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Jahrestag

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Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 70 Jahren, am 19. März 1945, war der US-amerikanische Flugzeugträger USS Franklin (CV-13) der Essex-Klasse Teil der Trägerkampfgruppe TF58, die den Süden Japans angriff. Flugplätze und Häfen auf Kyushu, Honshu und Shikoku wurden bombardiert. Bei den Gegenangriffen waren bereits am Vortag durch Kamikazeangriffe die Träger Intrepid, Yorktown und Enterprise beschädigt worden, am 19. März wurde auch noch die Wasp von einem Kamikaze getroffen. Von der Franklin aus waren Angriffe auf Kobe gestartet worden und die Besatzung war in einem relativ niedrigen Alarmzustand, als ein einzelnes japanisches Flugzeug - wahrscheinlich eine Yokosuka D4Y ("Judy") - die Franklin im Tiefflug angriff und mit zwei 250 kg Bomben traf. Eine der Bomben zerstörte u.a. die Operationszentrale des Trägers, während die zweite im Hangardeck die dort frisch betankten und bewaffneten Flugzeuge zur Explosion brachte. Diese schwere Flugbenzinexplosion verwüstete das Hangardeck, setzte das Schiff achtern in Brand und ließ die Maschinen ausfallen. Wegen der schweren Schäden wurde die Aufgabe des Schiffs erwogen, aber mit Hilfe des Leichten Kreuzers Santa Fe konnten die Feuer an Bord unter Kontrolle gebracht werden. Gesichert von der Task Unit 58.2.9 - bestehend aus den "Großen Kreuzern" Alaska und Guam, dem Schweren Kreuzer Pittsburgh, dem Leichten Kreuzer Santa Fe und zehn Zerstörern - konnte die Franklin im Schlepp der Pittsburgh geborgen werden. Durch den Angriff wurden 807 Mann getötet und 487 verwundet. Die Franklin wurde repariert, aber nicht wieder in Dienst gestellt. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Beiträge: Flugzeugträger USS Franklin (1/700, Trumpeter) von Eberhard Sinnwell   19.03.1945 - 70 Jahre schwere Beschädigung der USS Franklin   Heute vor 70 Jahren, am 19. März 1945, wurde der Flugzeugträger USS Franklin von einer einzelnen Yokosuka D4Y "Judy" überr... Donnerstag, 19. März 2015 Zerstörer USS Waldron (1/700, Pit-Road) von Michael Delf   19.03.1945 - 70 Jahre schwere Beschädigung der USS Franklin   Zu den Gründen, warum die US Navy im März 1945, also vor 70 Jahren (siehe Jahrestage auf Modellmarine), schwer beschädigte... Freitag, 20. März 2015 Jagdflugzeug Chance Vought F4U-1D Corsair (1/48, Tamiya) von Jens Gerber   19.03.1945 - 70 Jahre schwere Beschädigung der USS Franklin   Zu den Flugzeugen, die vor 70 Jahren auf der Franklin stationiert waren, gehörten auch Chance Vought F4U-1D Corsair der berü... Samstag, 21. März 2015
Donnerstag, 19. März 2015
Quelle: Wikimedia Commons Die japanische Operation Tan No. 2 heute vor 70 Jahren, am 11. März 1945, hatte das Ziel mittels eines Kamikazeangriffs auf dem amerikanischen Flottenstützpunkt Ulithi die Offensivkraft der US Navy im Vorfeld des erwarteten Angriffs auf Okinawa zu schwächen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Das Hauptziel waren die großen Flottenträger der US Navy. Durchgeführt wurde der Angriff von 24 landgestützten Yokosuka P1Y Ginga ("Frances") Bombern der japanischen Marine, die von dem Flugplatz Kanoya auf Kyushu starteten. Die Aufklärung erfolgte mit Nakajima C6N Sajun  ("Myrt"). Wetteraufklärung und Navigation erfolgte mit Hilfe von Kawanishi H8K ("Emily") Flugbooten sowie Peilsignalen, die von dem U-Boot I-58 ausgesendet wurden. Lediglich zwei der P1Y Ginga fanden Ulithi und griffen die amerikanische Flotte an. Eine stürzte sich in das Heck des Trägers USS Randolph, wobei 26 oder 27 Mann getötet und 105 verwundet wurden. Die andere stürzte sich auf eine Insel, die ihre Besatzung für einen Träger gehalten hatte. Auf japanischer Seite starben 60-70 Mann der Flugzeugbesatzungen. Die Randoph wurde innerhalb weniger eines Monats repariert und wurde in der Schlacht von Okinawa, teilweise als Flaggschiff der Trägerverbände, eingesetzt. