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Frank Spahr

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Ich zeige meine Modelle regelmäßig mit der Crew von modellmarine.de bei der Ausstellung im siegerländischen Wilnsdorf. Sowohl im letzten als auch dieses Jahr haben mir diese schlimmen Versucher bei dieser Gelegenheit Modellbausätze von historischen Segelschiffen geschenkt, um mich auch einmal in dieses Teilgebiet hineinzuschubsen. Dieses Jahr ist es ihnen umgehend gelungen, denn sie gaben mir einen Bausatz mit, den ich in meiner Jugend nie gebaut habe, dessen Original ich aber letztes Jahr in Schweden bewundern konnte – die Wasa.
Sonntag, 22. November 2009
Das Diorama Das Diorama wurde aus einem Bilderrahmen hergestellt; Glasscheibe und Pappunterlage wurden herausgenommen, der Rahmen mit mehreren Zwingen auf eine beschichtete Spanplatte gespannt, die ich vorher mit einem Stück zerknitterter Alufolie überzogen hatte. Vaseline auf der Platte erleichtert das Anbringen der Folie und vermindert die Gefahr des übermäßigen Faltenwurfs. Nun konnte Modelliergips aus dem Baumarkt in den Rahmen gegossen werden. Nach dem Aushärten des Gipses wurde der Rahmen von der Platte gelöst, die Gipsüberschüsse zurückgetrimmt und das Schiff konnte eingepasst werden. In diesem Fall sollte in einer Ecke der Platte ein Stück Ufer zu sehen sein, auf das das Schiff mit langsamster Fahrt zusteuerte. Also wurde das Modell an der gewünschten Stelle etwas außerhalb der Mitte und leicht schräg platziert und mit einem Bleistift umfahren. Nun konnte der Gips mit einem kräftigen Modelliermesser so lange abgetragen werden, bis das Schiff in der gewünschten Tiefe lag. Die Befestigung erfolgte später mit Acrylgel.
Sonntag, 01. November 2009
Weiterer Bau des Schiffes Nun begann die ernsthafte Arbeit mit den Ätzteilen von Hasegawa. Die Relingsteile sind spezifisch abgelängt und passen sehr gut, die Stützen und eventuelle Aussparungen sind am rechten Platz; zudem hat man leicht umklappbare Klebekanten angebracht, die sich stabil befestigen lassen. Der Nachteil ist natürlich, dass die breite Klebekante von oben sichtbar ist. Die Methode von z.B. WEM mit einer dünnen durchlaufenden Klebekante erscheint mir besser. Auch gibt es keinerlei Ersatz für ein womöglich verdorbenes Teil, und da kann bei den oft sehr komplexen und filigranen Teilen leider immer etwas schief gehen. Ich brachte zuerst die zahlreichen Relings achtern an, dann diejenigen am Aufbau. Letztere wurden nach dem Verkleben mit Weißleim überzogen und nach dem Trocknen mit RAF White von JPS bemalt, um einen dezenten Farbkontrast zwischen der Segeltuchbespannung und der weißen Rumpffarbe zu erzielen.
Donnerstag, 29. Oktober 2009
Das Original Das erste japanische Antarktis-Forschungsschiff Soya liegt heute in Tokio als Museumsschiff. Ursprünglich 1936 von der Sowjetunion in Japan unter dem Namen Vorochavets als einer von drei Fracht-Eisbrechern bestellt und 1938 vom Stapel gelaufen, wurde das Geschäft jedoch annulliert und das Schiff als Chiryo Maru in Japan in Dienst gestellt. 1940 wurde die Chiryo Maru in Soya umbenannt (nach einer Präfektur auf der japanischen Nordinsel Hokkaido bzw. nach der Wasserstraße zwischen Hokkaido und dem heute russischen Sachalin) und von der japanischen Marine (vermutlich als Munitionstransporter) übernommen. Die Soya überstand den Krieg und wurde 1956 umfassend umgebaut, um in der Antarktis eingesetzt zu werden. Zwischen 1956 und 1962 unternahm sie sechs Reisen in die Antarktis. Auf Königin-Maud-Land an der Lützow-Holm-Bucht errichtete Japan die Forschungsstation Showa.
Dienstag, 27. Oktober 2009
Dieser Bausatz entstand nach dem Vorbild eines Modells, das Cedric Chan für sein Tirpitz-Diorama gebaut hat. Es ist zu finden unter http://www.modelshipgallery.com/gallery/dio/dkm/tirpitz-700-cc/cc-index.html.
Sonntag, 27. September 2009
Das Modell Rasch wurde mir klar, daß meine Livia ein wenig umgebaut werden würde. Ich hatte einen Nachkriegstrawler vor Augen, der auch ein wenig Farbe aufweisen sollte. Beim Blättern in Björn Landströms Das Schiff fand ich in Abb. 777 den britischen Trawler Hildina von 1951, an dem ich mich sehr frei orientierte.
Donnerstag, 24. September 2009
Weiterbau Das war natürlich der letzte Schritt – vorher musste der Dampfer noch fertig gebaut werden. Die Passung ist nicht wirklich immer optimal, aber besser als erwartet.
Mittwoch, 16. September 2009
Das Original Die frühere Sowjetunion und Rußland umfaßt und hat wesentliche wirtschaftliche und strategische Interessen in der Arktis. Aus diesem Grund ist das Land auch sehr aktiv im Bau von Eisbrechern. Bereits 1959 wurde der erste Eisbrecher mit Atomantrieb, die Lenin, gebaut. Dieser folgten bis heute neun weitere Schiffe, von denen sechs der ab 1975 gebauten Arktika-Klasse angehören.
Dienstag, 15. September 2009
Der Rohbau des Schiffes ging recht flott voran. Generell wurden die Bullaugen ausgebohrt, die Schotten, Leitern und Niedergänge durch Ätzteile ersetzt. Die am Bausatz fehlenden Brückenfenster und diejenigen der Flugdeckkontrolle wurden durch passende Stücke aus geätztem Leitermaterial ersetzt. Überdimensionierte Splitterschutzschilde wurden mit einer Fräse in der Minibohrmaschine ausgedünnt, die angegossenen Niedergänge abgefräst. In diesem Baustadium begann ich mit der Grundplatte, die wie bei mir üblich aus einem Bilderrahmen entstand. Die Glasscheibe wurde entfernt und eine dünne Styroporplatte so eingepasst, dass von der Oberseite des Rahmens ausreichend Platz für das Schiff blieb. Wegen des offenen und unter der Wasserlinie liegenden Bootsdecks konnte ich das Unterwasserschiff zum Einbau in das Diorama nicht abtrennen; also goß ich das Schiff in eine erste Schicht Gips ein, allerdings nachdem ich es in Frischhaltefolie eingewickelt hatte. So konnte ich es wieder aus dem Gips herausnehmen. Die Wasserbereiche um das Schiff wurden mit dünnem Gips übergossen und mit Alufolie abgedeckt, um die Wellenstruktur nachzubilden. Das ging nicht ohne einige Blasen und entsprechende Nacharbeit am Gips ab, ließ sich aber bewältigen.
Sonntag, 13. April 2008

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