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Frank Spahr

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Das Original In der langen Geschichte der Phantom II ist der Einsatz des Musters bei der Royal Navy besonders interessant. Ich kann nur empfehlen, die Darstellung von Damien Burke auf seiner Website Thunder & Lightnings zu lesen (siehe Quellenangaben). Sie gibt einen guten Einblick in die sich anscheinend ewig wiederholenden Prozesse des militärischen Beschaffungswesens. Manche Dinge ändern sich eben nie. Als Mitte der Sechzigerjahre kein neues Muster eines Abfangjägers für die Royal Navy zur Verfügung stand, kauften die Briten für die Royal Air Force und die Fleet Air Arm die Phantom II von McDonnell Douglas. Die Übernahme dieses erprobten Musters wurde als kostengünstige Beschaffung praktisch „von der Stange“ angesehen. Trotzdem entwickelte sich daraus eine kostspielige Neuentwicklung.
Freitag, 28. Juni 2019
Das Original Die HMS Victorious gehörte zur britischen Illustrious-Klasse. Diese vier Schiffe besaßen gepanzerte Flugdecks; sie wurden im Zweiten Weltkrieg an allen Fronten eingesetzt und sehr hart beansprucht. Trotz teils sehr schwerer Beschädigungen ging jedoch keines der Schiffe verloren. Die Victorious wurde direkt nach ihrer Indienststellung gegen die Bismarck eingesetzt. Sie eskortierte Konvois auf der Nordkaproute und ins Mittelmeer. Außerdem nahm sie an der verlustreichen Operation „Pedestal“ zur Versorgung Maltas teil. Ende 1942 wurde sie für ein halbes Jahr als "USS Robin" in den Pazifik zur US Navy ausgeliehen, die zu jener Zeit nur noch einen einsatzfähigen Träger hatte. Nach ihrer Rückkehr nach Europa wurde sie gegen die Tirpitz in Norwegen eingesetzt. Nach deren Versenkung wurde die Victorious zur britischen Pazifikflotte verlegt und erlebte das Kriegsende vor Japan. Nach dem Krieg wurde sie von 1950-58 ausgesprochen aufwendig total rekonstruiert. Sie erhielt ein modernes Winkeldeck und Radarausrüstung. Nach der politischen Entscheidung, generell auf Flottenträger zu verzichten, kam das Ende jedoch schon 1967. Ein kleiner Brand an Bord gab den Grund für eine frühzeitige Außerdienststellung und Verschrottung.
Mittwoch, 12. Juni 2019
Typ 21 1964 suchte die Royal Navy nach einer neuen Mehrzweckfregatte zum Ersatz der Einheiten der Leopard- und Salisbury-Klasse. Das neue Schiff sollte preiswert sein, um in größerer Stückzahl gebaut werden zu können, und man machte sich auch Hoffnungen auf den Exportmarkt. Eine Zeit lang gab es Pläne, den neuen Typ gemeinsam mit den Australiern zu entwickeln, aber wie so oft führten sie nicht zum Erfolg. Das Konstruktionsbüro der Navy in Bath war seinerzeit stark überlastet; die Werften Vosper Thornycroft und Yarrow betrieben erfolgreich Lobbyarbeit und erreichten, dass sie selbst das neue Schiff komplett entwerfen durften, ohne offizielle Beteiligung. Das war schon sehr lange nicht mehr vorgekommen und wurde als erheblich effizienter und preisgünstiger beworben.
Montag, 06. Mai 2019
Das Original Die erste britische seegestützte Flugabwehrrakete hieß Seaslug, zu deutsch die Drechselschnecke. Der wenig ansprechende Name wurde einem großen, schweren und komplexen Fluggerät gegeben. Die Rakete besaß neben ihrem eigenen Motor vier an ihrem Vorderende befestigte Festkörperbooster, die sie beim Start auf Geschwindigkeit brachten und sich dann lösten. Ein Feuerleitradar vom Typ 901 leitete das Geschoss während des ganzen Fluges.