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Beiträge: Japanisches U-Boot I-58 (1/350, AFV Club) von Ulf Lundberg   11.03.1945 - 70 Jahre Operation Tan No. 2   Heute vor 70 Jahren, 11. März 1945, führte die japanische Marine die Operation Tan No. 2 durch (siehe Jahrestage auf Modellmarine). 24 landgestü... Mittwoch, 11. März 2015 Flugzeugträger USS Randolph (1/700, Dragon) von Christoph Mentzel   11.03.1945 - 70 Jahre Operation Tan No. 2   Vor 70 Jahren, am 11. März 1945, führte die japanische Marine den Kamikazeangriff Operation Tan No. 2 auf den amerikanischen Flottenstützpunkt ... Donnerstag, 12. März 2015
Mittwoch, 11. März 2015
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 70 Jahren, am 19. Februar 1945, begann die amerikanische Landung auf Iwo Jima. Dies war ein weiterer Schritt näher an die japanischen Hauptinseln im sogenannten Inselspringen. Beteiligt waren auf amerikanischer Seite die Task Force 53, die die eigentliche Landungsflotte stellte und 60 000 US Marines anlandete, die Task Forces 52 und 54, die für die Bombardierung der Insel zuständig waren und die Task Force 58, die Trägerverbände, die nach einem Ablenkungsangriff auf Japan selbst (Operation Jamboree), anschließend die Landung unterstützten. Die Insel selbst wurde von nur 22 000 japanischen Soldaten verteidigt, deren Stellungen aber überwiegend so gut angelegt waren, dass sie das anfängliche Bombardement durch die US Navy unbeschadet überstanden. Entsprechend lange und verlustreich waren die Kämpfe, die sich bis zum 26. März hinzogen. Der Schlacht fielen mindestens 18844 japanische und 6821 amerikanische Soldaten zum Opfer. Die Insel selbst diente danach nur als Behelfslandeplatz für B-29 Bomber, hatte also keine größere Bedeutung im weiteren Kriegsverlauf. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Landungsträger USS Iwo Jima (1/350, Revell) von Wolfgang Wurm   19.02.1945 - 70 Jahre Schlacht um Iwo Jima   Heute vor 70 Jahren, am 19. Februar 1945, begann die US-amerikanische Operation Detachment, die Landung auf Iwo Jima (siehe Jahrestage auf Mode... Donnerstag, 19. Februar 2015 Torpedobomber Grumman TBF-1C Avenger (1/48, Italerie) von Jens Gerber   19.02.1945 - 70 Jahre Schlacht um Iwo Jima   Einer der zahlreichen Geleitträger, der vor 70 Jahren die Landung auf Iwo Jima unterstützte, war die Natoma Bay (CVE-62) der Casablanca-Klass... Freitag, 20. Februar 2015
Donnerstag, 19. Februar 2015
Quelle: Wikipedia Vor 100 Jahren, am 24. Januar 1915, unternahm ein deutscher Verband unter Franz von Hipper einen Vorstoß in die Nordsee, um die britischen Vorpostenboote bzw. Fischereiflotte (die von Hipper als Vorpostenboote betrachtet wurden) zu vernichten (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Der deutsche Verband bestand aus den Schlachtkreuzern und Panzerkreuzern des I. Aufklärungsgeschwaders, den Leichten und Geschützten Kreuzern des II. Aufklärungsgeschwaders sowie zwei Torpedobootflottilien. Zum I. Aufklärungsgeschwader unter von Hipper gehörte die Schlachtkreuzer Moltke, Seydlitz und Derfflinger. Da der Schlachtkreuzer Von der Tann wegen einer Werftliegezeit nicht verfügbar war, nahm stattdessen der Panzerkreuzer Blücher an dem Vorstoß teil. Von diesen vier Schiffen gibt es im Maßstab 1/700 zahlreiche Bausätze: von der Blücher von WSW und