werft berufen, um auf die neuen Atomraketen Bulawa-30 umgerüstet zu werden. Der Umbau dauerte bis 2002, und das U-Boot erhielt anschließend die neue Klassenkennung „941??“. TK-17 Archangelsk und TK-20 Sewerstal sind im regulären Dienst der Nordmeerflotte. TK-17 und TK-20 sollen ebenfalls noch mit Raketen vom Typ Bulawa-30 bestückt werden, doch werden TK-17 und TK-20 vermutlich 2010 oder 2015 aus dem Dienst gezogen, und bei TK-12 und TK-13 ist nichts bekannt, was auf eine Reaktivierung hindeutet.
Sonntag, 19. April 2009
Das Original   Die auf der Marinewerft Nikolayev zwischen 1971 und 1977 gebauten sieben Einheiten der Nikolayev-Klasse , die innerhalb der NATO als Kara-Klasse bezeichnet wird, sollten die U-Jagd-Kapazität der Roten Flotte vergrössern. Die von den Sowjets als grosse U-Jagd-Schiffe bezeichneten Kriegsschiffe sind von ihrer Funktion her als Kreuzer einzustufen. Bei der Kara-Klasse, Projekt 1134B "Berkut B", handelt es sich um eine mit Gasturbinenantrieb versehene Weiterentwicklung der dampfgetriebenen Kresta II-Klasse, Projekt 1134A, "Berkut A". Auch die Fla- und die U-Abwehr-Bewaffnung sind erweitert worden. Die Schiffe vom Projekt 1134B wurden zwischen 1973 und 1980 in Dienst gestellt und hauptsächlich im Schwarzen Meer eingesetzt, waren aber auch im Mittelmeer und im Pazifik anzutreffen. Aufgrund ihrer umfangreichen Fernmeldeeinrichtungen waren die Kreuzer der Kara-Klasse als Leitschiffe von Jagdgruppen im Einsatz. Die Aufbauten wurden von dem grossen Schornstein für die Abgase der Gasturbine dominiert. Auf dem Achterdeck befand sich eine Landeplattform für U-Jagd-Hubschrauber, der Hangar ist teilweise im Deck eingelassen.
Donnerstag, 02. April 2009
Baubericht zum großen U-Jagdschiff KERCH 1/700, gebaut von Jörg Kuhnert Link zum Baubericht
Dienstag, 31. März 2009
  Das Original Die Typhoon-Klasse  muss zum Abschuss ihrer Bewaffnung von bis zu 200 nuklearen Gefechtsköpfen nicht einmal tauchen oder in See stechen. Während des Kalten Krieges hätten diese Boote ihre Ziele auf dem amerikanischen Kontinent von ihrem Liegeplatz in den Häfen der Nordmeerflotte aus angreifen können. Das Projekt 941 Akula umfasst die grössten jemals gebauten Unterseeboote. Sie basieren auf dem Konstruktionsprinzip des Katamarans und bestehen aus zwei getrennten Druckkörpern, die mit einer Aussenhülle verbunden sind. So sind sie besser gegen U-Abwehrwaffen geschützt. Die Klasse wurde speziell für den Einsatz bei der Nordmeerflotte im arktischen Eis gebaut. Der verstärkte Turm, die grosse Heckflosse und die einziehbaren Tiefenruder ermöglichen es dem Boot, durch dünnere Eisschichten des arktischen Eises zu brechen.  
Montag, 16. März 2009

<< Start < Zurück 1 2 3 4 Weiter > Ende >>
Seite 3 von 4