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U-Jagd Harrier (1/48, Kinetic) von Sven Schönyan Drucken
Freitag, 28. September 2018 um 05:00

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Das Modell

Dieses Modell ist der erster Schritt meines Langzeitprojektes „Jagd auf Roter Oktober“. Ziel des Projektes ist es von im Roman erwähnten Originalen oder in dessen Handlungsrahmen passende Modelle zu bauen. Die Idee dazu kam mir während eines Urlaubs, da sich viele Modelle in meinem Bestand bzw. Modellbauwünsche rund um das Thema Kalter Krieg in den 1980ern drehen.

Im Buch wird ein spezieller, aus einem Trainer umgebauter Zweisitzer zur U-Jagd erwähnt. Mir ist nicht bekannt, ob es zumindest Pläne für solch einen Umbau gab. Die Vorstellung diesen ASW Harrier nachzubauen fand ich aber reizvoll und als Grundlage diente mir das optionsreiche Kinetic Modell (siehe Bausatzbesprechung).

Tom Clancy erwähnt ein FLIR in der Nase des Harriers. Um dieses darzustellen verwendete ich die Bauteile für den Laserentfernungsmesser. Außerdem verbaute ich den langen Heckkonus, welcher in meiner Vorstellung den MAD Sensor zum Aufspüren getauchter U-Boote beherbergt.

Außer vorgeschnittenen Maskierfolien für die Cockpitverglasung von Eduard kamen keine weiteren Zurüstteile zum Einsatz.

Der Bau des Modells geht dank der hervorragenden Passgenauigkeit schnell von der Hand. Etwas trickreich ist die Montage der Luftschaufel im Laufeinlass. Ähnliches gilt für die Schubdüsen. Diese hatte ich separat lackiert, nur anschließend lassen sie sich nur mit Drücken und Quetschen in den Rumpf einsetzen. Zum Glück wurde die Farbe nicht beschädigt.

Lackiert hatte ich das Modell mit Tamiya XF-53. Nach weiteren Durchgängen mit leicht aufgehellter Grundfarbe, versiegelte ich die Oberfläche mit seidenmattem Klarlack von AK Interactive. Die Decals ließen sich problemlos verarbeiten und stellen eine Maschine der HMS Invincible dar. Ein Washing zum betonen der Blechstöße gefolgt von einem Überzug mit mattem Klarlack schlossen die Lackierarbeiten ab. Zu guter Letzt brachte ich noch das Fahrwerk und die Cockpitverglasung an. 

 

Fazit

Das Modell hat gerade unter dem Gesichtspunkt, dass es dies so nie gab, sich aber dennoch stark an realen Vorbildern und Gegebenheiten orientiert, sehr viel Spaß gemacht.


Sven