Kombrig, von der Moltke von NNT, von der Seydlitz von WSW und Kombrig und von der Derfflinger von WSW, Kombrig und FlyHawk. Auch im Maßstab 1/350 gibt es einige der Modelle, darunter die Blücher von Kombrig sowie die Seydlitz von Iron Shipwright und Kombrig. Die II. Aufklärungsgruppe setzte sich aus dem Geschützten Kreuzer Kolberg und den Leichten Kreuzern Stralsund, Rostock und Graudenz zusammen. Bisher gibt es von keinem dieser Kreuzer einen passenden Bausatz im Maßstab 1/700 und 1/350. Nur von der Graudenz gibt es einen Bausatz von HP Models, der allerdings den Zustand nach dem Umbau von 1916 zeigt, d.h. mit sieben 15 cm-Geschützen statt zwölf 10,5 cm-Geschützen. Die Kolberg könnte mit einigem Aufwand aus einem Bausatz der Emden oder Dresden umgebaut werden, von denen es im Maßstab 1/700 Bausätze von HP Models und Blue Ridge Models und im Maßstab 1/350 von Revell gibt (vergleiche den Umbau der Emden in die Mainz, ein Schwesterschiff der Kolberg). Etwas einfacher dürfte der Umbau einer Graudenz von HP Models in eine Stralsund oder Rostock sein... Der britische Verband unter David Beatty bestand aus zwei Schlachtkreuzer-Geschwadern (1st und 2nd Battlecruiser Squadron) mit insgesamt fünf Schiffen, einem Geschwader mit vier Leichten Kreuzern (1st Light Cruiser Squadron) sowie der Harwich Force. Das 1st Battlecruiser Squadron bestand aus den Schlachtkreuzern Lion, Tiger und Princess Royal, die 2nd Battlecruiser Squadron aus New Zealand und Indomitable. Von diesen gibt es die Lion, Tiger, Princess Royal, New Zealand und Indomitable im Maßstab 1/700 von Kombrig, im Maßstab 1/350 gibt es die Tiger, New Zealand und Indomitable (siehe auch das Schwesterschiff Indefatigable) von Kombrig. Die 1st Light Cruiser Squadron bestand aus den Leichten Kreuzern Southampton, Birmingham, Lowestoft und Nottingham. Die Southampton kann aus dem HP Models Bausatz der Sydney, ebenfalls ein Schiff der Chatham-Klasse, gebaut werden. Die anderen drei Schiffe gehörten zur Birmingham-Klasse, die sich in einigen Punkten von der Chatham-Klasse unterschied, u.a. durch ein zusätzliches 15,2 cm-Geschütze vor der Brücke. Der Umbau aus dem Sydney-Bausatz sollte relativ einfach sein. Die Harwich Force bestand aus drei Leichten Kreuzern der Arethusa-Klasse, Arethusa, Aurora und Undaunted, sowie 35 Zerstörern. Von der Arethusa-Klasse gibt es bisher keinen Bausatz im Maßstab 1/700, aber einen von Iron Shipwright im Maßstab 1/350 - der aber einen späten Bauzustand darstellt, so dass einige kleinere Umbauten notwendig sind, insbesondere der Ersatz des Dreibeinfockmastes durch einen einfachen Mast. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir diese Artikel: I. Aufklärungsgeschwader in der Schlacht auf der Doggerbank (1/700)   24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Vor 100 Jahren, am 24. Januar 1915, unternahm ein deutscher Verband unter Franz von Hipper einen Vorstoß in die Nordsee, um die britische... Sonntag, 25. Januar 2015 Deutscher Schlachtkreuzer Derfflinger (1/700, FlyHawk) von Thomas Schmidt   24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Heute vor 100 Jahren, am 24. Januar 1915, kam es in der Nordsee zur ersten Schlacht zwischen britischen und deutschen Schlachtkreuzern (s... Samstag, 24. Januar 2015 Britischer Leichter Kreuzer Southampton (1/700, HP Models) von Lars Scharff   24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Vor 100 Jahren diente der britische Leichte Kreuzer Southampton in der Schlacht auf der Doggerbank als Aufklärer und zur Artilleriebeoba... Montag, 26. Januar 2015 Deutscher Schlachtkreuzer Derfflinger (1/700, WSW) von Jim Baumann   