Dienstag, 23. April 2019
Das Original Der Schaufelraddampfer Great Western war das erste Schiff, das gezielt zur Überquerung des Atlantiks entworfen wurde. Es war der erste von drei Schiffsentwürfen der britischen Ingenieurslegende Isambard Kingdom Brunel. Jedes der drei Schiffe sollte neue Standards setzen und das technisch Machbare ausreizen.
Donnerstag, 28. März 2019
Das Original Der Harrier wurde in den 1960er Jahren von Hawker Siddeley entwickelt. Das unterschallschnelle Flugzeug zeichnete sich durch Kurz- und Senkrechtstartfähigkeit (STOL/VTOL) aus. Es sollte im Kriegsfall auch bei Zerstörung der NATO-Flugplätze von improvisierten Flugfeldern in der Aufklärungs- und Bodenangriffsrolle eingesetzt werden.
Mittwoch, 18. Juli 2018
Das Original Der S-61 Sea King von Sikorsky ist sicherlich einer der bekanntesten Hubschrauber der Geschichte. Es gibt Berufenere als mich, hierzu etwas zu sagen. Wie so oft ist die Wikipedia ein guter Ausgangspunkt.
Donnerstag, 15. Februar 2018
Das Original Bis zu den "Kabeljau-Kriegen" der 1970er Jahre waren die ostenglischen Orte Hull und Grimsby an der Mündung des Humbers Zentren der Fischerei, mit hunderten von Fischereifahrzeugen. Geblieben ist Grimsby das britische Fischereimuseum und (vorerst) der Seitentrawler Ross Tiger von 1957. Als mittelgroßes Schiff bediente die Ross Tiger Fanggründe bis zu den Färöer-Inseln und vor der norwegischen Küste auf ca. zwei Wochen langen Fangfahrten. Das Leben für die rund 20 Mann Besatzung war hart, die Fische wurden auf dem offenen Deck sortiert und ausgenommen, bevor sie im Kühlraum gelagert wurden. Nach dem Niedergang der britischen Fischerei fand das Schiff ab 1985 Verwendung in der aufkommenden Offshore-Industrie und blieb deshalb erhalten, bis es 1992 als Museumsschiff in Grimsby festmachte. Ehemalige Besatzungsmitglieder führen heute durch das Schiff und geben einen lebendigen Eindruck der Lebensumstände während seiner aktiven Zeit. Seine langfristige Erhaltung ist jedoch nicht gesichert.
Montag, 11. Juli 2016
Das Original Die beiden Hochsee-Bergungsschlepper Smit Rotterdam und Smit London wurden in den 1970ern in den Niederlanden gebaut. Ca. 75 Meter lang und mit einer Maschinenleistung von 22.000 PS, konnten sie weltweit in der Offshore-Industrie eingesetzt werden und Schiffen in Seenot Hilfe leisten. Die Schiffe waren umfassend mit den erforderlichen Schleppeinrichtungen, Werkstätten und Feuerlöschgerät ausgestattet. Nach einer langen Karriere wurden sie 2012/13 in Indien abgewrackt.
Dienstag, 24. Mai 2016
Das Original Die britischen Zerstörer der Tribal-Klasse wurde im Jahr 1935 in Auftrag gegeben. Benannt nach allerlei Volksstämmen aus aller Welt, waren es für die Zeit große und gut bewaffnete Einheiten, mit einer Hauptbewaffnung aus vier 12 cm Zwillingstürmen. Die Luftabwehrbewaffnung umfasste eine vierläufige Vickers "Pom-Pom" vom Kaliber 40 mm sowie zwei vierläufige halbzöllige Maschinengewehre des gleichen Herstellers. Die Tribals hatten einen vierfachen Torpedosatz. Sowohl dieser als auch die 12 cm-Geschütze mussten nicht mehr von Hand gerichtet werden, sondern waren angetrieben. Der Antrieb der Schiffe brachte 44.000 PS auf die Wellen und lieferte eine Höchstgeschwindigkeit von 36 Knoten.
Montag, 14. März 2016

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