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Lars Scharff

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  20.03.2003 - 15 Jahre Schlacht von Al Faw   Heute vor 15 Jahren, am 20. März 2003, begann die Schlacht von Al Faw (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dies war eine der ersten Schlachten des Irakkriegs (Dritter Golfkrieg). Das Ziel der Koalition war, die Al Faw-Halbinsel mit ihren Erdölquellen sowie den Tiefseehafen Umm Gasr intakt zu erobern, um danach auf Basra vorstoßen zu können. Dafür sollten britische und US-amerikanische Truppen angelandet werden, wobei diese von der australischen, britischen, polnischen und US-amerikanischen Marine unterstützt wurden. Die Fregatten HMAS Anzac, HMS Chatham, HMS Marlborough und HMS Richmond unterstützten die Landung durch Landzielbeschuss, dazu waren die Träger HMS Ark Royal und USS Constellation, der Lenkwaffenkreuzer USS Valley Forge, die Landungsschiffe HMAS Kanimbla, HMS Ocean, RFA Sir Galahad, ORP Kontradmirał Xawery Czernicki und USS Rushmore sowie vier Minenjagdboote im Einsatz. In der Schlacht starben mindestens 150 Iraker und 18 Soldaten der Koalitionsstreitkräfte, wobei letztere durch Unfälle getötet wurden.
Dienstag, 20. März 2018
Das Original Der japanische Zerstörer Teruzuki (照月) war eines von zwölf Schiffen der Akizuki-Klasse. Im Gegensatz zu den anderen Zerstörer-Klassen der Kaiserlichen Japanischen Marine war die Akizuki-Klasse nicht für Torpedoangriffe ausgelegt, sondern zur Flugabwehr. Entsprechend erhielt sie als Hauptbewaffnung neu entwickelte 10 cm-Flak. Die Torpedobewaffnung war eindeutig nachgeordnet und bestand nur aus einem Vierlingsrohr. Die Akizuki-Klasse fiel deutlich größer als die normalen japanischen Zerstörer aus, um die vier 10 cm-Zwillingstürme und ihre entsprechende Feuerleitgeräte unterbringen zu können. Trotzdem dürfte der japanische Ansatz in Bezug auf Flugabwehrschiffe deutlich billiger als der der Royal Navy und US Navy gewesen sein, deren ähnlichsten Schiffe, die Leichten Kreuzer der Dido- bzw. Atlanta-Klasse, noch einmal deutlich größer waren. Durch ihre Auslegung und Größe wurden sie von der US Navy für Leichte Kreuzer der Yubari-Klasse gehalten. Teilweise wurden sie auch tatsächlich von der japanischen Marine wie die Leichten Kreuzer als Flaggschiffe von Geschwadern von Zerstörern eingesetzt.
Donnerstag, 01. März 2018
Das Original Die französische Fregatte Provence (D652) gehört zur Aquitaine-Klasse, der französische Variante der FRégates Européennes Multi-Missions (FREMM)-Klasse, die gemeinsam für die französische und italienische Marine entwickelt wurde. Die französischen Schiffe sollen die U-Jagd-Fregatten (klassifiziert als Zerstörer) der Tourville- und Georges Leyques-Klasse sowie die Flugabwehrfregatten der Cassard-Klasse ersetzen.
Mittwoch, 07. Februar 2018
  17.11.1917 - 100 Jahre Zweite Schlacht von Helgoland   In der Zweiten Schlacht von Helgoland vor 100 Jahren, am 17. November 1917, führte der Flottillenführer HMS Valentine die britischen Zerstörer (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die meiste Zeit verbrachten die Zerstörer im Feuerlee der größeren Einheiten. Valentine versuchte aber zusammen mit dem Zerstörer Vanquisher einen Torpedoangriff gegen die deutschen Kreuzer zu fahren, musste dies aber erfolglos abbrechen.
Samstag, 18. November 2017
  17.11.1917 - 100 Jahre Zweite Schlacht von Helgoland   Heute vor 100 Jahren, am 17. November 1917, versuchte die britische Marine ihren Erfolg aus der Ersten Schlacht von Helgoland zu wiederholen, was zur Zweiten Schlacht von Helgoland führte (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Ein starker Verband bestehend aus den zwei Großen Leichten Kreuzern Courageous und Glorious, acht Leichten Kreuzern, einem Flottillenführer und neun Zerstörer, der später noch durch den Schlachtkreuzer Repulse verstärkt wurde, versuchte die deutschen Minensuchverbände und ihre Sicherung zu vernichten. Den vier deutschen Leichten Kreuzern der Sicherung gelang es aber den Großteil der Minensucher und anschließen sich selbst zu retten. Die britische Verfolgung wurde durch die deutschen Schlachtschiffe Kaiserin und Kaiser gestoppt, worauf sich die britischen Schiffe zurück zogen bevor stärkere deutsche Verbände eingreifen konnten. So blieb die Schlacht ergebnislos.