24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Die Derfflinger war neueste der drei deutschen Schlachtkreuzer, der vor 100 Jahren an der Schlacht auf der Doggerbank beteiligt war (sieh... Dienstag, 27. Januar 2015 Passend zum Thema sind auch diese Modelle: SMS Blücher (Kombrig 1/700) von Bernd Villhauer Geschichte Benannt wurde das Schiff nach dem preußischen Generalfeldmarschall Gebhard Leberecht von Blücher. Der Panzerkreuzer SMS BLÜCHER lief am 11. April 1908 in Kiel auf der Kaiser Wilhelm... Samstag, 29. März 2008 Schlachtkreuzer Seydlitz (Kombrig, 1/700) von Bernd Villhauer Die sieben Schlachtkreuzer der Kaiserlichen Marine – Von der Tann, Moltke, Goeben, Seydlitz, Derfflinger, Lützow und Hindenburg – waren die modernsten und stärksten deutschen Schiffe der Epoc... Montag, 25. Juli 2011 HMS Tiger 1/700 von Mike McCabe Für jemanden, der üblicherweise kleinere Schiffe baut - Zerstörer und Geleitschiffe aus dem Zweiten Weltkrieg oder der Zeit zwischen den Kriegen - ist ein großer Schlachtkreuzer aus der Periode ... Donnerstag, 28. Juni 2007
Samstag, 24. Januar 2015
  24.01.1915 - 100 Jahre Schlacht auf der Doggerbank   Vor 100 Jahren, am 24. Januar 1915, unternahm ein deutscher Verband unter Franz von Hipper einen Vorstoß in die Nordsee, um die britischen Vorpostenboote bzw. Fischereiflotte (die von Hipper als Vorpostenboote betrachtet wurden) zu vernichten (siehe Jahrestage auf Modellmarine).
Samstag, 24. Januar 2015
Quelle: Wikipedia Commons Am 21. August 1939 war der deutsche Schwere Kreuzer (Panzerschiff) Admiral Graf Spee – noch vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs – in Richtung Südatlantik ausgelaufen, wo sie am 30. September den Kreuzerkrieg aufnahm. Sie konnte insgesamt neun britische Handelsschiffe mit 50.089 BRT im Südatlantik und Indischen Ozean versenken: Clement, Newton Beach, Ashlea, Huntsman, Trevanion, Africa Shell, Doric Star, Tairoa und Streonshalh. Versorgt wurde sie dabei von dem Trossschiff Altmark. Am 13. Dezember gelang es einem britischen Geschwader unter Kommodore Harwood mit dem Schweren Kreuzer HMS Exeter und den Leichten Kreuzern HMS Ajax und HMNZS Achilles die Admiral Graf Spee vor der Río de la Plata-Mündung zu stellen. Die Admiral Graf Spee konnte Exeter schwer und die beiden Leichten Kreuzer leicht beschädigen, wurde aber selbst beschädigt. Um Reparaturen durchzuführen, lief sie in Montevideo ein, während der neu eingetroffene britische Schwere Kreuzer Cumberland und die beiden Leichten Kreuzer den Hafen blockierten. Wegen der Schäden, des Munitionsverbrauchs und der britische Schiffe vor dem Hafen (deren Zahl zu hoch eingeschätzt wurde) und wurde Admiral Graf Spee am 17. Dezember in der Mündung des Río de la Plata selbst versenkt. Zu dem 75. Jahrestag der Schlacht vor dem Río de la Plata veröffentlichen wir folgende Beiträge: Deutscher Schwerer Kreuzer Admiral Graf Spee (1/350, Trumpeter) von Rainer Michalek   13.12.1939 - 75 Jahre Schlacht vor dem Río de la Plata   Vor der Mündung des Río de la Plata traf heute vor 75 Jahren, am 13. Dezember 1939, der deutsche Schwere Kreuzer (Panzerschiff) Ad... Samstag, 13. Dezember 2014 Britischer Schwerer Kreuzer Exeter (1/700, Matchbox) von Roland Nienkirchen   13.12.1939 - 75 Jahre Schlacht vor dem Río de la Plata   Vor 75 Jahren, am 13. Dezember 1939, beendete der britische Schwere Kreuzer HMS Exeter zusammen mit den Leichten Kreuzern HMS Ajax u... Sonntag, 14. Dezember 2014 Zum 80. Jahrestag haben wir folgenden Artikel veröffentlicht: Uruguayischer Torpedokreuzer Uruguay (1/700, Kombrig) von Lars Scharff 13.12.1939 - 80 Jahre Schlacht vor dem Río de la Plata Heute vor 80 Jahren, am 13. Dezember 1939, lief der deutsche Schwere Kreuzer (Panzerschiff) Admiral Graf Spee verfolgt von den briti... Freitag, 13. Dezember 2019  
