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Jahrestag

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Quelle: Wikipedia Commons Heute vor 120 Jahren, am 17. September 1894, kam es nahe der Mündung des Yalu zu der größten Seeschlacht des Chinesisch-Japanischen Kriegs (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Dieser Krieg wurde um die Herrschaft über Korea geführt. Die japanische Flotte setzte sich aus dem Panzerschiff Fuso, der Panzerkorvette Hiei, dem Panzerkreuzer Chiyoda, den Geschützten Kreuzern Matsushima (Flaggschiff), Hashidate, Itsukushima, Naniwa, Takachiho, Akitsushima und Yoshino, dem Aviso (umgebautes Passagierschiff) Saikyo Maru und dem Kanonenboot Akagi zusammen. Die chinesische Flotte bestand aus den Schlachtschiffen Dingyuan (alte Schreibweise Ting Yuan oder Ting Yuen) und Zhenyuan (Chen Yuan), den Panzerkreuzern Jingyuan (King Yuan), Laiyuan (Lai Yuan) und Pingyuan (Ping Yuan), den Geschützten Kreuzern Jiyuan (Tsi Yuan oder Chi Yuen), Zhiyuan (Chih Yuan), Jingyuan (Ching Yuan), Chaoyong (Chao Yung) und Yangwei (Yang Wei), der Korvette Guangjia (Kuang Chia), dem Torpedokreuzer Guangbing (Kuang Ping), und den Torpedobooten Fulong (Fu Lung) und Zuoyi (Tso I oder Choi Ti) und den Kanonenbooten Zhenzhong (Chen Chung) und Zhennan (Chen Nan). Die Schlacht endete in einem klaren Sieg der japanischen Flotte. Die chinesische Flotte verlor die fünf Kreuzer Guangjia, Chaoyong, Yangwei, Zhiyuan und Jingyuan (King Yuan) und die meisten anderen Schiffen wurden beschädigt. Die Flotte zog sich nach Weihaiwei zurück, wo sie von den Japanern belagert und schließlich versenkt oder erbeutet wurde. Auf chinesischer Seite starben 718 und mindestens 124 wurden verwundet, von der japanischen Flotte starben 90 und 208 wurden verwundet (wovon 34 später in Krankenhäusern starben). Von den damals eingesetzten Schiffen gibt oder gab es inzwischen die Mehrzahl als Bausätze im Maßstab 1/700. Die Fuso gab bzw. gibt es von Yumemato bzw. Kombrig (von beiden aber im falschen Bauzustand); Hiei, Matsushima, Hashidate und Itsukushima gibt es von Seals Models. Von Modelkrak gibt es die Chiyoda, Yoshino, Itsukushima, Naniwa/Takachiho und Akitsushima. Von S-Model gibt es Dingyuan (Ting Yuan), Zhenyuan (Chen Yuan), Jiyuan (Tsi Yuan oder Chi Yuen), Zhiyuan (Chih Yuan)/Jingyuan (Ching Yuan) und Chaoyong (Chao Yung)/Yangwei (Yang Wei). Von Fairey Kikaku gibt es Jingyuan (King Yuan)/Laiyuan (Lai Yuan), Jiyuan (Tsi Yuan oder Chi Yuen) und Pingyuan (Ping Yuan). Von Oceanmoon gibt es Jingyuan (King Yuan)/Laiyuan (Lai Yuan), Pingyuan (Ping Yuan) und Guangjia (Kuang Chia), Guangbing (Kuang Ping) (als Schwesterschiff Guangyi/Kuang Yi) und eventuell auch die beteiligten Torpedo- und Kanonenboote (wegen der unterschiedlichen Schreibweisen der Namen bin ich mir nicht sicher) sowie Chiyoda, Naniwa, Takachiho, Hiei, Matsushima, Yoshino, Akagi und Saikyo Maru. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Chinesischer Geschützer Kreuzer Jiyuan (1/700, S-Model) von Lars Scharff   17.09.1894 - 120 Jahre Schlacht am Yalu   Heute vor 120 Jahren, am 17. September 1894, kam es nahe der Mündung des Yalu zu der größten Seeschlacht des Chinesisch-Japanischen Kriegs (siehe... Mittwoch, 17. September 2014 S-Model: chinesisches Schlachtschiff Zhenyuan (1/700)   17.09.1894 - 120 Jahre Schlacht am Yalu   Modell: The Imperial Chinese Navy Chen Yuen 1894 Hersteller: S-Model Maßstab: 1/700 Material: xxxThe Imperial Chinese Navy Chen Yuen 1894 Art.Nr... Donnerstag, 18. September 2014 Oceanmoon: chinesischer Torpedokreuzer Guangyi (1/700)   17.09.1894 - 120 Jahre Schlacht am Yalu   Modell: Imperial Chinese Navy Torpedo Cruiser Kuang Yi Hersteller: Oceanmoon Maßstab: 1/700 Material: Resin, Plastik (Spritzguss), Fotoätzteile,... Freitag, 19. September 2014 Piotr Olender: Sino-Japanese Naval War 1894-1895   17.09.1894 - 120 Jahre Schlacht am Yalu Titel: Sino-Japanese Naval War 1894-1895 Autor: Piotr Olender Verlag: Stratus/Mushroom Model... Samstag, 20. September 2014 Hier noch ein Artikel zum 125. Jahrestag: Japanischer Geschützter Kreuzer Naniwa (1/700, Oceanmoon) von Lars Scharff 17.09.1894 - 125 Jahre Schlacht von Yalu Heute vor 125 Jahren, am 17. September 1894, besiegte in der Schlacht von Yalu die japanische Flotte die chinesische (siehe Jahrestage auf Modellma... Dienstag, 17. September 2019  