Freitag, 17. November 2017
  17.10.1917 - 100 Jahre Schlacht im Moon-Sund   Heute vor 100 Jahren, am 17. Oktober 1917, wurde der russische Panzerkreuzer Bajan II in der Schlacht im Moon-Sund beschädigt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der Panzerkreuzer versuchte zusammen mit zwei alten Schlachtschiffen die deutschen Minensucher daran zu hindern, die Sperren vor dem Moon-Sund zu räumen. Die deutschen Minensucher wurden von den Schlachtschiffen SMS König und SMS Kronprinz unterstützt. Die beiden deutschen Schlachtschiffe mussten sich anfangs wegen der geringeren Reichweite ihrer Geschütze im Vergleich zu den russischen Schlachtschiffen zurückziehen, es gelang ihnen aber dann doch eines der beiden Schlachtschiffe, die Slawa, so schwer zu beschädigen, dass es aufgegeben werden musste. Das andere, die Graschdanin (ex Zessarewitsch), sowie die Bajan II wurden beide beschädigt, konnten sich aber zurückziehen. Die Russen konnten aber damit den Moon-Sund nicht mehr halten und mussten die Baltischen Inseln aufgegeben.
Dienstag, 17. Oktober 2017
  14.10.1917 - 100 Jahre Unternehmen Albion   Heute vor 100 Jahren, am 14. Oktober 1917, wurde der russische Zerstörer Grom im Kassar-Wiek versenkt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die russischen Zerstörer Grom, Popeditel, Sabijaka und Konstatin sowie zwei Kanonenboote hatten im Soëlo-Sund die deutschen Zerstörer der II. Torpedobootflottille (B 98, V 100, G 101 - 104 sowie B 109 - 112) plus einige Zerstörer der 12. Torpedoboothalbflottille angegriffen. Sie wurden aber mit Hilfe des Schlachtschiffs Kaiser zurückgeschlagen, wobei die Grom beschädigt wurde. Daraufhin drangen 13 deutsche Zerstörer - ohne G 101, die aufgelaufen war - in den Kassar Wiek ein. Zu den russischen Zerstörern stießen Nowik und Samson sowie fünf ältere Zerstörer hinzu. Zusammen konnten sie den deutschen Zerstörer G 103 beschädigen, aber nicht verhindern, dass die Grom schwer beschädigt aufgegeben werden musste und sie sich selbst in den Moon-Sund zurückziehen mussten.
Samstag, 14. Oktober 2017
  13.10.1917 - 100 Jahre Unternehmen Albion   Heute vor 100 Jahren, am 13. Oktober 1917, führte der russische Zerstörer Nowik einen Vorstoß gegen deutsche Minensucher an (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Am Tag zuvor, am 12. Oktober, hatte die Landung deutscher Truppen auf der Baltischen Insel Ösel, das Unternehmen Albion, begonnen. An der Nordküste von Ösel versuchten russische Zerstörer das Eindringen deutscher Schiffe durch den Soëlo-Sund zu verhindern. Bereits am 12. Oktober hatte Nowik gemeinsam mit den Zerstörern Isjaslaw, Grom, Sabijaka und Samson einen Angriff auf deutsche Zerstörer zur Unterstützung älterer Einheiten gefahren. Am 13. Oktober griff Nowik mit den Zerstörern Grom, Popeditel, Sabijaka und Konstatin deutsche Minensucher an, wobei sie von dem deutschen Leichten Kreuzer Emden zurückgedrängt wurden, aber das Eindringen deutscher Schiffe in den Kassar Wiek verhindern konnten.
Freitag, 13. Oktober 2017
  25.09.1937 - 80 Jahre Angriff auf die Kiangyin Festung   Vor 80 Jahren, am 25. September 1937, wurde auch das letzte Flaggschiff des chinesischen 1. Geschwaders, der "Kreuzer" Yixian, von japanischen Marinefliegern versenkt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die chinesischen Schiffe hinter der Schiffssperre auf dem Yangtse bei Kiangyin (Jiangyin) waren seit dem 22. September schweren Luftangriffen der japanischen Marine ausgesetzt. Nach den Kreuzern Ping Hai und Ning Hai fiel auch die Yixian den Bomben zum Opfer. Nach dem Verlust der einzigen drei Schiffe mit nennenswerter Flugabwehrbewaffnung wurden auch die veralteten Geschützten Kreuzer Haiqi (Hai Chi), Hairong (Hai Yung), Haichou (Hai Shew) und Haichen (Hai Chen) als Blockschiffe versenkt. Die chinesische Marine hatte ihre besten Schiffe verloren und die verbliebenen kleineren Einheiten konnten sich nur noch weiter flussaufwärts zurück ziehen, wo auch noch einige weitere japanischen Luftangriffen zum Opfer fielen und nur wenige den Krieg überlebten.
Dienstag, 26. September 2017
  25.09.1937 - 80 Jahre Angriff auf die Kiangyin Festung   Heute vor 80 Jahren, am 25. September 1937, wurde der chinesische Kreuzer Ning Hai von japanischen Marinefliegern auf dem Yangtse versenkt (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Schon im August hatte die chinesische Marine auf dem Yangtse flussaufwärts von Shanghai bei Jiangyin (Kiangyin) eine Sperre aus versenkten Schiffe errichtet und dahinter den Großteil der Marine zusammen gezogen, um diese zu verteidigen - und so den Japanern den Zugang zur Hauptstadt Nanjing (Nanking) zu blockieren (siehe auch hier). Ab dem 22. September wurden die chinesischen Schiffe von japanischen Marinefliegern angegriffen. Bereits am 23. September wurde das Flaggschiff, der Kreuzer Ping Hai versenkt. Am 25. September wurde auch der Kreuzer Ning Hai nach dem Verbrauch des Großteils seiner Flugabwehrmunition versenkt.
Montag, 25. September 2017

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