Fregatte Neustrashimy 1/700 von Rolf Karotka Drucken
Montag, 27. Februar 2006 um 20:34

Das Vorbild

(Informationen von Lars)
Die Neustrashimy ist bisher die einzige Fregatte des Projekts 1154. Zwei weitere Schiffe sind unfertig und es ist unklar, ob sie fertiggestellt werden. Die Klasse wurde als Geleitschiff mit einem Schwerpunkt auf Ujagd entworfen. Die Bewaffnung besteht aus einer 10 cm L/70 AK-100 DP-Kanone, zwei Kashtan-CIWS (Kombination auf zwei 3 cm Gatlings mit Kashtan-SAM), vier Klinok-SAM-Starter (senkrechte Starter, insgesamt 32 Raketen), sechs 53,3 cm Torpedorohre (mit denen auch RPK-6 Vodopod Anti-Schiffs- und Anti-Uboot-Raketen verfeuert werden können) und einen 10fach RBU-6000-Ujagd-Raketenwerfer. Mittschiffs ist Platz für zwei Vierfach Kh-35 Uran-SSM-Starter, die aber bisher nicht installiert wurden. Für die Ujagd steht zusätzlich ein Bugsonar, ein verstellbares Tiefensonar und ein Kamov Ka-27-Hubschrauber zur Verfügung.
Neustrashimy ist 129,6 m lang und 15,6 m breit, hat einen Tiefgang von 8,1 m und voll belanden eine Verdrängung von 4400 t. Mit 58 000 PS ist sie 31 kn schnell.
Gebaut wurde Neustrashimy 1987-90 auf der Yantar-Werft in Kaliningrad und ist seither im Dienst bei der baltischen Flotte.

Der Bausatz


Hallo, so nun möchte ich euch mal zeigen wie ich mich beim Bau des Wettbewerbsmodells angestellt habe. Als Vorlage dienten mir Bilder der Fregatte, als sie 2002 in Kiel, zur Kielerwoche, zu Gast war. Es sieht so aus als wenn sie extra dafür noch mal etwas Farbe abbekommen hatte. Sieht aus wie aus dem Ei gepellt.
Der Bausatz von Kombrig ist komplett aus Resin,der Rumpf des Modells im Maßstab 1/700 mißt zirka 18,5 cm.

















KartonbildRumpf
KleinteileÄtzteile

Der Bau


Als erstes hab ich mir mal die Bilder des Dampfers angeschaut und festgestellt, dass am Modell gar keine Fenster vorhanden sind. Löcher bohren? Nur wie bohrt man eckige Löcher? Also welche aus Plastik geschnitzt und wenn ich schon dabei bin gleich die Lüfter? (die runden Dinger auf dem hinteren Aufbauten) und die Gitter an den Seiten nachgebaut. Ich bitte die teilweise schlechte Qualität der Bilder zu entschuldigen.







Wat ne Fitzelei, für so etwas sollte man Ätzteile selber machen können. Aber wenn ich schon dabei war, dann gleich noch ein paar Teile mehr. Alles was so silbern glänzt, ist dünne Alufolie von Teelichtern.Da ich keine Farbangaben hatte, habe ich mir einen Grauton zusammengemischt und den Rumpf und die restlichen Teile damit lackiert.
Das Deck und die Aufbauten habe ich mit dem Pinsel bemalt. Das Abkleben war mir zuviel. Dazu hatte ich Model Color Farben benutzt, die sich absolut streifenfrei auflackieren ließen. Das Hubschrauberdeck und die Streifen um den Rumpf, wurden allerdings dann doch mit der Airbrush lackiert. Ganz ohne abkleben gings dann doch nicht.







So ab hier fehlen leider ein paar Bilder. Denn nun kamen die Ätzteile dran...
Die Reling! Stellenweise auf einzelnen Beinchen! Da hatte ich dann keine Lust dazu, auch noch zu fotografieren. Auf dem nächsten Bild sieht man schon einige Kleinteile, die Rettungsinseln und natürlich die Reling.






So und hier werden die Kleinteile dann schon mehr: Kanone (die Kanone ist aus einer Kanüle gemacht, da mir die originale abgebrochen war) Werfer und Rettungsboote.







Ab hier wurde es dann ganz lustig, ich durfte Türmchen bauen. Abgesehen davon das die Türmchen nicht stimmig sind zum Original, war es auch sonst sehr nervig. Deswegen auch hier wieder weniger Bilder. Die Ätzteile haben es in dieser Größe, eher Winzigkeit, wirklich in sich.





Dann war da noch der Bordhubschrauber. Dem hab ich erstmal eine Glaskanzel verpasst.Dazu habe ich ein Stück vom Hubi weggesägt und einen Klarsichtgußast eingeklebt und verschliffen. Dann lackiert und die Rotorblätter aufgeklebt.



Noch ein Paar Antennen aus Gußast gezogen und dann sollte der Dampfer fertig sein.
Rolf Karotka