Mittwoch, 17. September 2014
Quelle: Wikipedia Commons Heute vor 75 Jahren, am 1. September 1939, begann mit dem deutschen Überfall auf Polen der Zweite Weltkrieg (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Kriegsmarine spielte nur eine untergeordnete Rolle bei dem Angriff. Das alte Schlachtschiff Schleswig-Holstein feuerte die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs bei dem Angriff auf die Westerplatte und unterstützte mit anderen Schiffen den Vormarsch in der Danziger Bucht. Die polnische Marine reagierte auf ihre zahlenmäßige Unterlegenheit im Vergleich zur Kriegsmarine mit drei Plänen: Plan Peking, der Verlegung der Zerstörer-Division nach Großbritannien; Plan Rurka, dem Legen von Minenfeldern in der Danziger Bucht, um den deutschen Vormarsch zu behindern; sowie Plan Worek, dem Einsatz der eigenen U-Boote in der Danziger Bucht und der südlichen Ostsee. Im Rahmen des Plans Peking wurde die Zerstörer-Division aus der Ostsee nach Großbritannien geschickt, um sie so vor der Zerstörung zu bewahren und den Kampf der Alliierten zu unterstützen. Die Zerstörer Grom, Błyskawica und Burza liefen durch den Kattegat nach Edinburgh. Durch diese überlegte Aktion konnten die stärksten polnischen Einheiten weiterhin den Krieg aktiv unterstützen, während die in Polen verbliebenen Schiffe innerhalb von wenigen Tagen zerstört wurden. Operation Rurka scheiterte an deutschen Luftangriffen, worauf die beteiligten Schiffe, darunter der Minenleger Gryf und der Zerstörer Wicher, auf den Stützpunkt auf der Halbinsel Hel verlegten und sich an seiner Verteidigung beteiligten. So beschädigten sie am 3. September den deutschen Zerstörer Leberecht Maas. Die Halbinsel konnte bis zum 2. Oktober verteidigt werden, als die dortigen Truppen kapitulieren mussten. Die verbliebenen Schiffe waren aber bereits am 3. September durch Angriffe von Ju 87 Sturzkampfbombern der TrGr 186 versenkt worden. Den fünf polnischen U-Booten gelang es im Rahmen von Plan Worek nur den deutschen Minensucher M 85 zu versenken, der auf eine Mine lief, die von Żbik gelegt worden war. Wilk und Orzeł gelang es nach Großbritannien zu entkommen, die anderen drei U-Boote wurden in Schweden interniert. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Hafen von Gdynia 1939 (1/700, diverse) von Mike McCabe   01.09.1939 - 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs   Heute vor 75 Jahren, am 1. September 1939, begann der deutsche Überfall auf Polen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die polnische ... Montag, 01. September 2014 Deutsches Schlachtschiff Schleswig-Holstein (1/700, WSW) von Norbert Thiel   01.09.1939 - 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs   Das alte Schlachtschiff Schleswig Holstein feuerte vor 75 Jahren die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs ab, einem Krieg, in dem me... Dienstag, 02. September 2014 Polnischer Zerstörer Grom (1/700, Niko Models) von Lars Scharff   01.09.1939 - 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs   Wegen der massiven zahlenmäßigen Überlegenheit der Kriegsmarine 1939 entschloss sich die polnische Marine, ihre Zerstörer-Division... Mittwoch, 03. September 2014
Montag, 01. September 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 100 Jahren, am 28. August 1914, kam es zu ersten größeren Schlacht im Ersten Weltkrieg zwischen der Royal Navy und der Kaiserlichen Marine (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die britischen Kommodore Roger Keyes, der Befehlshaber der britischen U-Boote, die in der Deutschen Bucht operierten, und Reginald Tyrwhitt, der die Harwich Force kommandierte, planten einen Angriff auf die deutsche Vorpostenkette in der Deutschen Bucht. Hierfür wollten sie ihre eigenen Einheiten einzusetzen. Die U-Boote sollte dabei die deutschen