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Baubericht Brigg Irene (1/50) - Teil 22 Laufendes Gut Drucken
Samstag, 17. Januar 2009 um 07:00

Vorweg aber erstmal ein paar Worte über einen absoluten Schock, den ich überstehen musste. Beim Vorbeilaufen hatte meine Tochter den Klüverbaum abgebrochen und auch einen Teil des Stampfstocks. Nachdem der Stampfstock geleimt war, liess sich der Klüverbaum aber Gott sei dank wieder in seiner Position fixieren. Leider ist aber eine kleine Narbe geblieben.

So, nun aber zum laufenden Gut. Hier hatte ich das Riesenproblem, einfach null Ahnung über dessen Funktion und somit über den Verlauf zu haben. Aufgrund meiner Bücher und den Hinweisen im Modellboard habe ich dann aber irgendwann ein bißchen Licht am Ende des Tunnels gesehen. Mit Schrecken dann aber auch feststellen müssen, dass viele Umlenkböcke an Stellen angebracht werden mussten, die nur noch schwer zu erreichen waren. Eine Tatsache, die mich unnötig viel Nerven gekostet hat. Hätte ich mich im Voraus besser informiert, wäre hier Vieles um einiges leichter gewesen.

Viele handwerkliche Tipps wird es jetzt nicht mehr geben, da ich im Prinzip schon gezeigte Techniken immer wieder anwende, um das laufende Gut anzubringen.

Nachdem die Topnanten der Rahen ja im Mai (in Wilnsdorf) schon angebracht waren, sind nun endlich auch die Brassen an ihrem Platz. Erst mal ein Bildchen aus dem Buch von Lennard Petterson um zu zeigen, was für Teile das eigentlich sind.

Als Beispiel für die Tatsache, dass manches mit mehr Vorwissen leichter gewesen wäre, möchte ich die Klampen der Bram- und Royaltopnanten zeigen.

Diese wären vor dem Ausweben der Wanten und dem Anbringen der Pardunen oder auch Rahen einfacher zu befestigen gewesen. Von diesen Beispielen könnte ich noch eine ganze Menge bringen.

Über das Anbringen und den Verlauf des Laufenden Guts braucht es, wie anfangs schon erwähnt, nicht mehr vieler Worte. Aus diesem Grund folgen jetzt erstmal ein paar Bilder.

Zum Verlauf der Brassen möchte ich noch sagen, dass ich anfangs das Durchhängen nachahmen wollte. Mit dem von mir verwendeten Kunstgarn ist mir das aber nicht gelungen, da dieses in sich einen sehr welligen Verlauf hat, welchen ich nicht in den Griff bekam. Aus diesem Grund sind die Brassen nun gerade. Beim nächsten Schiff werde ich dieses Garn auch nur noch bedingt verwenden.

Jürgen Nicklis