Samstag, 13. Dezember 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 100 Jahren griff das deutsche Ostasiengeschwader mit den Panzerkreuzern Scharnhorst und Gneisenau und den Geschützten Kreuzern Leipzig, Nürnberg und Dresden unter Admiral Graf Spee den britischen Stützpunkt von Port Stanley auf den Falklandinseln an (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Das Ziel war es u.a. auf dem Weg nach Deutschland mehr Kohle zu erbeuten. Graf Spee war nach der siegreichen Schlacht von Coronel am 1. November 1914 nur sehr langsam weiter gefahren, so dass es der Royal Navy gelungen war, in Port Stanley starke Verbände zu versammeln, die dort schon vorhandene Schiffe unter Stoddart verstärkten: die Schlachtkreuzer Invincible und Inflexible, die Panzerkreuzer Cornwall, Kent und Carnavon und die Leichten Kreuzer Bristol und Glasgow. Dazu war der Hilfskreuzer Macedonia verfügbar und das alte Schlachtschiff Canopus war als schwimmende Batterie im Hafen auf Grund gesetzt worden. Alle Schiffe standen unter dem Befehl von Sturdee. Auch dieser war nur sehr langsam vorgerückt und war erst kurz vor Graf Spee in Port Stanley eingetroffen. Viele seiner Schiffe waren noch am Kohlen als die Gneisenau und Nürnberg als deutsche Vorhut vor Port Stanley auftauchten. Die beiden deutschen Schiffe flohen unter dem Feuer der Canopus und dem Eindruck der im Hafen sichtbaren Dreibeinmasten der Schlachtkreuzer. Nach einer längeren Verfolgung gelang es den britischen Schiffen das deutsche Geschwader einzuholen, worauf Graf Spee sich mit den beiden Panzerkreuzern stellte, um so den Geschützten Kreuzern die Chance zu geben zu entkommen. Die beiden Schlachtkreuzer griffen zusammen mit der Carnavon die beiden deutschen Panzerkreuzer an und versenkten beide. Die Scharnhorst sank mit der gesamten Besatzung, von der Gneisenau überlebten nur 190. Die Cornwall und die Glasgow versenkten die Leipzig (nur 18 Überlebende), während die Kent die Nürnberg versenkte (nur sieben Überlebende). Die Kohledampfer Baden und Santa Isabell wurden von dem Leichten Kreuzer Bristol und dem Hilfskreuzer Macedonia versenkt. Insgesamt wurde 1871 Mann der sechs versenkten deutschen Schiffe getötet, nur die Dresden und der Tender Seydlitz konnten entkommen. Auf britischer Seite wurde zehn Mann getötet und 19 verwundet, Invincible, Glasgow, Kent und Cornwall wurden leicht beschädigt. Von den beteiligten Schiffen gibt es inzwischen im Maßstab 1/700 fast alle Schiffe: die Scharnhorst-Klasse von Kombrig und HP Models, Nürnberg von Blue Ridge Models, Dresden von Blue Ridge Models und HP Models, die Invincible-Klasse (Invincible, Inflexible) von Kombrig, die Monmouth-Klasse (Cornwall, Kent) von Kombrig und die Bristol-Klasse (Bristol, Glasgow) von Kombrig. Lediglich der Panzerkreuzer HMS Carnavon, der Geschützte Kreuzer Leipzig, der Hilfskreuzer HMS Macedonia und die drei deutschen Trossschiffe sind nicht als Bausatz in diesem Maßstab erhältlich. Auch im Maßstab 1/350 gibt es einige der Schiffe von Kombrig und Revell, siehe z.B. die Kent und Glasgow. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir diese Beiträge: Britischer Schlachtkreuzer Inflexible (1/700, Kombrig) von Thomas Sperling   08.12.1914 - 100 Jahre Schlacht bei den Falklandinseln   Nach der Niederlage vor Coronel am 1. November 1914 schickte die britische Admiralität einen Verband in den Süd-Atlantik um das deu... Montag, 08. Dezember 2014 Deutscher Geschützter Kreuzer Nürnberg (1/700, Blue Ridge Models) von Lars Scharff   08.12.1914 - 100 Jahre Schlacht bei den Falklandinseln   In der Schlacht bei den Falklandinseln vor 100 Jahren wurde auch die SMS Nürnberg von dem britischen Panzerkreuzer Kent versenkt, wo... Dienstag, 09. Dezember 2014
