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Lars Scharff

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  18.09.1868 - 150 Jahre Boshin-Krieg   Heute vor 150 Jahren, am 18. September 1868, eroberte die Korvette Fujiyama der Kaiserlich Japanischen Marine die Korvette Kanrin Maru der Flotte von Enomoto Takeaki, einem Unterstützer des Shoguns (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Japan hatte sich seit dem frühen 17. Jahrhundert abgeschottet, wurde aber in den 1850er Jahren von westlichen Großmächten gezwungen sich dem Handel zu öffnen. Darauf entwickelte sich innerhalb der japanischen herrschenden Klasse ein immer mehr gewaltsam ausgetragener Konflikt, wie man darauf reagieren sollte. Dieser mündete in dem Boshin-Krieg von 1868-69 zwischen den Regionalfürsten von Tosa, Satsuma und Chōshū, die den Kaiser unterstützten, und dem Shogun. Die schon stärker nach westlichem Vorbild modernisierten Truppen der Kaiserlichen setzten sich schließlich durch, stärkten den Kaiser und insbesondere die Macht der Zentralregierung auf Kosten des lokalen Adels und machte sich daran das Land zu modernisieren, die sogenannte Meiji-Restauration. Durch die eigenständige Entwicklung vom Feudalismus zum Kapitalismus gelang es Japan als eines der wenigen Länder, nicht von einer der westlichen Großmächte kolonialisiert zu werden, sondern selbst zu einer imperialistischen Großmacht zu werden. Beide Seiten setzten im Boshin-Krieg dampfgetriebene Kriegsschiffe ein, trotz einer Reihe von Seeschlachten wurde der Krieg im Wesentlichen an Land entschieden. Nur in der letzten Phase der Kämpfe zwischen den Kaiserlichen und den letzten verbliebenen Anhängern des Shoguns unter Enomoto Takeaki, die sich nach Hokkaido zurück gezogen und dort die Republik von Ezo ausgerufen hatten, war eine Seeschlacht entscheidend: die Schlacht von Hakodate am 10. bis 20. Juni 1869. Die Korvette Fujiyama kämpfte erst auf der Seite des Shoguns, den Rest des Kriegs aber auf der Seite der Kaiserlichen.
Dienstag, 18. September 2018
  29.08.1943 - 75 Jahre Selbstversenkung der dänischen Flotte   Heute vor 75 Jahren, am 29. August 1943, wurde das dänische Patrouillenschiff Hvidbjørnen im Großen Belt selbst versenkt, um eine Übernahme durch die Kriegsmarine zu verhindern (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dänemark war am 9. April 1940 von Nazi-Deutschland besetzt worden. Die dänische Regierung hatte befohlen, keinen militärischen Widerstand zu leisten, so dass die Besetzung fast kampflos erfolgte, auf dänischer Seite starben 16 Soldaten und 20 wurden verletzt. In den folgenden Jahren wurden die dänische Regierung im Amt gelassen, auch das dänische Militär blieb intakt. Aus Sicht der Nazis sollte Dänemark in Musterprotektorat werden. Trotz der Zusammenarbeitspolitik der Regierung nahmen die Widerstandsaktionen gegen die Besatzung insbesondere 1943 zu, was dazu führte, dass die Nazis der Regierung am 28. August 1943 ein Ultimatum stellten, härter gegen den Widerstand vorzugehen. Die dänische Regierung weigerte sich, worauf die Nazis am 29. August die direkte Kontrolle übernahmen und das dänische Militär entwaffneten. Die dänische Marine in Erwartung einer solchen Aktion allen Schiffen den Befehl erteilt, entweder nach Schweden zu entkommen oder sich selbst zu versenken. Die beiden Patrouillenschiffe Hvidbjørnen und Ingolf ankerten bei Bekanntwerden der deutschen Aktion am 29. August bei Tåsinge in der Nähe von Svendborg und versuchten nach Schweden zu entkommen. Dabei trafen sie im Großen Belt auf den deutschen Minensucher M 413. Der dänische Kommandeur des Verbands, C.V. Evers, machte den Fehler, zu versuchen mit den Deutschen zu verhandeln, und versäumte es so zu verhindern, dass die beiden dänischen Schiffe von bewaffneten Kommandos geentert wurden. Im Gegensatz zur Besatzung der Ingolf, die von den Deutschen erbeutet wurde, gelang es der Besatzung der Hvidbjørnen das Schiff trotz des Enterkommandos an Bord durch Zündung einer Sprengladung im vorderen Magazin zu versenken.