Schiffe der Vorpostenkette zu den britischen Leichten Kreuzer und Zerstörer locken. Beteiligte Schiffe Tyrwhitts befehligte vom Leichten Kreuzer Arethusa aus den Spähkreuzer Fearless und 31 Zerstörer der Acheron- und Laforey-Klasse. Keyes kommandierte mit dem Zerstörer Lurcher als Flaggschiff den Zerstörer Firedrake sowie die U-Boote D-2, D-8, E-4, E-5, E-6, E-7, E-8 und E-9. Die Rückhalt bildeten Beattys Schlachtkreuzer (1st Battle Cruiser Squadron: Lion, Princess Royal und Queen Mary; 2nd Battle Cruiser Squadron: Invincible und New Zealand), die 1st Light Cruiser Squadron unter Goodenough (Southampton, Birmingham, Nottingham, Lowestoft, Falmouth und Liverpool), und 7th Cruiser Squadron unter Christian und Campbell (Panzerkreuzer Euryalus, Cressy, Aboukir, Hogue, Sutlej und Geschützter Kreuzer Amethyst). Tyrwhitt und Keyes waren nicht über die Anwesenheit der Schlachtkreuzer und Leichten Kreuzer Goodenoughs informiert, so dass friendly fire-Zwischenfälle zwischen britischen Schiffen mehrfach nur knapp vermieden werden konnten. Die deutsche Vorpostenlinie bestand aus den Zerstörern (Hochseetorpedobooten) der I. Torpedobootflottille mit den Zerstörern V 187, V 188, V 189, V 191, G 193, G 194, G 196 und G 197. Nach den ersten Sichtungen britischer U-Boote lief dazu die V. Torpedobootflottile u.a. mit den Zerstörern V 1, V 6, G 9 und S 13 aus. Als Rückhalt lagen bei Helgoland die Geschützen Kreuzer Frauenlob und Stettin sowie der Torpedokreuzer (Aviso) Hela bei Brunsbüttel (der aber nicht an der Schlacht beteiligt war). Hinter der Vorpostenkette operierte die III. Minensucher Division, die aus alten Torpedobooten (u.a. T 33, T 34, T 37 und S 73) bestand und deren Flaggschiff die D 8 war. Dazu lagen eine Reihe von Geschützten und Leichten Kreuzer bereit: die Mainz in der Emsmündung; Cöln, Strassburg, Stralsund, Kolberg und Ariadne in Wilhelmshaven sowie Danzig und München in Brunsbüttel. Schwere Einheiten der Kaiserlichen Marine waren zum Teil nicht einsatzklar, konnten teilweise bei Niedrigwasser auch nicht auslaufen und wurden wenn überhaupt zu spät losgeschickt, um noch in die Schlacht eingreifen zu können. Die Kreuzer standen unter dem Kommando von Maas, das Oberkomando über die Verteidigung der Deutschen Bucht lag bei Hipper. Schlachtverlauf Keyes schickte die U-Boote auf ihre Positionen, aber Tyrwhitt traf direkt auf die deutschen Zerstörer. Um diese und die dahinter operierenden Minensucher zu schützen, griffen die Kreuzer Frauenlob und Stettin ein, denen es gelang die Arethusa schwer zu beschädigen und so die meisten Torpedoboote und Minensucher (außer V 187, die versenkt wurde) zu retten. Darauf liefen acht weitere deutsche Kreuzer aus, die aber einzeln und unkoordiniert angriffen. Deshalb griffen Goodenoughs Leichte Kreuzer zur Unterstützung von Tyrwhitt ein. Zu den einzeln angreifenden deutschen Schiffen gehörte der Geschützte Kreuzer Mainz, der von sechs britischen Leichten Kreuzern und 20 Zerstörern Goodenoughs und Tyrwhitts gestellt und versenkt wurde. Wegen der zunehmenden Zahl von deutschen Kreuzern entschloss sich schließlich auch Beatty mit seinen fünf Schlachtkreuzern zur Unterstützung von Tyrwhitt zu eilen und besiegelte so die deutsche Niederlage in der Schlacht von Helgoland. Die Schlachtkreuzer versenkten die deutschen Geschützten Kreuzer Cöln und Ariadne und zwangen die restlichen deutschen Kreuzer in die Flucht. Auf britischer Seite starben 35 Mann und 55 wurden verwundet sowie der Leichte Kreuzer Arethusa und drei Zerstörer wurden schwerer beschädigt. Von der deutschen Marine starben 712 Mann, 149 wurden verwundet und 336 gerieten in Gefangenschaft. Versenkt wurden die Geschützten Kreuzer Mainz, Cöln und Ariadne sowie der Zerstörer V 187 und mehrere Kreuzer, Zerstörer und Minensucher wurden beschädigt. In der Folge wurde die deutsche Marine sehr viel vorsichtiger eingesetzt, um nicht den Verlust von weiteren Schiffen zu riskieren. Die Verteidigung der Deutschen Bucht, die sich als ineffektiv erwies, wurde durch massive Minenfelder verstärkt. Bausätze Inzwischen gibt es eine zunehmende