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Frank Ilse

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Montag, 15. Januar 2007
Versorgung der Marines - Zentralpazifik Winter 1944/45, Diorama 1:350 Die Idee entstand im Januar. Bei einem Treffen der IG Waterline in Maschen diskutierten Dirk Mennigke und ich – wir sind die 1:350er Minderheitenfraktion in der Interessengemeinschaft – unsere aktuellen Projekte. „Ich habe gerade das Trumpeter-Liberty angefangen“, sagte Dirk. „Ich auch“, war meine Antwort. Wenige Minuten später sprachen wir über eine gemeinsame Präsentation, ein Diorama. Noch am selben Nachmittag ging es an die Recherche. Pazifik sollte es sein, soviel war klar. Um 1944/45 herum. Und wir wollten den Alltag zeigen, wenn die schnellen Trägerverbände schon weitergezogen und die Marines lange an Land waren. Eine Versorgungsszene also. Modellbaufreunde wie Manfred Baltrusch, unser Experte für das Inselspringen aus japanischer Sicht, klinkten sich schnell in die Diskussion ein und so endete das Treffen für Dirk und mich schon mit einem Rohkonzept, dem wir sogleich vor meinem Rechner zu Hause eine Machbarkeitsstudie folgen ließen: Was haben wir? Was brauchen wir? Was kostet es? Wollen wir das?
Sonntag, 23. Oktober 2005
Diorama im Maßstab 1/350 von Dirk Mennigke und Frank Ilse Link zur Bildergalerie
Sonntag, 23. Oktober 2005
USS „Sterope“ und USS „Arkab“, Transportschiffe der „Crater“-Klasse – Basis Liberty-Schiff, Trumpeter 1:350 Der Krieg im Atlantik zwischen 1939 und 1945 war im Wesentlichen ein Krieg der Logistik. Es ging um eine entscheidende Frage: Sind die Alliierten in der Lage, Großbritannien auf dem Seeweg ausreichend zu versorgen? Der Bau von Frachtschiffen, sonst ein eher unspektakulärer Aspekt der Seekriegsführung, geriet dadurch in eine Schlüsselrolle. Es ging um nicht weniger, als mehr Tonnage zu bauen und über den Atlantik zu schicken, als die deutschen U-Boot-Rudel versenken konnten. Großbritanniens Werften allein schafften das nicht, die US-Industrie auf der anderen Seite des Teichs sollte aushelfen. Doch dort sah es zunächst auch nicht besser aus. Nachdem Deutschland den USA im Dezember 1941 den Krieg erklärt hatte, wüteten die deutschen U-Boote monatelang an der amerikanischen Ostküste und versenkten Frachtschiffe Dutzendweise. Hinzu kam, dass die US-Werften auf Friedensproduktion eingestellt waren und zwischen 1039 und 1941 ganze 102 Frachter vom Stapel liefen. Die Wende kam mit einem unspektakulären und hässlichen Schiff, dessen Name allerdings zugleich Programm war: das „Liberty“-Schiff. Der Entwurf ging bereits im September 1941 in die Werften, denn zu diesem Zeitpunkt lief bereits die Hilfe für Großbritannien auf Hochtouren und es war nur eine Frage der Zeit, bis aus den Beobachtungspatrouillen der US-Navy im Atlantik aktiver Konvoischutz und damit Krieg gegen Deutschland werden würde. Zu einzelnen Gefechten war es bereits gekommen. Der Liberty-Entwurf basierte auf einem Standard-Rumpf: EC2-S-C1. Rund 133 Meter lang und 16 Meter breit lief er mit seinem 2000 PS Motor und einer Schraube höchstens 12 Knoten Fahrt. Das aber über weite Strecken. Die Reichweite lag bei satten 17 000 Seemeilen. Die Tragfähigkeit betrug sagenhafte 10 800 Tonnen. Der Entwurf war so ausgelegt, dass er gleichzeitig auf mehreren Werften standardisiert gebaut werden konnte. Ein Schiff kostete rund zwei Millionen Dollar. Der amerikanische Werftenkönig Henry Kaiser hatte darüber hinaus in Anlehnung an die Autoindustrie eine Methode entwickelt, die Schiffe in Modulbausweise herzustellen. Einzelne Sektionen kamen fertig montiert auf die Werft, wo die Liberty-Schiffe dann wie ein Lego-Schiff (oder ein Trumpeter-Bausatz) nur noch zusammengesetzt wurden. Bauzeit im Schnitt: 80 Stunden und 30 Minuten von der Kiellegung bis zur Fertigstellung. Auf diese Weise konnten die Werften ab 1943 140 Frachtschiffe dieses Typs pro Monat bauen. Allein 1942 gingen 597 Liberty-Schiffe in Dienst.
