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Art in Miniature und die Schwedische Modellbaumeisterschaft Drucken
Sonntag, 21. September 2014 um 05:00

Art in Miniature 2014

Die IPMS-Göteborg arrangierte am 6. und 7. September ihren Wettbewerb und Ausstellung "Art in Miniature", die dieses Jahr auch als Schwedische Modellbaumeisterschaft fungierte. Ungefähr 350 Modelle nahmen am Wettbewerb teil, die in Kategorien und Klassen eingeteilt waren. Wie üblich waren Flugzeuge und Panzern die größten Kategorien.

Die Schiffskategorie bestand aus drei Klassen mit insgesamt 13 Modellen, von denen ich sechs gebaut hatte. Dazu wurden vier Landungsboote in der Themaklasse D-Day ausgestellt, und in der Juniorklasse gab es ein U-Boot. Insgesamt wurden also 18 Schiffs- und Bootmodelle ausgestellt.

Das größte Modell des Wettbewerbs war Stefan Carlssons gut gebaute und bemalte Bismarck in 1:200. Neben ihr sahen meine Roma, Admiral Hipper und USS Buchanan wie kleine Jollen aus. Die USS Buchanan gewann die Klasse und auch die Goldmedaille der Schiffskategorie. Stefan Carlssons Bismarck bekam den "Preis der Aussteller" und den "Preis der Richter".

Die 1:700 Klasse bestand nur aus zwei Modellen: Albert Tureczeks USS Comstock und Glenn Perssons Akagi. Die Richter haben die Akagi zum Gewinner ausgewählt, aber Glenn, Albert und ich waren darüber einig, dass Alberts Modell das bessere war.

Die U-Bootklasse bestand aus sechs Booten. Stellan Englund hat die Klasse mit seinem Sunflower gewonnen. Ich nahm mit einem Typ VIIIc, einem Typ IX und einem Typ XXI in 1:350 teil und darüber hinaus gab es ein Typ VIIc in 1:144 von Sören Orsman und eine HMS Gotland in 1:350 von Björn Bäcklund.

In der Flugzeugkategorie gab es viele schöne Marineflugzeuge und Hubschrauber.

In der Themaklasse dieses Jahres, "D-Day", stellte Stellan Englund vier Landungsbooote aus und er gewann mit seinem "LCVP Royal Navy" in 1:35 die Klasse.

Die Kategorie "Militärfahrzeuge" war einfach hochklassig. Wenn es um Bemalung und Alterung geht, sind Panzermodellbauer führend, und ich denke, dass wir Schiffsmodellbauer von ihnen viel lernen können.

In der Klasse Flugzeuge 1:32 gab es einige sehr schön getakelten Doppeldecker.

Die IPMS-Göteborg hat das AiM sehr gut durchgeführt und ich kann nur eine Reise nach Göteborg empfehlen, um am Wettbewerb teilzunehmen. Das lässt sich gut in einen Mini-Urlaub entwickeln, weil es in Göteborg auch weitere Sehenswürdigkeiten gibt, die für Schiffsmodellbauer sehr interessant sind, z.B. das Museumsschiff HMS Småland und Göteborgs Sjöfartsmuseum, wo viele schöne Schiffsmodelle zu sehen sind. Rund um Göteborg liegen auch eine Reihe interessanter Festungen, davon ganz zu schweigen die wunderschöne Küstenstrecke nördlich von Göteborg, wo man Anfang September immer noch baden kann.

Ulf Lundberg