Zahl von Bausätzen von an der Schlacht beteiligten Schiffen. So sind im Maßstab 1/700 von Kombrig und NNT die beteiligten britischen Schlachtkreuzer erhältlich (siehe Bausatzbesprechung der Queen Mary von NNT und der New Zealand von Kombrig). Von den britischen Leichten Kreuzern kann man Southampton, Birmingham, Nottingham und Lowestoft aus dem Bausatz der Sydney von HP Models bauen bzw. umbauen, während Liverpool aus dem Bausatz der Glasgow oder Gloucester von Kombrig baubar ist. Von den beteiligten deutschen Kreuzer gibt es von HP Models Bausätze der Gazelle-Klasse (Arcona; weitere sind angekündigt), während es von Blue Ridge Models einen Bausatz der Nürnberg gibt, aus dem die Stettin gebaut werden kann. Von Kombrig gibt es auch einige der Klassen im Maßstab 1/350, siehe z.B. hier und hier. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Deutscher Geschützter Kreuzer Frauenlob (1/700, Umbau HP Models) von Lars Scharff   28.08.1914 - 100 Jahre Schlacht von Helgoland   Heute vor 100 Jahren, am 28. August 1914, kam es zu ersten größeren Schlacht im Ersten Weltkrieg zwischen der Royal Navy und der Kaiserlic... Donnerstag, 28. August 2014 Deutscher Geschützter Kreuzer Mainz (1/700, Umbau Blue Ridge Models) von Lars Scharff   28.08.1914 - 100 Jahre Schlacht von Helgoland (4000. Artikel)   In der ersten Phase der Schlacht von Helgoland am 28. August 1914 vor 100 Jahren (siehe Jahrestage auf Modellmarine) war es ... Freitag, 29. August 2014 Schlachtkreuzer HMS Queen Mary (1/700, NNT) von Martin Kohring   28.08.1914 - 100 Jahre Schlacht von Helgoland   Das Eingreifen der britischen Schlachtkreuzer unter Konteradmiral Beatty besiegelte am 28. August 1914 die deutsche Niederlage in der Schlac... Samstag, 30. August 2014 Lars
Donnerstag, 28. August 2014
Quelle: Wikimedia Commons Im Amerikanischen Bürgerkrieg (1861-1865) setzte die Marine der Südstaaten in großem Umfang auf Kreuzer, die den Seehandel der Nordstaaten angreifen sollten. Der erfolgreichste dieser Kreuzer war die Sloop Alabama, der heute vor 150 Jahren am 19. Juni 1864 versenkt wurde (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Nach einer fast zweijährigen Fahrt, bei der sie 65 Handelsschiffe der Nordstaaten aufgebracht sowie ein Kanonenboot versenkte hatte, lief die Alabama am 11. Juni 1864 im Hafen von Cherbourg, Frankreich, ein. Am 14. Juni wurde sie dort von der Sloop Kearsarge der Marine der Nordstaaten entdeckt. Am 19. Juni lief Alabama aus und stellte sich der Kearsarge. Bei dem folgenden Gefecht gelang es der Kearsarge die Alabama zu versenken. Von der Besatzung der Alabama starben etwa 40, von der Kearsarge einer. Bemerkenswert ist, dass die Alabama über 350 Schuss (über 370?) abfeuerte, während die Kearsarge nur 173 Schuss abfeuerte. Aber die höhere Feuergeschwindigkeit der Alabama bewirkte nur eine miserable Treffgenauigkeit, nur etwa 20 Schuss trafen den Rumpf und zwei davon trafen die Panzerung der Kearsarge, die zwar durchschlagen wurde, die Schäden am Rumpf waren aber nur minimal. Die Besatzung der Kearsarge dagegen war besser geschult, nahm sich mehr Zeit für das Zielen und traf deshalb den Rumpf der Alabama so schwer, dass diese nach einer Stunde Gefecht durch Treffer von 28 cm-Granaten an der Wasserlinie sank. Teilweise wird erwähnt, dass die Munition der Alabama alt und deshalb fehlerhaft gewesen wäre, tatsächlich war aber die Munition der Kearsarge noch älter und noch länger auf See. Das Gefecht bei Cherbourg wird oft als letztes Gefecht zwischen zwei Schiffen mit Holzrümpfen beschrieben. Allerdings war es schon typisch für ein Gefecht zwischen dampfgetriebenen Schiffen: der Ausgang wurde nicht mehr dadurch entschieden, dass ein Schiff entmastet wurde und aufgab, sondern dadurch, dass eines versenkt wurde. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Sloop USS Kearsarge (1/700, Eigenbau) von Lars Scharff   19.06.1864 - 150 Jahre USS Kearsarge vs. CSS Alabama   Die Sloop Kearsarge der Nordstaaten wurde durch das Gefecht bei Cherbourg gegen die Alabama der Südstaaten vor 150 Jahre berühmt (si... Donnerstag, 19. Juni 2014 Sloop CSS Alabama (1/700, Eigenbau) von Lars Scharff   19.06.1864 - 150 Jahre USS Kearsarge vs. CSS Alabama   Vor 150 Jahren lief der erfolgreichste Kaperfahrer der Südstaaten, die Sloop Alabama, in Cherbourg, Frankreich, für eine notwendige Ü... Freitag, 20. Juni 2014 Sloop USS Kearsarge (1/96, Revell) von Norbert Mertens   19.06.1864 - 150 Jahre USS Kearsarge vs. CSS Alabama   Der Sieg der Kearsarge über die Alabama vor Cherbourg vor 150 Jahren machte das Schiff zu einer Legende der US Navy (siehe Jahrestage ... Samstag, 21. Juni 2014
