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Heinrich Winter - Das Hanseschiff im ausgehenden 15. Jahrhundert Drucken
Freitag, 30. Dezember 2005 um 15:54
Titelbild
Titel: Das Hanseschiff im ausgehenden 15. Jahrhundert
Reihe: Modellbaureihe
Autor: Heinrich Winter
Sprache: Deutsch
Verlag: Delius Klasing & Co, 2. Auflage 1978
ISBN: 3-7688-0204-3
Preis: ca. 10,- bis 15,- Euro in Antiquariaten

Inhaltsverzeichnis


  • Das Thema
  • Der vermeintlich Einfluß des "Pierre de la Rochelle"
  • Die Zwischenstufe vom Ein- zum Dreimaster
  • Kogge und Holk
  • Der Übergang zu mehreren Masten
  • Die Kraweelbeplankung
  • Exkurs: Das Freisegelmanöver des "Peter von Danzig"
  • Zusammenfassung
  • Der überarbeitete Entwurf von Busley
  • Nachwort
  • Verzeichnis der Tafeln
  • Die Tafeln
  • Bemerkungen zu einigen Tafeln
  • Verzeichnis der Abbildungen
  • Bemerkungen zu einigen Abbildungen
  • Literaturnachweis
  • Anhang: 3 Tafeln Schiffsrisse


Beschreibung


Heinrich Winter beschreibt im vorliegenden Band der Reihe die Entwicklung des Hanseschiffs im 15. Jahrhundert. Welche Entwicklungen im Schiffbau haben das Aussehen der Schiffe beeinflußt? Handelt es sich beim späten Hanseschiff um eine Kogge oder einen Holk? Wie sah die Entwicklung vom Ein- zum Dreimaster aus? Diese und andere Punkte der Entwicklung versucht der Autor im ersten Teil des Buches zu klären.
Im zweiten Teil stellt er die Rekonstruktion eines Hanseschiffs von Carl Busley vor. Er zeigt die Fehler und Schwächen des Planes auf und beschreibt die erforderlichen Verbesserungen.
Abgerundet wird das Buch durch zahlreiche Abbildungen und die überarbeiteten Pläne im Maßstab 1:100 des Hanseschiffs.Beispielseite

Fazit


Das Buch behandelt die Weiterentwicklung der Kogge und stellt einen Typ vor, der ca. 125 Jahre jünger wie die in Bremen gefundene Kogge ist.
Das Buch ist stellenweise recht sperrig zu lesen. Der Autor beruft sich in seiner Abhandlung vorwiegend auf Sekundärquellen. In einem Punkt akzeptiert er die Aussage eines Autors, da sich dieser in der Materie gut auskennt. Im nächsten Punkt stellt er die Aussagen in Frage.
Die, wie immer sehr schönen Pläne gehen, wie Heinrich Winter selbst feststellt, auf einen in vielen Punkten nicht stimmigen Entwurf Carl Busleys zurück. Auch wenn der Autor den Entwurf überarbeitet hat, sollte die Rekonstruktion kritisch überprüft werden.
Das Buch hat in meinen Augen heute nur noch antiquarischen Wert.