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Deutsche U-Boote der Typen VIIC, IX und XXI (1/350) von Ulf Lundberg Drucken
Mittwoch, 04. Mai 2016 um 05:00

Nachdem ich ein Schiff von jeder Klasse der Großkampfschiffe der Deutsche Kriegsmarine gebaut hatte, wurde es Zeit, mich den U-Boote zu widmen. Sonst wäre meine Sammlung deutscher Schiffe ganz unvollständig.

Das Typ VIIC U-Boot

Das Typ VIIc Boot war der Arbeitspferd der deutschen Flotte. Hier gibt es mehr darüber zu lesen.

Der Bausatz von Hobbyboss ist sehr gut und ich baute ihn ziemlich schnell aus dem Kasten. Das einzige, das ich selbst machte, war die Takelage. Nachdem ich die Photos vom Boot gemacht hatte, entdeckte ich, dass ich vergessen hatte, die Isolatoren auf den Antennen zu bemalen, was ich dann nachtäglich machte.

Das aufwendigste war tatsächlich, die Schmutzstreifen auf dem Rumpf zu bemalen. Erst befeuchtete ich einen Teil der Rumpfseite mit Terpentin und dann setzte ich ein kleines Tröpfchen graubraune Ölfarbe am Anfangspunkt des Streifens. Dann arbeitete ich vorsichtig den Streifen mit einem feinen Pinsel nach unten voran. Wenn man mit einem Streifen nicht zufrieden ist, kann man ihn einfach wegwischen und neu machen.

Das Typ IX U-Boot

Das Typ IX Boot war das Langstreckenboot der Kriegsmarine, das erfolgreich an der amerikanischen Ostküste, in der Karibik und, weniger bekannt, vor der Kapstadt eingesetzt wurde (Quelle Wikipedia)

Der Bausatz von Bronco ist zwar gut, aber nicht auf dem hohen Standard, den ich von Bronco erwartet hatte. Er ließ sich trotzdem ziemlich gut aus dem Kasten bauen. Die Rohre für die 20 mm-Geschütze waren aber grob gegossen und deswegen ersetzte ich sie durch 0,2 mm Gitarrensaiten.

Das Typ XXI U-Boot

Das Typ XXI-Boot war der erste U-Boot, das für langstreckige Unterwasserfahrt geeignet war und es stellte alle andere U-Boote in den Schatten. Die XXI Klasse wurde schnell während der letzten Jahren des Krieges entwickelt und einige Boote waren tatsächlich auch im Frühling 1945 im Einsatz, haben aber keine alliierte Schiffe versenkt. Beim Bau des U-Bootsbunkers Valentin, wo die Boote zusammenmontiert werden sollten, starben etwa 2000 Zwangsarbeiter. Es war also ein ähnlicher Fall wie bei den V2 Raketen. Es starben viel mehr Menschen bei der Herstellung dieser Waffen, als bei der Wirkung der Waffen (Quelle Wikipedia).

Der Bausatz von AfV Club ist von guter Qualität, ist aber von heutigen Standard kein Topmodell. Die Oberflächendetails sind aber schön eingraviert und ließen sich gut mit einem dünnen Wash hervorheben. Auch hier tauschte ich die grob gegossene Geschützrohre durch 0,2 mm Gitarrensaiten aus.

Ulf Lundberg