Donnerstag, 19. Juni 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 70 Jahren am 6. Juni 1944, dem D-Day, tauchte vor den Stränden der Normandie eine alliierte Flotte von 6936 Schiffen auf, um 156 000 Soldaten anzulanden: Operation Neptune, ein Teil der Operation Overlord (siehe auch passende Artikel auf Finewaterline und Jahrestage auf Modellmarine). Die alliierte Flotte setzte sich u.a. aus sieben Schlachtschiffen, zwei Monitoren, 23 Kreuzern, drei Kanonenbooten, 78 Zerstörern, 151 Geleitfahrzeugen (Geleitzerstörern, Fregatten, Korvetten), 78 kleinen U-Jagdfahrzeugen, 224 Minensuchern, 43 Tonnenlegern, vier Minenlegern, 495 Schnellbooten und anderen Booten, 1513 größeren Landungsfahrzeugen, 2081 kleineren Landungsfahrzeugen, 531 Fähren und Pontons, 735 Hilfsschiffen und 864 Frachtern zusammen. Die meisten Schiffe waren britisch, neben einem starken Kontingent der amerikanischen Marine waren auch Schiffe der belgischen, französischen, griechischen, kanadischen, niederländischen, norwegischen und polnischen Marine beteiligt. Die Operation Neptune begann mit dem Schaffen von "Kanälen" durch die deutschen Minenfelder, worauf die Schlachtschiffe, Monitore und Kreuzer - koordiniert mit alliierten Luftangriffen - die deutschen Stellungen bombardierten. Es folgte die Landung an fünf Strandabschnitten (von Westen nach Osten): Utah, Omaha, Gold, Juno und Sword, in deren Hinterland Fallschirmspringer abgesetzt wurden. Die Landung gelang an allen Strandabschnitten, der Ausbruch aus der Landungszone gelang aber erst am 25. Juli. Die alliierten Schiffe waren neben der Bombardierung von deutschen Stellungen, an denen viele der Schiffe noch bis in den Juli beteiligt waren, dem eigentlichen Transport der Truppen, deren Ausrüstung und Versorgungsgütern auch an der Verteidigung des Landungskopfes gegen Angriffe deutscher Zerstörer, Torpedoboote, Schnellboote, Sprengboote, U-Boote, Kleinst-U-Boote und bemannten Torpedos sowie gegen Angriffe der Luftwaffe beteiligt. Etwa 12 000 Alliierte wurden während der Landung getötet oder verwundet, die deutschen Verluste betrugen 4000 bis 9000 Mann. Insgesamt wurden während Operation Overlord 226 386 alliierte Soldaten, bis zu 450 000 deutsche Soldaten und bis zu 39 000 Zivilisten getötet. Die allierte Flotte verlor u.a. einen Kreuzer, zehn Zerstörer und zahlreiche Landungsfahrzeuge. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Landung am Omaha Beach (1/72, diverse) von Sascha Ziegler   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   “Soldiers, Sailors and Airmen of the Allied Expeditionary Force! You are about to embark upon a great crusade, toward which we have... Freitag, 06. Juni 2014 Trumpeter: Messemodell britischer Monitor Roberts (1/350)   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Eines der Schiffe, das vor 70 Jahren (siehe Jahrestage auf Modellmarine) vor dem Sword Beach Feuerunterstützung für die alliier... Samstag, 07. Juni 2014 Jean Moulin: Flottes du Débarquement   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day) Titel: Flottes du Débarquement. Juin - Juillet 1944: la bataille pour la Manche ... Sonntag, 08. Juni 2014 Schlachtschiff USS Nevada (1/700, HP Models) von Christoph Mentzel   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Zu den Schlachtschiffen, die die Landung in der Normandie vor 70 Jahrten unterstützten, gehörte auch die Nevada (siehe Jahrestage ... Montag, 09. Juni 2014 Britischer Zerstörer Volunteer (1/700, Umbau Tamiya) von Michael Delf   