Mittwoch, 29. August 2018
  15.08.1918 - 100 Jahre Versenkung der HMS Scott   Heute vor 100 Jahren, am 15. August 1918, sank der Flottillenführer HMS Scott vor der niederländischen Küste bei Ijmuiden (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Scott gehörte zur Dover Patrol, die als Aufgabe hatte deutsche Schiffe und U-Boote am Eindringen in den Kanal zu hindern und so die Transporte nach Frankreich zu sichern.
Mittwoch, 15. August 2018
  12.07.1928 - 90 Jahre Rettung der Teilnehmer der Italia-Expedition   Heute vor 90 Jahren, am 12. Juli 1928, gelang es dem russischen Eisbrecher Krasin die Überlebenden der Italia-Expedition aus dem Packeis zu retten (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Italia-Expedition startete am 15. April 1928 mit dem Luftschiff Italia unter Umberto Nobile. Die Aufgabe der Expedition waren vor allen physikalische Messungen in der Arktis. Die Italia erreichte am 6. Mai ihre Basis in Ny-Ålesund, Spitzbergen. Von dort wurde vom 13. bis 15. Mai eine Fahrt nach Sewernaja Semlja unternommen. Am 23. Mai startete sie zu einer weiteren Fahr zum Nordpol, den sie einen Tag später erreichte. Auf der Rückfahrt stürzte die Italia am 25. Mai ab. Bei einem ersten Aufprall auf das Eis wurde ein Besatzungsmitglied getötet, neun blieben auf dem Eis zurück und sechs verblieben im Rumpf des Luftschiffs, der wahrscheinlich kurz darauf abstürzte. Am 3. Juni wurden Funksignale der Abgestürzten von einem Amateurfunker in Russland aufgefangen und darauf eine der größten Rettungsoperationen organisiert: 1400 Menschen aus acht Ländern mit 16 Schiffen und 23 Flugzeugen wurden mobilisiert. Am 20. Juni fand eine italienische Savoia-Marchetti S.55-Flugboot den Großteil der Überlebenden, am 23. Juni konnte eine schwedische Fokker C.VD Nobile ausfliegen. Die Fokker wurden aber ein Tag später zerstört und erst am 6. Juli gelang es einer schwedischen Cirrus Moth wieder dort zu landen. Danach mussten die Rettungsflüge wegen fehlender Landemöglichkeiten aufgegeben werden und die Hoffnungen konzentrierten sich auf die Eisbrecher. Der weltweit stärkste Eisbrecher Krasin war am 15. Juni aus Leningrad ausgelaufen. Am 11. Juli fand das Flugzeug der Krasin, eine Junkers JuG-1, zwei der Überlebenden der Expedition, die versuchten zu Fuß Hilfe zu holen - ein weiterer war auf dem Fußmarsch gestorben. Die beiden Überlebenden wurden am 12. Juni von der Krasin im Packeis erreicht und gerettet, etwas später wurden auch die übrigen fünf Überlebenden von der Krasin aufgenommen. Von den 16 Mann der Italia wurden acht gerettet, zwei starben und sechs sind verschollen. Bei der Rettungsexpedition starben neun Menschen, darunter der Polarforscher Amundsen, bei Flugzeugabstürzen.
Donnerstag, 12. Juli 2018
  03.07.1898 - 120 Jahre Schlacht vor Santiago de Cuba   Heute vor 120 Jahren, am 3. Juli 1898, schlug die US Navy die spanische Marine in der Schlacht vor Santiago de Cuba (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die US Navy hatte die spanischen Schiffe in dem Hafen blockiert bis diese sich am 3. Juli stellten. Die spanische Flotte bestand aus vier Panzerkreuzern und zwei Zerstörern, die US-Flotte aus vier Schlachtschiffen, zwei Panzerkreuzern und zwei bewaffneten Jachten. Alle spanische Schiffe wurden versenkt, dabei starben 342 spanische Seeleute, 150 wurden verwundet und 1612 gingen in Gefangenschaft. Auf den US-Schiffen starb einer und zehn wurden verwundet. Der Sieg der US Navy sicherte die Seeherrschaft in der Karibik und erleichterte damit die Eroberung Kubas. Der Panzerkreuzer USS Brooklyn fuhr an der Spitze der US-Flotte und war an der Zerstörung der vier spanischen Panzerkreuzer beteiligt.
