Russisches Jagd-U-Boot der Kilo-Klasse (1/350, Bronco) von Jens Köpke Drucken
Montag, 10. September 2012 um 06:00

 

U-Boot-Spezialwoche

 

Kilo

Das Original

Mit den russischen Jagd-U-Boote des Projekts 877 (NATO-Bezeichnung Kilo) wurde mit den bisherigen Konstruktionsprinzipien bei diesel-getriebenen U-Booten gebrochen. Im Gegensatz zu den Vorgängertypen Projekt 641 (Foxtrot) und 641B (Tango) erhielt die neue Klasse einen eher tropfen-förmigen Rumpf, der auf Unterwasserfahrt optimiert war. Entsprechend erfolgt der Antrieb über nur eine Schraube. Das Längen-Breiten-Verhältnis wurde zugunsten einer höheren Manövrierfähigkeit verändert: die Boote des Projekts 877 sind wesentlich kürzer als die Vorgänger, aber breiter.

Kilo
Kilo Kilo

Eine verbesserte Variante mit stärkeren Antrieb, besseren Sensoren, Schallabschirmung und Bewaffnung wird als Projekt 636 (Kilo II oder Improved Kilo) bezeichnet. Bisher wurden 24 Boote für die russische Marine gebaut, sieben davon sind in Reserve und sechs weitere sind bestellt. Dazu setzt die algerische, chinesische, indische, iranische, polnische, rumänische und vietnamesische Marine Boote des Projekts 877 bzw. 636 ein.

Das Modell

Der Bausatz stammt von Bronco und ist im Maßstab 1:350 gehalten. Die wenigen Teile waren schnell zusammengeklebt, Spachtelmasse kam nur im geringen Maße zum Einsatz.

Kilo
Kilo Kilo
Kilo Kilo

Lackiert wurde wieder mit Tamiya Farben, die Alterung übernahmen Produkte von Mig und AK-Interaktive.

Jens Köpke

Text über Original von Lars