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Lars Scharff

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  24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Vor 100 Jahren diente der britische Leichte Kreuzer Southampton in der Schlacht auf der Doggerbank als Aufklärer und zur Artilleriebeobachtung für die Schlachtkreuzer (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Southampton war eines der aktivsten und am meisten ausgezeichnetsten Schiffe der Grand Fleet. Leichte Kreuzer wie sie lagen nicht meist im Hafen herum, wie die Schlachtschiffe, sondern nahmen an zahlreichen Vorstößen und Gefechten teil: die Southampton u.a. an der Schlacht von Helgoland 1914 (wo sie an der Versenkung des Geschützten Kreuzers Mainz beteiligt war), dem Versuch Hippers Schiffe nach dem Beschuss von Scarborough, Hartlepool, und Whitby abzufangen, der Schlacht auf der Doggerbank 1915 und der Schlacht von Skagerrak 1916 (wo sie den Zerstörer S 35 und den Geschützten Kreuzer Frauenlob versenkte).
Montag, 26. Januar 2015
  08.12.1914 - 100 Jahre Schlacht bei den Falklandinseln   In der Schlacht bei den Falklandinseln vor 100 Jahren wurde auch die SMS Nürnberg von dem britischen Panzerkreuzer Kent versenkt, wobei ein Großteil der Besatzung starb (siehe Jahrestage auf Modellmarine).
Dienstag, 09. Dezember 2014
  09.11.1914 - 100 Jahre SMS Emden vs. HMAS Sydney   Heute vor 100 Jahre ging die Fahrt des bekanntesten deutschen Kreuzers aus dem Ersten Weltkrieg, der Emden, bei den Kokosinseln zu Ende (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Als die Emden die Kabelstation auf Direction Island zerstören wollte, konnte diese rechtzeitig um Hilfe rufen, worauf der australische Leichte Kreuzer Sydney von dem Geleit eines Truppentransportskonvois abgeordnet wurde und die Emden stellen und versenken konnte.
Sonntag, 09. November 2014
  01.11.1914 - 100 Jahre Schlacht von Coronel   Die Monmouth und ihre Schwesterschiffe waren entworfen, um die für den Schutz der Handelsrouten vor Angriffen von gegnerischen Panzerkreuzern notwendigen Stückzahlen zu erreichen. Vor 100 Jahren zu Beginn des Ersten Weltkriegs stand die Royal Navy genau vor diesen Problem: in Unkenntnis der genauen Position der Kreuzer des deutschen Ostasiengeschwaders musste die Royal Navy in zahlreiche Gebiete Kreuzer schicken. Und in der Schlacht von Coronel passierte dies, was Kritiker der Monmouth-Klasse befürchtet hatten: die Monmouth traf mit dem Geschwader Cradocks auf qualitativ überlegenen Panzerkreuzer und wurde versenkt (siehe Jahrestage auf Modellmarine).
Sonntag, 02. November 2014
  17.09.1894 - 120 Jahre Schlacht am Yalu   Heute vor 120 Jahren, am 17. September 1894, kam es nahe der Mündung des Yalu zu der größten Seeschlacht des Chinesisch-Japanischen Kriegs (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dieser Krieg wurde um die Herrschaft über Korea geführt. Die japanische Flotte bestand aus zwei Panzerschiffen, einem Panzerkreuzer, sieben Geschützten Kreuzern, einem Aviso und einem Kanonenboot. Die chinesische Nordflotte (Beiyang Flotte) setzte sich aus zwei Schlachtschiffen, drei Panzerkreuzern, fünf Geschützten Kreuzern, einer Korvette, einem Torpedokreuzer, zwei Torpedobooten und zwei Kanonenbooten zusammen. In der Schlacht setzten sich die japanischen Flotte, die über eine größere Zahl von Schnellfeuergeschützen mittleren Kaliber verfügte, durch und versenkte fünf der chinesischen Kreuzer. Die chinesische Nordflotte zog sich darauf in den Stützpunkt Weihaiwai zurück und fiel als Machtfaktor für den Rest des Kriegs aus. Der Geschützte Kreuzer Jiyuan gehörte zu den Schiffen, die die Schlacht von Yalu überlebten und sich nach Weihaiwai zurück ziehen konnten.