Montag, 08. Dezember 2014
Quelle: Wikipemedia Commons Der Befehlshaber des deutschen Ostasiengeschaders, Admiral Graf von Spee hatte gleich zu Beginn des Ersten Weltkriegs die Basis in Tsingtao angesichts der Bedrohung duch die japanische Marine aufgegeben. Der Geschützte Kreuzer Emden war in den Indischen Ozean zum Handelskrieg abgeordnet worden, während von Spee mit mit den Panzerkreuzern Scharnhorst und Gneisenau sowie dem Geschützten Kreuzer Nürnberg und einigen Versorgern und Hilfskreuzern den Pazifik durchquerte. An der Westküste Südamerikas schlossen sich die Geschützten Kreuzer Leipzig und Dresden an. Zusammen wollte das Geschwader um Kap Hoorn herum durch den Atlantik nach Deutschland durchbrechen. Die britische Marine hatte um die Handelsrouten im Südatlantik zu schützen, ein Geschwader unter Admiral Cradock bei den Falkland Inseln zusammengezogen, das aus dem Schlachtschiff Canopus, den Panzerkreuzern Good Hope und Monmouth, dem Leichten Kreuzer Glasgow und dem Hilfskreuzer Otranto bestand. Auf der Suche nach den deutschen Kreuzern, die in südamerikanischen Gewässern stationiert waren (Leipzig und Dresden) und der Suche nach dem deutschen Ostasiengeschwader, wechselte das Geschwader in den Pazifik, wobei Canopus wegen deren zu geringen Geschwindigkeit nicht Teil des Geschwaders war. Obwohl Cradock im Gegensatz zur britischen Admiralität von Spees Schiffe an der Westküste Südamerikas vermutete, rechnete er am 1. November 1914 damit, nur auf den Geschützten Kreuzer Leipzig zu treffen. Auch von Spee war nur auf der Suche nach einem Leichten Kreuzer, der Glasgow. Am Abend des 1. Novembers (siehe Jahrestage auf Modellmarine) sichteten sich die beiden Geschwader, wobei dies ironischerweise jeweils durch die beiden gesuchten Kreuzer erfolgte. In der folgenden Schlacht setzten sich die stärkeren deutschen Panzerkreuzer, deren Besatzungen dazu besser ausgebildet waren, gegen die primär mit Reservisten bemannten britischen Panzerkreuzer durch. Good Hope wurde durch Scharnhorst versenkt, während Monmouth durch Gneisenau schwer beschädigt wurde, sich aber erst absetzen konnte. Sie wurde aber von der Nürnberg aufgespürt und versenkt. Der Hilfskreuzer Otranto und der Leichte Kreuzer Glasgow konnten fliehen. Die beiden Panzerkreuzer sanken mit der gesamten Besatzung, wobei 1570 Mann starben. Der Triumph des deutschen Geschwaders war nur von kurzen Dauer: schon 8. Dezember 1914 wurden vier von fünf Kreuzern des Geschwader in der Schlacht bei den Falklandinseln versenkt, am 14. März 1914 wurde auch der letzte überlebende Kreuzer des Geschwaders, die Dresden, aufgespürt und selbst versenkt. Zu dem Jahrestag der Schlacht von Coronel veröffentlichen wir diese Beiträge: Panzerkreuzer SMS Gneisenau (1/700, Kombrig) von Thomas Sperling   01.11.1914 - 100 Jahre Schlacht von Coronel   Die Gneisenau gehörte zum deutschen Ostasiengeschwader unter Admiral Graf von Spee, das vor 100 Jahren auf das britische Geschwader unter Cra... Samstag, 01. November 2014 Panzerkreuzer HMS Monmouth (1/700, Kombrig) von Lars Scharff   01.11.1914 - 100 Jahre Schlacht von Coronel   Die Monmouth und ihre Schwesterschiffe waren entworfen, um die für den Schutz der Handelsrouten vor Angriffen von gegnerischen Panzerkreuzern... Sonntag, 02. November 2014
Samstag, 01. November 2014
