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Norbert Thiel

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Das Original Das deutsche Schlachtschiff Tirpitz war das zweite Schiff der Bismarck-Klasse. Dies waren die ersten richtigen Schlachtschiffe der Kriegsmarine, denn die vorhergehende Scharnhorst-Klasse war eine Weiterentwicklung des letzten Schlachtkreuzer-Entwurfs der Kaiserlichen Marine. Aber auch die Bismarck-Klasse beruhte zum Teil auf einem Entwurf aus dem Ersten Weltkrieg, z. B. in der Anordnung der Panzerung, die der Baden-Klasse der Kaiserlichen Marine ähnelte. Die Stärke des Seitenpanzers fiel aber schwächer aus (auch schwächer als bei der Scharnhorst-Klasse), während die Deckspanzerung verstärkt wurde. Offiziell wurde die Standardverdrängung mit 35.000 ts angegeben, um innerhalb der Grenzen des Deutsch-Britischen-Flottenabkommens zu bleiben. Tatsächlich erreichte die Standardverdrängung bei Tirpitz 42.900 ts. Tirpitz unterschied sich in einigen Details von der Bismarck, u. a. wurde die Reichweite verbessert und Torpedorohre eingebaut. Beides waren wohl Anpassungen an die wahrscheinliche Rolle als Handelsstörer, da nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs klar war, dass der Aufbau einer neuen Schlachtflotte unmöglich war. Der deutlichste Unterschied zwischen Tirpitz und Bismarck war, dass die Flugzeugkräne bei der Tirpitz ein Deck höher aufgestellt waren.
Dienstag, 18. Oktober 2016
Das Original Der britische Schlachtkreuzer HMS Renown was das Typschiff ihrer Klasse, zu der auch Repulse gehörte. Ursprünglich waren beide Schiffe als Schlachtschiffe der Revenge-Klasse geplant, wurden aber von Fisher als Schlachtkreuzer neu bestellt. Der Entwurf orientierte sich daran, so viele Teile der Schlachtschiffversion wie möglich wieder zu verwenden. So erhielt die Klasse auch 38,1 cm-Geschütze als Hauptbewaffnung. Allerdings setzte Fisher durch, dass bei der Klasse die Geschwindigkeit erste Priorität hatte, so dass die Panzerung wieder auf das Niveau der Invincible-Klasse reduziert wurde.
Mittwoch, 28. September 2016
Das Original Die HMS Ferret war einer der Zerstörer der Acheron-Klasse, die aus der Acorn-Klasse für die britische Royal Navy entwickelt wurde. Die Acorn-Klasse war die erste Klasse, die nach einem Standardentwurf der Admiralität gebaut wurde, um mehr Werften am Bau beteiligen zu können. Die Acheron-Klasse entsprach von den Abmessungen praktisch der Acorn-Klasse, hatte aber nur zwei statt drei Schornsteine. Die Acheron-Klasse wurde 1913 auch I-Klasse genannt, aber die Namen der Schiffe begannen nicht mit "I".
Donnerstag, 28. Juli 2016
Das Original Der deutsche Schlachtkreuzer SMS Mackensen war das Typschiff einer nie fertig gestellten Klasse, die eine Weiterentwicklung der Derfflinger-Klasse darstellte. Die Mackensen-Klasse fiel größer aus, sollte acht 35 cm- statt acht 30,5 cm-Geschütze erhalten und hatte mehr Freibord, insbesondere achtern. Dazu wurde der Unterwasserschutz verbessert.
Dienstag, 12. Juli 2016
  31.05.1916 - 100 Jahre Skagerrakschlacht/Battle of Jutland   20:33 am 31. Mai 1916: heute vor 100 Jahren griffen die deutsche Zerstörer der III., VI. und IX. Torpedobootsflottille die britische Schlachtflotte an (siehe Karte), um den Rückzug der deutschen Schlachtflotte zu decken (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Um den Torpedos auszuweichen, befall Jellicoe den Schlachtschiffen abzudrehen - eine Entscheidung, für die er später massiv kritisiert wurde, obwohl sie damals die Standardmethode war, um Torpedos auszuweichen. Einer der Torpedos lief zwischen dem Flottenflaggschiff HMS Iron Duke und dem Schlachtschiff HMS Thunderer durch und verfehlte so sein Ziel - wie alle anderen Torpedos. Durch deutsche Torpedos wurden in der Skagerrakschlacht tagsüber nur das Schlachtschiff Malborough beschädigt sowie der Zerstörer Shark versenkt. Durch das Abdrehen ging der Kontakt zwischen den beiden Flotten zeitweise verloren (siehe Karte).
