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Aktive Schiffe

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Die Lenkwaffenzerstörer der Arleigh Burke-Klasse bilden heute das Rückgrat der Überwasserkampfschiffe der US Navy. Die Klasse war in den 1980ern entworfen worden, um das damals neue AEGIS-System billiger als mit den Lenkwaffenkreuzern der Ticonderoga-Klasse auf See bringen zu können. Bei der Klasse wurden erstmals alle Merkmale moderner Lenkwaffenschiffe vereinigt: Die Bewaffnung ist überwiegend in Senkrechtstartern untergebracht. Es werden phasengesteuerte (phased array) Radarantennen eingesetzt, die fest angebracht sind und so gleichzeitig das gesamte Umfeld des Schiffs scannen können (wozu eine drehende Antenne nicht in der Lage ist). Eine breitere Rumpfform mit starkem Spantenausfall, die eine erhöhte Seetüchtigkeit und bessere Manövrierfähigkeit vermittelt, sowie eine auf eine reduzierte Radarsignatur optimierte Form des Rumpfs, der Aufbauten und anderer Bestandteile des Schiffs, was primär durch Schrägstellen aller Wände, der Masten etc. erreicht wird.
Samstag, 22. April 2017
Der Lenkwaffenzerstörer USS Zumwalt (DDG-100) ist das Typschiff seiner Klasse, die auf das DD-21-Konzept (Destroyer for the 21st century, Zerstörer für das 21. Jahrhundert) zurück geht. Das DD-21-Konzept sollte die nächste Generation von amerikanischen Zerstörern nach der Arleigh Burke-Klasse stellen. Ein Schwerpunkt lag auf der Fähigkeit Landziele zu bombardieren, wofür ein neues Geschütz sowie zahlreiche VLS-Starter für Marschflugkörper dienen sollten. Der Entwurf erwies sich als zu teuer. Als billigere Version wurde DD(X) entwickelt, eben die Zumwalt-Klasse.
Sonntag, 16. April 2017
Portugiesische Fregatte NRP Álvares Cabral (F331) ist eines von drei Schiffen der Vasco da Gama-Klasse. Diese Klasse ist eine Variante des MEKO 200-Typs. Von diesem Typ wurden 1985-2006 insgesamt 25 Fregatten gebaut: acht Schiffe für die türkische Marine (MEKO 200TN, Yavuz- und Barbaros-Klasse), drei für die portugiesische Marine (MEKO 200PN), vier für die griechische Marine (MEKO 200HN, Hydra-Klasse) sowie acht für die australische und zwei für die neuseeländische Marine (Anzac-Klasse). Der MEKO 200-Typ wurde nach den größeren MEKO 360-Typ (ein Schiffe für Nigeria, vier für Argentinien) und den kleineren Korvetten des MEKO 140-Typs (sechs für Argentinien) als Mehrzweckfregatte entwickelt. Dadurch, dass Waffen und Sensoren in standardisierten Containern eingebaut werden, konnten einfach Systeme verschiedener Herkunft eingebaut werden. Das war bei den Kunden offensichtlich sehr beliebt, so dass der Typ zu einem großen Exporterfolg wurde. Der Typ MEKO 200 wurde durch den Typ MEKO A-200 ersetzt, von dem bisher vier Fregatten für Südafrika (A-200SAN, Valour-Klasse) und zwei für Algerien (A-200 AN, El Radii-Klasse) gebaut wurden.
Samstag, 25. März 2017
Die Primauguet (D644) ist eine von sieben 1974-90 gebauten U-Jagd-Fregatten der Georges Leygues-Klasse (F70). Diese Klasse wurde ursprünglich als Korvette C70 entworfen und es sollten 24 Schiffe gebaut werden, um die escorteur rapide, d.h. die Fregatten der Le Corse- (E50) und Le Normand-Klasse (E52), und die escorteur d'escadre, d.h. die Zerstörer der Surcouf- (T47), Duperré- (T53) und La Galissonnière-Klasse (T56), zu ersetzen. 18 sollten als U-Jagd-Schiffe gebaut werden, sechs als Flugabwehrschiffe. Letztlich wurden auf der Basis eines gemeinsamen Rumpfs nur sieben U-Jagd-Schiffe (Georges Leygues-Klasse) und zwei Flugabwehrschiffe (Cassard-Klasse) gebaut. Die Schiffe der Georges Leygues-Klasse werden als U-Jagd-Fregatten bezeichnet, sind aber als Zerstörer klassifiziert (D640 - D646).