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Nach der ersten Landungswelle mussten zahlreiche Konvois mit Nachschub und Verstärkung über den Kanal geleitet werden. Eines der h... Dienstag, 10. Juni 2014 Amerikanische Rhino-Fähre (1/350, Back-Aft Models) von Carl Musselman   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Um Fahrzeuge von Schiffen an Land bringen zu können, wurden während der Landung in der Normandie vor 70 Jahren sogenannte Rhino Fe... Mittwoch, 11. Juni 2014 Polnischer Leichter Kreuzer Dragon (1/700, Niko Models) von Lars Scharff   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Heute vor 70 Jahren, am 12. Juni 1944, kehrte der polnische Leichte Kreuzer Dragon, nach Auffüllung der Munition in Portsmouth, zur... Donnerstag, 12. Juni 2014 Schlachtschiff HMS Warspite (1/350, Academy) von Sven Schönyan   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Heute vor 70 Jahren, am 13. Juni 1944, war das britische Schlachtschiff Warspite auf dem Weg nach Rosyth, um die verschlissenen Gesch... Freitag, 13. Juni 2014 Deutsche Kleinst-U-Boote der Typen Marder, Biber und Seehund   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day) Die Kriegsmarine setzte vor 70 Jahren bei dem Versuch die Landung in der Normandie abzuwehren auch verschiedene Typen von bemannten Torpedos und Kleinst-U-Booten ein (siehe auch... Samstag, 14. Juni 2014 Jacques Druel: 6 Juin 1944 Le débarquement. Les péniches de la victoire   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day) Titel: 6 Juin 1944 Le débarquement. Les péniches de la victoire. Navires &... Sonntag, 15. Juni 2014 Mulberry-Hafen A Omaha Beach (1/350, diverse) von Alain Boivin   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Das Original Mulberry A war ein künstlicher Hafen, der bei Saint-Laurent-sur-Mer am Omaha Beach errichtet wurde. Er sollte der Vers... Montag, 16. Juni 2014 Trumpeter: Schlachtschiff Warspite 1942 (1/700)   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Modell: HMS Warspite 1942 Hersteller: Trumpeter Maßstab: 1/700 Material: Polystyrol (Spritzguss), Fotoätzteile, Abziehbilder Ar... Dienstag, 17. Juni 2014 Britisches Landungsschiff Isle of Guernsey (1/700, Fine Waterline) von Don McKeand   06.06.1944 - 70 Jahre Landung in der Normandie (D-Day)   Zu den zahlreichen Handelsschiffen, die für die Landung in der Normandie umgebaut wurden, gehörte auch die Fähre Isle of Guernsey... Mittwoch, 18. Juni 2014
Freitag, 06. Juni 2014
Quelle: Wikimedia Commons Heute vor 70 Jahren, am 4. Juni 1944, gelang es einer "Hunter-Killer-Group" der US Navy, bestehend aus dem Geleiträger USS Guadalcanal und den Geleitzerstörern USS Pillsbury, Chatelain, Flaherty, Jenks und Pope, das deutsche U-Boot U 505 aufzubringen (siehe auch Jahrestage auf Modellmarine). Der Befehlshaber dieser U-Jagdgruppe, Kapitän Daniel V. Gallery, hatte aus den Erfahrungen bei der Versenkung von U 515 am 9. April 1944 die Schlußfolgerung gezogen, dass es möglich sein müsste, eines der U-Boote zu kapern. Er ließ darauf auf allen Schiffen der Gruppe Enterkommandos die Übernahme eines U-Boots trainieren. Als der Verband dann vor Westafrika auf U 505 traf, zahlten sich diese Vorbereitungen aus. Der Geleitzerstörer Chatelain beschädigte das U-Boot mit Wasserbomben so schwer, dass es notauftauchte und fluchtartig von der Besatzung verlassen wurde. Daraufhin sicherte ein Enterkommando der Pillsbury das U-Boot. Ein erster Abschleppversuch durch die Pillsbury scheiterte, letztlich nahm der Geleitträger Guadalcanal selbst das U-Boot in Schlepp bis der zur Unterstützung gerufene Bergungsschlepper Abnaki  übernahm und U 505 nach Bermuda schleppte. Im Boot wurden zwei akustisch gelenkte G7es (Zaunkönig T-5) Torpedos sowie eine Enigma-Maschine und diverse Verschlüsselungstabellen gefunden (die erste Enigma war schon am 9. Mai 1941 an Bord von U 110 durch die Royal Navy erbeutet worden, eine weitere am 30. Oktober 1942 von U 559; deutsche Funksprüche wurden bereits seit Mitte 1943 routinemäßig entschlüsselt). Nach umfassenden Untersuchungen wurde das Boot - das zur Tarnung USS Nemo genannt wurde, um zu verhindern, dass die Erbeutung bekannt wurde - in der Marinewerft Portsmouth aufgelegt. 