Freitag, 17. Juni 2016
  31.05.1916 - 100 Jahre Skagerrakschlacht/Battle of Jutland   20:05 am 31. Mai 1916: gelang es der britischen Flotte zum zweiten Mal das "T zu kreuzen", d.h. die Feuerkraft fast ihrer gesamten Schlachtflotte auf die Spitze der deutschen Flotte zu konzentrieren. (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Scheer wendete aus unklaren Gründen (siehe Karte hier und hier) und manövrierte seine Flotte in die gleiche ungünstige Lage, aus der er sie durch die erste Gefechtswende befreit hatte. Erneut wurde die vordersten deutschen Schlachtschiffe schwer getroffen (siehe Karte hier und hier), obwohl nicht einmal alle britischen Schiffe das Feuern eröffnen konnten, u.a. auch nicht das Schlachtschiff HMS Erin. Dieses war das vierte Schiff in der britischen Linie, ihr Feuerbereich wurde aber durch das Schlachtschiff HMS Orion verdeckt.
Dienstag, 14. Juni 2016
  31.05.1916 - 100 Jahre Skagerrakschlacht/Battle of Jutland   19:24 am 31. Mai 1916: vor 100 Jahren eröffnete das britische Schlachtschiff HMS Agincourt, das letzte Schiff in der britischen Linie, das Feuer auf die deutschen Schlachtkreuzer (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Jellicoe war es gelungen seine Schlachtflotte so zu positionieren, dass seine ganze Linie auf die Spitze der deutschen Flotte feuern konnte, während von dieser nur die vordersten Schiffe zurück feuern konnten ("crossing the T") (siehe Karten hier und hier). Der Entfaltung der britischen Schlachtflotte von ihrer Marschformation in Kolonnen war ein schwieriges Manöver, dass zu einiger Unordnung führte. U.a. wurde die 1st Cruiser Squadron in zwei Teile geteilt und zwei der Panzerkreuzer, HMS Defence und HMS Warrior gerieten zwischen die beiden Flotten. Sie versuchten den bewegungsunfähigen Leichten Kreuzer SMS Wiesbaden zu versenken, gerieten dabei unter schweres Feuer der deutschen Vorhut. Die Defence explodierte - das dritte britische Schiff an diesem Tag - wobei alle 903 Mann der Besatzung getötet wurden. Auch die Warrior wurde so schwer getroffen, dass sie auf dem Rückmarsch sank. Bis dahin war die Schlacht für die deutsche Flotte erfolgreich verlaufen, aber das Eingreifen der britischen Schlachtflotte sollte dies bald ändern - wofür die ersten Salven der Agincourt nur ein Auftakt waren.
Mittwoch, 08. Juni 2016
Das Original Die Augsburg (F222) war eine der sechs Fregatten der Klasse 120, auch Köln-Klasse genannt, der deutschen Bundesmarine. Diese Klasse gehörte zur ersten Schiffsgeneration der 1956 gegründeten Bundesmarine. Die Klasse wurde anfangs als Geleitboot 55 bezeichnet und war, wie diese Bezeichnung auch deutlich macht, als schnelles Geleitschiff gedacht. Entsprechend erhielt sie eine Mehrzweckbewaffnung gegen Schiffe, Flugzeuge und U-Boote mit einem Fokus auf die U-Jagd.
Dienstag, 07. Juli 2015
Das Original Das dänisches Unterstützungsschiff Absalon ist das Typschiff seiner Klasse, die die Minenleger der Falster-Klasse ersetzt. Die Klasse ist typisch für die Umorientierung der dänischen Marine. Im Kalten Krieg lag der Schwerpunkt auf der Verteidigung der dänischen Küsten und der westlichen Ostsee gegen Angriffe des Warschauer Pakts. Hierzu dienten zahlreiche Schnellboote, U-Boote und Minenleger. Dazu waren noch einige kleinere Fregatten und Korvetten als Rückhalt bzw. für Geleitaufgaben vorhanden. Nach dem Ende des Kalten Kriegs liegt der Schwerpunkt bei internationalen Einsätzen, sodass wesentlich größere Schiffe gebraucht werden. Die Schiffe der Absalon-Klasse waren bei der Fertigstellung die größten dänischen Kriegsschiffe, die je gebaut wurden.
Mittwoch, 07. Januar 2015
  01.09.1939 - 75 Jahre Beginn des Zweiten Weltkriegs   Das alte Schlachtschiff Schleswig Holstein feuerte vor 75 Jahren die ersten Schüsse des Zweiten Weltkriegs ab, einem Krieg, in dem mehr als 65 Millionen Menschen starben (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Sie war bereits am 24. August 1939 in Danzig eingelaufen, um für den ursprünglich geplanten Angriff auf Polen am 26. August bereit zu sein. Sie sollte die polnischen Einrichtungen auf der Halbinsel Westerplatte vor Danzig erobern und hatte hierfür 226 Soldaten der Marineinfanterie an Bord. Der Angriffstermin wurde kurzfristig auf den 1. September verschoben. Um 4:47 begann die Schleswig-Holstein mit dem Beschuss der Westerplatte und landete darauf die Truppen an. Die polnische Garnison der Westerplatte gab aber erst am 7. September auf.
Dienstag, 02. September 2014

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