Dienstag, 03. Juli 2018
Das Original Die russische Fregatte Admiral Gorschkow (Admiral Gorshkov/Адмирал Горшков) oder genauer Admiral Flota Sowjetskogo Sojusa Gorschkow (Адмирал флота Советского Союза Горшков) ist das Typschiff des Projekts 22350. Dies ist die erste Klasse von hochseetüchtigen Überwasserkampfschiffen, die seit dem Untergang der Sowjetunion für die russische Marine entworfen und gebaut wurde. Da die existierenden Kreuzer, Zerstörer und Fregatten der russische Marine überwiegend 30 Jahre oder älter sind, werden die Neubauten dringend benötigt. Mit den Korvetten der Stereguschtschi-Klasse (Projekt 20380) und den Fregatten der Admiral Grigorowitsch (Projekt 11356) ist das Projekt 22350 ein Teil des Versuchs, den überalterten Bestand der russischen Marine zu erneuern.
Montag, 25. Juni 2018
Das Original Das Forschungsschiff R/V Sir Horace Lamb wurde ursprünglich als Küstenminensucher des Typs YMS-1 gebaut. Dieser Typ wurde als einfach baubarer Minensucher entworfen und wurde als Yard Minesweeper, also Hafenminensucher, klassifiziert, obwohl sie im großen Umfang weit von Häfen entfernt eingesetzt wurden. Es wurden 481 Schiffe der Klasse gebaut, die bei der US Navy, Royal Navy, französischen, griechischen, kanadischen, polnischen, sowjetischen und südvietnamesischen Marine dienten. Die Bundesmarine benutzte fünf Schiffe der Klasse als Erprobungsboote. Neben den deutschen Schiffen einige weitere Umbauten zu Forschungsschiffen. Das bekannteste Beispiel ist die Calypso von Cousteau. Der Umbau der Sir Horace Lamb war nicht sehr umfassend.
Donnerstag, 21. Juni 2018
  23.05.1968 - 50 Jahre Vietnamkrieg   Heute vor 50 Jahren, am 23. Mai 1968, schoss der Lenkwaffenkreuzer USS Long Beach eine nordvietnamesische MiG im Vietnamkrieg ab (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dies war der erste Abschuss eines Flugzeugs durch eine schiffsgestützte Flugabwehrrakete.
Mittwoch, 23. Mai 2018
  01.05.1898 - 120 Jahre Schlacht in der Bucht von Manila   Als Teil der US Asiatic Fleet unter Dewey kämpfte vor 120 Jahren, am 1. Mai 1898, auch der Geschützte Kreuzer USS Raleigh in der Schlacht in der Buch von Manila (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die US Navy zerstörte in dieser Schlacht die spanische Flotte auf den Philippinen, was den USA ermöglichte die Philippinen zu erobern. Die Raleigh war sowohl an der Zerstörung der spanischen Schiffe, als auch der Erzwingung der Übergabe von spanischen Batterien und Forts in der Bucht von Manila und Subic beteiligt.
Mittwoch, 02. Mai 2018
  01.05.1898 - 120 Jahre Schlacht in der Bucht von Manila   Heute vor 120 Jahren, am 1. Mai 1898, schlug die US Navy die spanische Marine in der Schlacht in der Bucht von Manila, die erste große Schlacht im Spanischen-Amerikanischen Krieg (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die USA griffen in diesem Krieg Spanien einerseits in der Karibik an, um Kuba zu erobern, andererseits im Pazifik, wo man die Philippinen erobern wollte. Die US-amerikanische Asiatic Fleet unter Kommodore Dewey griff mit den Geschützten Kreuzern Olympia, Baltimore, Raleigh und Boston und den Kanonenbooten Petrel und Concord die in Manila auf den Philippinen stationierte spanische Flotte unter Konteradmiral Patricio Montojo y Pasarón an. Die spanische Flotte bestand aus den Ungeschützten Kreuzern Reina Cristina, Castilla, Don Antonio de Ulloa und Don Juan de Austria, den relativ kleinen Geschützten Kreuzern Isla de Cuba und Isla de Luzón sowie dem Kanonenboot Marqués del Duero. Die spanische Flotte war in einem schlechten Zustand und einige der Schiffe waren teilweise abgerüstet bzw. nicht fahrfähig. Den US-Schiffen gelang es in die Bucht einzudringen und griffen die von Anker liegende spanische Flotte in mehreren Anläufen an. Das spanische Flaggschiff Reina Cristina ging zum Gegenangriff über und wurde in Brand geschossen. Auch die meisten anderen, meist gar nicht in Fahr gekommenen spanischen Schiffe gerieten in Brand und alle wurden versenkt. Auf spanischer Seite starben 77 und 280 wurden verletzt, nach offiziellen Angaben wurden neun Amerikaner verletzt und einer starb durch einen Herzinfarkt (nach anderen Angaben starben 13 und 38 wurden verletzt). Das US-amerikanische Flaggschiff in der Schlacht war der Geschützte Kreuzer USS Olympia:
Dienstag, 01. Mai 2018

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