1954 wurde U 505 an das Museum of Science and Industry in Chicago übergeben. Für die Restaurierung lieferten diverse deutsche Firmen Ersatzteile. Bis 2004 wurde das Boot außerhalb des Museums ausgestellt, danach wurde es in eine neue Ausstellungshalle gebracht, wo es heute noch zu besichtigen ist. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Deutsches U-Boot U 505 (1/72, Revell) fast OOB von Olaf Krabbenhöft   04.06.1944 - 70 Jahre Kaperung von U 505   Heute vor 70 Jahren wurde das deutsche U-Boot des Typs IXC U-505 von einer U-Jagd-Gruppe der US Navy um den Geleitträger Guadalcanal erbeutet (s... Mittwoch, 04. Juni 2014 USS Guadalcanal und U 505 (1/700, Loose Cannon/HobbyBoss) von Eberhard Sinnwell   04.06.1944 - 70 Jahre Kaperung von U 505   Vor 70 Jahren, am 4. Juni 1944, gelang es einer "Hunter-Killer-Group" der US Navy, bestehend aus dem Geleiträger USS Guadalcanal und den Geleitz... Donnerstag, 05. Juni 2014
Mittwoch, 04. Juni 2014
Quelle: Wikimedia Commons (Bild von Philippe-Jacques de Loutherbourg) Heute vor 220 Jahren kam es im Atlantik 400 Seemeilen westlich von Ouessant zwischen der britischen Flotte unter Richard Howe und der französischen Flotte unter Louis Villaret de Joyeuse zur ersten großen Seeschlacht des Ersten Koalitionskrieges (auch erster Revolutionskrieg genannt). Sie ging im Englischen als Battle at the Glorious First of June oder Third Battle of Ushant und im Französischen als Bataille du 13 prairial an II (nach dem französischen Revolutionskalender) in die Geschichtsbücher ein (siehe auch Jahrestage auf Modellmarine). Howe hatte das Ziel einen französischen Konvoi mit Getreide aus den USA abzufangen, während Villaret de Joyeuse diesen Konvoi sichern sollte. Bereits in den Tagen vor dem 1. Juni 1794 kam es zu mehreren Gefechten, in denen zwei französische Linienschiffe so schwer beschädigt wurden, dass sie sich zurückziehen mussten. Allerdings konnten diese Verluste durch Schiffe aus dem Geleitschutz des Konvois ersetzt werden. Am 1. Juni trafen beide Flotte erneut aufeinander. Dieses Mal war die britische Flotte in der Luv-Position und nutzte diese, um durch die französische Linie zu brechen und deren Flotte in Nahkämpfe (Mêlée) zu zwingen. Die britischen Schiffe konnten sieben französische Schiffe erbeuten (von denen eines sank). Allerdings gelang es Villaret de Joyeuse seine eigentlich geschlagene Flotte neu zu formieren und einen geordneten Rückzug zu ermöglichen, bei dem auch ein Teil der beschädigten Schiffe, die in britische Hände zu fallen drohten, geborgen werden konnten. Auch der Getreidegeleitzug erreichte Frankreich unbeschadet. Auf britischer Seite wurden 287 Mann getötet, 811 verwundet und acht Schiffe beschädigt. Auf französischer Seite wurden 1500 Mann getötet, 2000 verwundet, 3000 gefangen genommen, sieben Schiffe gingen verloren und 13 wurden beschädigt. Das Ergebnis war zwar ein taktischer Sieg Howes, allerdings trug Villaret de Joyeuse den strategischen Sieg davon, da es ihm gelang, den Geleitzug in Sicherheit zu bringen. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Jean Boudriot: The Seventy-Four Gun Ship, Vol 1-4   01.06.1794 - 220 Jahre Seeschlacht am Glorreichen 1. Juni Titel: The Seventy-Four Gun Ship, Vol. 1 bis Vol. 4 Autor: Jean Boudriot ... Sonntag, 01. Juni 2014 Linienschiff HMS Queen Charlotte (1/48, Eigenbau) von Volker Wendt   01.06.1794 - 220 Jahre Seeschlacht am Glorreichen 1. Juni   Heute vor 220 Jahren kam es im Ersten Koalitionskrieg im Atlantik zur Schlacht am Glorreichen Ersten Juni/bzw. Schlacht am 13. Pra... Montag, 02. Juni 2014
Sonntag, 01. Juni 2014
  09.05.1864 - 150 Jahre Seegefecht bei Helgoland   Quelle: Wikimedia Commons (Gemälde von Carl Dahl: Slaget ved Helgoland, 1864) Heute vor 150 Jahren trafen im Deutsch-Dänischen Krieg ein dänisches Geschwader unter Edouard Suenson und ein österreichisch/preußisches Geschwader unter Wilhelm von Tegetthoff bei Helgoland aufeinander (siehe Jahrestage bei Modellmarine).