Mittwoch, 17. September 2014
  01.09.1939 - 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs   Wegen der massiven zahlenmäßigen Überlegenheit der Kriegsmarine 1939 entschloss sich die polnische Marine, ihre Zerstörer-Division aus der Ostsee nach Großbritannien zu schicken, um sie vor der Zerstörung zu bewahren und so den Kampf der Alliierten weiter unterstützen zu können. Diese Aktion, Plan Peking genannt, wurde noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs vor 75 Jahren (siehe Jahrestage auf Modellmarine) am 29. August 1939 gestartet. Die Zerstörer Grom, Błyskawica und Burza liefen durch den Kattegat nach Edinburgh, das sie am Abend des 1. September, also nach dem Start des deutschen Überfalls auf Polen, erreichten. Durch diese überlegte Aktion konnten die stärksten polnischen Einheiten weiterhin den Krieg aktiv unterstützen, während die in Polen verbliebenen Schiffe innerhalb von wenigen Tagen zerstört wurden. Von den drei Schiffen, die am Plan Peking beteiligt waren, überlebten zwei den Krieg. Eines davon, die Błyskawica, kann heute in Gdynia als Museumsschiff besichtigt werden. Ihr Schwesterschiff, die Grom, hatte weniger Glück und wurde im Mai 1940 durch einen deutschen Bomber in Norwegen versenkt.
Mittwoch, 03. September 2014
  28.08.1914 - 100 Jahre Schlacht von Helgoland (4000. Artikel)   In der ersten Phase der Schlacht von Helgoland am 28. August 1914 vor 100 Jahren (siehe Jahrestage auf Modellmarine) war es den Geschützten Kreuzern Frauenlob und Stettin gelungen den Großteil der deutschen Zerstörer der Vorpostenkette vor dem britischen Angriff zu retten. Acht weitere deutsche Geschützte und Leichte Kreuzer liefen zur Verstärkung aus, operierten aber nicht gemeinsam, sondern einzeln, so auch der Geschützte Kreuzer Mainz. Dies wurde ihm zum Verhängnis: die Mainz war alleine von der Emsmündung ausgelaufen, traf auf sechs britische Leichte Kreuzer und 31 Zerstörer und wurde nach einem einstündigen Gefecht versenkt.
Freitag, 29. August 2014
  28.08.1914 - 100 Jahre Schlacht von Helgoland   Heute vor 100 Jahren, am 28. August 1914, kam es zu ersten größeren Schlacht im Ersten Weltkrieg zwischen der Royal Navy und der Kaiserlichen Marine (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die britische Marine versuchte mit den Leichten Kreuzern Arethusa und Fearless sowie 31 Zerstörern unter Kommodore Reginald Tyrwhitt und zwei Zerstörern und acht U-Booten unter Kommodore Roger Keyes die deutsche Vorpostenkette in der Deutschen Bucht zu vernichten. Als Vorposten dienten an diesem Tag neun deutsche Zerstörer, hinter denen Minensucher (alte Torpedoboote) operierten. Als Rückhalt lagen bei Helgoland die Geschützten Kreuzer Frauenlob und Stettin. Nach dem Angriff von Tyrwhitts Kreuzern und Zerstörern griffen Frauenlob und Stettin ein und konnten das britische Flaggschiff Arethusa so schwer beschädigen, dass der Großteil der deutschen Zerstörer und Minensucher entkommen konnte.
Donnerstag, 28. August 2014
Das Original Die Salt Lake City war einer der beiden Schweren Kreuzer der Pensacola-Klasse. Schon vor dem Washingtoner Flottenvertrag von 1922 gab es bei der US Navy Planungen für große Kreuzer, um die im Pazifik – der als das wahrscheinlichste Einsatzgebiet in einem künftigen Krieg galt – notwendige Reichweite zu ermöglichen. Dazu sollte der Kreuzer der mit 19 cm-Geschützen bewaffneten britischen Hawkins-Klasse überlegen sein. Die Planungen waren aber noch nicht weit fortgeschritten, als der Flottenvertrag eine Standardverdrängung von 10 000 ts und 20,3 cm als das schwerste Kaliber festgelegte.
Mittwoch, 30. Juli 2014
Das Original Für die Geologie stellten die Meere lange Zeit eine Barriere dar. Erst mit dem 1968 in Dienst gestellten Bohrschiff Glomar Challenger und dessen Ersatz, der seit 1985 genutzten JOIDES Resolution, konnten die Schichten unterhalb des Meeresbodens erforscht werden. 2001-05 wurde in Nagasaki, Japan, mit der Chikyu ein weiteres Bohrschiff für die Grundlagenforschung gebaut. Sie wird vom japanischen Centre for Deep Earth Research, einem Teil der Japan Agency for Marine-Earth Science and Technology (JAMSTEC), in Kooperation mit Wissenschaftlern aus Amerika, Asien und Europa als Teil des Integrated Ocean Drilling Program (IODP) betrieben. Mit den Gesteinsproben, die von den Bohrschiffen aus großer Tiefe geholt werden, wird u.a. die Geschichte der tektonischen Platten und des Klimas erforscht. Außerdem wird auch nach Lebensformen in großer Tiefe gesucht.
Montag, 30. Juni 2014

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