Samstag, 18. März 2017
Die deutsche Fregatte Karlsruhe (F212) gehört zur Bremen-Klasse (Klasse 122), von der 1979-90 acht Schiffe (Bremen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Emden, Köln, Karlsruhe, Augsburg und Lübeck) als Ersatz für die Zerstörer der Fletcher-Klasse (Klasse 119) und der Fregatten der Köln-Klasse (Klasse 120) gebaut wurden. Der Entwurf beruht auf der niederländischen Kortenaer-Klasse, unterscheidet sich aber u.a. in Bezug auf die Größe des Hangars, die Form der Masten, diverse Sensoren und der Antriebsanlage. Die Bremen-Klasse waren primär als U-Jagd-Fregatten und Geleitschiffe ausgelegt.
Sonntag, 12. März 2017
Die Elbe (A511) ist das Typschiff der sechs Tender der Klasse 404 der Deutschen Marine. Die Klasse wurden entworfen, um Schnellboote, Minenjagdboote und U-Boote zu unterstützen. Sie versorgen die Boote mit Kraftstoff, Wasser, Lebensmitteln, Ersatzteilen und Munition, helfen bei Wartungsarbeiten, entsorgen deren Abfälle und dienen als Lazarett. Es ist Platz für einen Stab vorhanden und achtern befindet sich ein Hubschrauberlandeplatz, aber kein Hangar. Von den Tendern unterstützt wurden u.a. die Schnellboote der Gepard-Klasse (Klasse 143A), zu denen Hermelin (P6123/S 73) und Frettchen (P6126/S 76) gehören. Die Klasse 143A war eine Weiterentwicklung der Klasse 143 (Albatros-Klasse). Statt der Torpedorohre und des achteren 7,62 cm-Geschützes erhielt die die Klasse 143A einen RAM-Flugabwehrstarter und Minenschienen. Insgesamt zehn Boote wurden 1979-84 gebaut, die zwischen 2012-16 außer Dienst gestellt wurden.
Samstag, 25. Februar 2017
Die Amerigo Vespucci (A 5312) wurde 1925 als Segelschulschiff für die italienische Marine in Auftrag gegeben und ersetzte eine Korvette der Flavio Gioia-Klasse von 1884 gleichen Namens. Sie und ihr Schwesterschiff Cristoforo Colombo wurden speziell als Schulschiffe entworfen und orientierten sich vom Aussehen her an Linienschiffen des 19. Jahrhunderts wie dem 84-Kanonenschiff Monarca, das 1846-52 für die Marine des Königreichs beider Sizilien gebaut wurde (der späteren Re Galantuomo der italienischen Marine).
Samstag, 10. Dezember 2016
Die Fregatte Schleswig-Holstein ist eines von vier Schiffen der Brandenburg-Klasse (Klasse 123). Diese Klasse wurde in den 1980ern als Geleitschiffe entworfen und sollte die Zerstörer der Hamburg-Klasse (Klasse 101) ersetzen. Sie ist primär zur U-Jagd ausgelegt, hat aber auch Flugabwehr- und Antischiffsbewaffnung. Nachdem die gemeinsame NATO-Fregatte NFR90 gescheitert war, wurden stattdessen die MEKO-Fregatten als Grundlage des Entwurfs gewählt.
Sonntag, 04. Dezember 2016
An der NATO-Übung Northern Coast im September 2016 in der Ostsee nahmen 36 Schiffe aus 13 Ländern teil. Die meisten davon sammelten sich vor der Übung im Hafen von Kopenhagen. Dabei waren u.a. die deutsche Korvette Ludwigshafen am Rhein, die schwedischen Korvetten Visby und Nyköping, der Tender Elbe sowie zahlreiche Minenjagdboote und Minensucher.
Sonntag, 27. November 2016
Die algerische Fregatte El Modammir ist das zweite Schiff des Typs MEKO A-200AN und das aktuell neueste Schiff der MEKO 200-Serie. Die MEKO-Serie zeichnet sich dadurch aus, dass durch die modulare Auslegung verschiedene Waffen- und Sensorsysteme eingebaut und auch relativ leicht durch modernere Systeme ersetzt werden können. Von dem ursprünglichen MEKO 200-Entwurf wurden 1985-2006 acht australische, vier griechische, zwei neuseeländische, drei portugiesische und acht türkische Fregatten gebaut. Um die Radarsignatur zu reduzieren, wurde der MEKO A-200-Entwurf entwickelt, von dem 2001-03 vier Schiffe für Südafrika gebaut wurden (Valour-Klasse, MEKO A-200 SAN). Die algerische Marine bestellte zwei ähnliche Schiffe (MEKO A-200 AN), die El Radii und El Modammir, und hat eine Option für zwei weitere Schiffe.
Sonntag, 13. November 2016

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