Deutsches U-Boot U 81 (1/350, Revell/Eduard) von Jens Bartels Drucken
Donnerstag, 26. März 2020 um 06:00
U-Boot U 81 (1/350)

Das Original

U 81 war ein deutsches U-Boot des Typs VII C. Das Boot wurde am 26.04.1941 in Dienst gestellt und wurde bekannt durch die Versenkung des britischen Flugzeugträgers HMS Ark Royal am 13.11.1941. Von ihrer Verlegung ins Mittelmeer Ende Oktober 1941 bis zur Versenkung im Hafen von Pola 1944 operierte U 81 ausschließlich im Mittelmeer. Bei der Versenkung während eines Bombenangriffes auf Pola am 09.01.1944 kamen zwei Besatzungsmitglieder ums Leben.

U-Boot U 81 (1/350)
U-Boot U 81 (1/350) U-Boot U 81 (1/350)

Das Modell

Ausgangspunkt dieses Modells war der Bau des britischen Flugzeugträgers HMS Ark Royal von Trumpeter (1/700). In einem Moment der Langeweile und nach x-ter Wiederholung des Films Das Boot beschloss ich U 81 als „Zwischendurchprojekt“ zu bauen. Das Modell von Revell im Maßstab 1/350 und den zugehörigen Ätzteilsatz von Eduard hatte ich noch liegen und so ging es flott drauflos. Der Bau war eine Sache von wenigen Tagen (mit Unterbrechungen) und die Basis aus einer Styrodurplatte war ruckzuck geschnitzt und bemalt.

Das Boot wurde mit Acrylgel in die Platte eingebettet. Die Gischt habe ich wieder mit in das Gel eingearbeiteter Watte dargestellt. Bei dem aus den Flutschlitzen austretenden Wasser habe ich Watte in Klarlack getränkt und passend zurechtgeschnitten. Klarlack half dann auch das Boot „nass zu machen“.

U-Boot U 81 (1/350)
U-Boot U 81 (1/350) U-Boot U 81 (1/350) U-Boot U 81 (1/350)

Letztendlich kam dann noch Besatzung an Bord. Leider weiß ich nicht mehr, ob es Preiserfiguren oder Figuren von L'Arsenal waren. Die Drähte wurden mit Caenis-Faden gezogen.

Wie schon gesagt, handelt es sich hier um ein günstiges (insgesamt ca. 20 €) „Zwischendurchprojekt“. Trotzdem ärgert es mich, dass ich die sehr plumpe Rundantenne auf der Brücke nicht durch ein feineres Teil ersetzt habe.

Aber: Nach dem Boot ist vor dem Boot und ich habe hier auch das VII C von AFC-Club liegen, dass bei der nächsten „Das Boot“-Runde (diesmal zu Ehren von Jan Fedder als Directors-Cut) fällig ist.

Jens Bartels