Quelle: Wikimedia Commons 1944 waren die Alliierten im Pazifik auf dem Vormarsch. Die Streitkräfte unter General MacArthur hatten Neuguinea erobert, die Streitkräfte unter Admiral Nimitz eroberten die von den Japanern besetzten Inseln eine nach der anderen („Insel-Springen“). Die nach der Niederlage bei Midway (3.-7.6.1942) wieder aufgebauten japanischen Trägerstreitkräfte hatten in der Philippinen-See (19.-.21.6.1944) erneut eine schwere Niederlage einstecken müssen. In der Luftschlacht bei Formosa (10.-16.10.1944) waren die japanischen Marineflieger weiter dezimiert worden. Die Schlacht um Leyte Als sich die Streitkräfte General MacArthurs und Admiral Nimitzs zur Eroberung der Philippinen vereinigten und am 20. Oktober 1944 auf Leyte landeten, waren die japanischen Träger als Waffe praktisch ausgefallen. Die vorhandenen Träger hatten kaum mehr Flugzeuge und noch schlechter sah es in Bezug auf gut ausgebildete Piloten aus. Da der Verlust der Philippinen aber die Nachschubwege der Japaner, insbesondere ihren Zugang zu Öl, massiv gefährdet hätte, war eine Reaktion dringend notwendig. Der japanische Plan zur Verteidigung der Insel beruhte deshalb auf einem Ablenkungsmanöver. Die japanischen Träger unter Ozawa sollten die amerikanischen Träger unter Halsey auf sich ziehen und so den Weg für drei Gruppen mit Schlachtschiffen, Kreuzern und Zerstörern frei machen. Diese Gruppen unter Kurita, Shima und Nishimura sollten die alliierte Landungsflotte angreifen. Kuritas Verband erlitt schon auf dem Vormarsch hohe Verluste: bei Palawan am 23. Oktober wurden durch U-Boote zwei Schwere Kreuzer versenkt sowie einer beschädigt, in der Sibuyan-See wurden am 24.10. durch Trägerflugzeuge das Schlachtschiff Musashi versenkt und ein weiterer Schwerer Kreuzer beschädigt. Nishimuras und Shimas Verbände gelang es bis zur Surigao-Straße vorzudringen, wo sie aber nachts von alliierten Verbänden in der letzten Schlacht zwischen Schlachtschiffen vernichtend geschlagen wurden. Am 25. Oktober gelang es aber Ozawa mit seinen Trägern die amerikanischen Träger abzulenken und so Kurita den Weg frei zu einem Angriff auf die amerikanische Landungsflotte zu machen. Allerdings stellten sich Kurita bei Samar drei Gruppen von amerikanischen Geleitträgern, die die Landung unterstützen sollten, unfreiwillig in den Weg. Unterstützt durch Luftangriffe (u.a. die ersten Kamikaze) gelang es Kurita diesen schwere Verluste zuzufügen. Allerdings verlor er weitere Schiffe (drei Schwere Kreuzer versenkt, zwei schwer beschädigt). Entnervt durch die amerikanischen Luftangriffe zog sich Kurita zurück, ohne die Landungsflotte aufhalten zu können. Ozawas Ablenkungsaktion war damit umsonst gewesen. Sein Geschwader musste in der Schlacht von Kap Engano gegen Halseys Träger zudem einen hohen Preis zahlen. Drei der japanischen Träger fielen Luftangriffen zum Opfer, ein vierter wurde schwer beschädigt. Als Halsey erkannte, dass er Kuritas Angriff auf die Landungsflotte übersehen hatte, versuchte er ohne Erfolg Kurita mit dem Großteil seiner Schiffe abzufangen. Zur Verfolgung der fliehenden Schiffe Ozawas schickte Halsey eine Reihe von Kreuzern und Zerstörern unter DuBose, denen es gelang den verbliebenen beschädigten Träger und einen Zerstörer zu versenken. Auf dem Rückzug der japanischen Verbände wurden weitere Schiffe durch Flugzeuge und U-Boote versenkt bzw. beschädigt. Die japanische Flotte hörte durch die Niederlage bei Leyte praktisch auf zu existieren. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Japanischer Schwerer Kreuzer Nachi (1/350, Aoshima) von Sven Schönyan   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Heute vor 70 Jahren, am 23. Oktober 1944, begann die Seeschlacht um Leyte (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die japanische Marine versuchte die... Donnerstag, 23. Oktober 2014 Japanisches Schlachtschiff Fuso (1/700, Aoshima) von Roland Nienkirchen   24.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Die Fuso gehörte zum Verband von Nishimura, der aus zwei Schlachtschiffen, einem Schweren Kreuzer und vier Zerstörern bestand und der durch die... Freitag, 24. Oktober 2014 Geleitträger USS Gambier Bay (1/350, Hasegawa) von Sven Schönyan   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Heute vor 70 Jahren, am 25. Oktober 1944, ist der Geleitflugzeugträger USS Gambier Bay durch Geschützfeuer einer japanischen Kampfgruppe unter K... Samstag, 25. Oktober 2014 Japanischer Geleitzerstörer Maki (1/700, Tamiya) von Michael Delf   25.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Der japanische Geleitzerstörer Maki gehörte zum Verband von Ozawa, der mit den verbliebenen Flugzeugträgern, für die kaum mehr Flugzeuge vorh... Sonntag, 26. Oktober 2014 Leichter Kreuzer USS Houston und Reperaturschiff USS Hector (1/700) von Christoph Mentzel   27.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   “The battle to save the light cruiser USS Houston CL-80” 14-27. Oktober 1944 im Pazifik Im Oktober 1944 war der Leichte Kreuzer USS Houston... Montag, 27. Oktober 2014 Tamiya: japanischer Schwerer Kreuzer Tone (1/350)   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Zu dem Verband unter Kurita, der vor 70 Jahren in der Palawan-Passage, der Subiyansee und bei Samar kämpfte, gehörte der Schwere Kreuzer Tone (s... Dienstag, 28. Oktober 2014 Schlachtschiff USS Tennesse (1/700, Blue Ridge Models) von Michael Delf, Teil 1   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Am 25. Oktober 1944 kam es in der Surigao-Straße zur letzten Seeschlacht zwischen Schlachtschiffen: zwei japanische Schlachtschiffe unterstützt... Mittwoch, 29. Oktober 2014 Japanisches Schlachtschiff Kongo (1/350, Fujimi) von Bernd Villhauer   23.10.1944 - 70 Jahre Schlacht von Leyte   Das japanische Schlachtschiff Kongo gehörte zu dem Verband von Kurita und überlebte vor 70 Jahren die Schlachten in der Palawanpassage, der Sib... Donnerstag, 30. Oktober 2014 Zum 75. Jahrestag veröffentlichen wir diese Beiträge: Schwere Kreuzer USS Canberra und USS Wichita (1/700) von Christoph Mentzel 15.10.1944 - 75 Jahre Angriff auf Formosa Heute vor 75 Jahren, am 15. Oktober 1944, griff die US Navy die Flugplätze auf Formosa an (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Task Force 38 ... Dienstag, 15. Oktober 2019 Japanisches Schlachtschiff Yamashiro (1/700, Aoshima) von Roland Nienkirchen 24.10.1944 - 75 Jahre Schlacht von Leyte Heute vor 75 Jahren, am 24. Oktober 1944, begann die südliche japanische Gruppe ihren Angriff durch die Surigao Straße (siehe Jahrestage auf Mode... Donnerstag, 24. Oktober 2019 Japanischer Flugzeugträger Zuikaku (1/700, Tamiya) von Roland Nienkirchen 25.10.1944 - 75 Jahre Schlacht von Leyte Heute vor 75 Jahren, am 25. Oktober 1944, wurden die vier japanischen Flugzeugträger unter der Kommando von Ozawa, darunter der Flugzeugträger Zu... Freitag, 25. Oktober 2019
Donnerstag, 23. Oktober 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 100 Jahren, am 22. September 1914, versenkte das deutsche U-Boot U 9 die drei britischen Panzerkreuzer Aboukir, Hogue und Cressy kurz hintereinander nördlich von Hoek van Holland, wobei 1459 Mann der Besatzungen der drei Schiffe starben (siehe Jahrestage auf Modellmarine).
Montag, 22. September 2014

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