Freitag, 09. Mai 2014
Quelle: Wikipedia Heute vor 200 Jahren versuchte die amerikanische 32-Kanonenfregatte Essex aus dem Hafen von Valparaíso in Chile zu entkommen, verlor aber im Sturm einen Toppmast und wurde von der britischen 36-Kanonenfregatte Phoebe und der Sloop Cherub gestellt und zusammengeschossen (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Am 8. Februar 1814 wurde die Essex mit ihren Prisen im chilenischen Hafen Valparaíso von der britischen 36-Kanonen-Fregatte Phoebe und der 18-Kanonensloop Cherub entdeckt und die nächsten Wochen dort blockiert. Am 28. März versuchte Essex in einem Sturm auszubrechen, verlor aber die Spieren des Großmasts und musste sich in eine Bucht zurückziehen. Die beiden britischen Schiffe nutzen die eingeschränkten Segeleigenschaften der beschädigten Essex geschickt aus, positionierten sich außerhalb der Reichweite deren Karronaden und schossen die Essex innerhalb von 2,5 Stunden zusammen. Die Essex erhielt über 200 Treffer, wobei 58 Mann des Besatzung starben und 45 verwundet wurden, bis der Kapitän der Essex, David Porter, endlich kapitulierte. Auf britischer Seite starben fünf und zehn wurden verwundet. Zu diesem Jahrestag haben wir folgende Artikel veröffentlicht: Skytrex: 32-Kanonen-Fregatte USS Essex (1/700)   28.03.1814 - 200. Jahrestag USS Essex vs. HMS Phoebe & HMS Cherub   Quelle: Wikipedia Modell: Essex 32 guns Hersteller: Skytrex (Meridian Trafalgar Range; verkauft an Naval Models & Books) ... Freitag, 28. März 2014 Portia Takakjian: The 32-Gun Frigate Essex   28.03.1814 - 200. Jahrestag USS Essex vs. HMS Phoebe & HMS Cherub Titel: The 32-Gun Frigate Essex Autor: Portia Takakjian Verlag: ... Samstag, 29. März 2014
Freitag, 28. März 2014
Quelle: Wikimedia Commons Die Konkurrenz zwischen der europäischen Großmacht Russland und dem aufstrebenden Japan, die beide Korea und Nordchina als Kolonie besetzen wollten, führte 1904 zum Russisch-Japanischen Krieg (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Obwohl der Krieg mit dem japanischen Überraschungsangriff auf Port Arthur in der Nacht vom 8./9. Februar begann, fielen die ersten Schüsse bereits am 8. Februar. In der Bucht von Tschemulpo (dem heutigen Hafen von Incheon in Südkorea) waren damals das russische Kanonenboot Korietz und der Geschützte Kreuzer Wariag sowie der japanische Panzerkreuzer Chiyoda stationiert. Als die Korietz den Berichten über einen sich nähernden Verband mit japanischen Landungstruppen nachgehen wollte, stieß sie auf die Chiyoda. Unter unklaren Bedingungen feuerten beide Schiffe aufeinander ohne Schäden zu verursachen. Korietz zog sich in die Bucht zurück, in die bald darauf die japanischen Transporter mit den Truppen für die Besetzung Koreas und Nordchinas einliefen. Die japanischen Truppentransporter wurden von den Panzerkreuzern Asama und Chiyoda, den Geschützten Kreuzern Akashi, Naniwa, Niitaka und Takachiho, einem Aviso und einigen Torpedobooten geleitet. Die dann in der Bucht von Tschemulpo inmitten von Schiffen neutraler Staaten liegenden russischen Schiffe, der Geschützte Kreuzer Wariag und das Kanonenboot Korietz, griffen erst nicht ein. Erst nach dem Überraschungsangriff der japanischen Hauptflotte auf den russischen Hauptstützpunkt in Port Arthur in der Nacht vom 8./9. Februar, versuchten die russischen Schiffe am nächsten Morgen aus der Buch zu entkommen. In der Schlacht von Tschemulpo wurden sie von den japanischen Schiffen gestellt. In dieser wurde Wariag von den japanischen Kreuzern schwer beschädigt, so dass der Versuch zu Entkommen abgebrochen wurde und beide russische Schiffe selbst versenkt wurden. Zu diesem Jahrestag veröffentlichen wir folgende Artikel: Kanonenboot Korietz (1:700, Kombrig) von Ingo Renk   08.02.1904 - 110 Jahre Schlacht von Tschemulpo   Die Konkurrenz zwischen der europäischen Großmacht Russland und dem aufstrebenden Japan, die beide Korea und Nordchina als Kolonie besetzen... Samstag, 08. Februar 2014 Russischer Geschützter Kreuzer Wariag (1/350, Zvezda) von Thomas Sperling   09.02.1904 - 110 Jahre Schlacht von Tschemulpo   Die Konkurrenz zwischen Russland und Japan, die beide Korea und Nordchina als Kolonie erobern wollten, mündete im Februar 1904 in den Russis... Sonntag, 09. Februar 2014
Samstag, 08. Februar 2014

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