Sonntag, 23. Oktober 2005
Im Zuge unserer Recherche für ein Landungsdiorama im Maßstab 1:350 stellten Dirk Mennigke und ich schnell fest, dass lediglich unsere beiden Liberty-Schiffe – Kern der Szene – auf dem allgemeinen Modellmarkt zu bekommen sind. Für die Flotte der Landungsfahrzeuge müssen wir auf Kleinserienhersteller zurückgreifen – und selber ran. Von Commander Models erstanden wir ein Landing Ship Medium (LSM) sowie den Minensucher der Raven/Auk-Klasse, dessen Bau hier auf modellmarine bereits beschrieben wurde. Der französische Hersteller L’Arsenal versorgte uns mit LCVP-Landungsbooten. Und GHQ, ein Spezialversand für die Wargamer, steuerte Fahrzeuge bei. Dennoch blieb eine Lücke. Die Hauptarbeit bei der Versorgung der Truppen mit Nachschub im Küstenbereich der Inseln des Pazifiks leisteten die Landing Craft Tank (LCT). Flache, prahmartige Schiffe, die sowohl Panzer als auch jede Menge Fahrzeuge sowie Kisten und Fässer transportieren konnten. Im Grunde große Schuhkartons mit einem Steuerstand am Heck. Loose Cannon bietet sie an, aber nur im Maßstab 1:700. Also gingen wir an den Eigenbau. Da in den USA so ziemlich jede Veteranengruppe ihre eigene Homepage hat, brauchten wir nicht lange zu suchen, um die der ehemaligen Landungsbootfahrer zu finden. Dort entdeckte ich auch eine detaillierte Risszeichnung, die neben den Abmessungen als Grundlage für den Bau diente. Die Originalabmessungen finden sich auf Navsource, wo auch jede Menge Fotomaterial zur Verfügung steht.
Samstag, 27. August 2005
Minensucher USS "Defense", Teil 2, Bemalung und Ausrüstung, von Frank Ilse Nachdem ich vor vier Wochen an dieser Stelle den Rohbau des Minensuchers „USS Defense“ beschrieben habe, folgen nun die abschließenden Bauschritte bis zum fertigen Modell.
Montag, 20. Juni 2005
Die Minensucher der Auk-Klasse gehörten zu den größten ihrer Art im Zweiten Weltkrieg. Mit einer Länge von 67 Metern, einer Einsatzverdrängung von 1200 Tons und einer Besatzung von 10 Offizieren und 95 Mann waren diese vielseitigen Schiffe für weitaus mehr Aufgaben einsetzbar als nur zum Suchen und Legen von Minen. 18 Knoten schnell und mit einer Bewaffnung, die aus einer Drei-Zoll-Kanone, zwei 40mm Zwillingen, bis zu acht 20mm Flak sowie vier Wasserbombenwerfern und zwei Ablaufgestellen für Wasserbomben bestand, war die Auk-Klasse gerade im Pazifik der ideale Geleiter für Landungsschiffe oder Versorgungskonvois im Rückraum der Front. Die starke Bewaffnung und der mit 3,4 Metern relativ geringe Tiefgang machten die Schiffe darüber hinaus auch für den Einsatz in Küstennähe besonders geeignet. Die Auk-Klasse gehörte also zu den Einheiten, die als „Mädchen für alles“ eingesetzt wurden und einen aufreibenden, wenn auch vielfach unspektakulären Dienst schoben. Ich habe mich für den Bau von USS „Defense“ entschieden, Kennung AM-317. Das Schiff hat eine bewegte Geschichte. „Defense“ ging 1944 in Dienst und fuhr zunächst als Konvoy-Eskorte nach Majuro, um anschließend vor Tarawa Minen zu suchen und in den Gilbert-Inseln weitere Eskorten-Aufträge abzuarbeiten. Nach Heimatdienst an der Westküste ging „Defense“ im Januar 1945 als Teil der Landungsstreitkräfte nach Iwo Jima, um anschließend nach Okinawa zu verlegen. Dort wurde der Minensucher am 6. April von drei Kamikaze-Fliegern angegriffen. Einer wurde abgeschossen, doch die beiden anderen trafen das kleine Schiff. Trotz ihrer eigenen Beschädigungen schleppte „Defense“ die beiden schwer getroffenen Zerstörer „Newcomb“ und „Leutze“ noch nach Kerama Retto. 1946 wurde der Minensucher bis 1952 außer Dienst gestellt und wechselte 1966 von der US- zur mexikanischen Marine.
Freitag, 13. Mai 2005
Montag, 10. Januar 2005
Mittwoch, 08. Dezember 2004

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