Jagd-U-Boot HMS Splendid (1/350)

Das Original

Die HMS Splendid (S106) war ein Boot der zweiten Generation von atomar getrieben Jagd-U-Booten der Royal Navy, die Nachfolgerin der Valiant- und Churchill-Klasse. Die Klasse wurde Swiftsure-Klasse genannt und bestand aus sechs Booten, die zwischen 1974 und 1981 in Dienst gestellt wurden. Die HMS Splendid war das letzte und damit das neueste U-Boot der Briten zur Zeit des Falklandkrieges, die HMS Spartan, auch im Falklandkrieg eingesetzt, das vorletzte.

Jagd-U-Boot HMS Splendid (1/350)

Das Modell

Dieses Modell des britischen Jagd-U-Boots HMS Splendid baute ich Rahmen der SIG Falkland (siehe auch 40 Jahre Falklandkrieg). Während die Dreadnought-, Valiant- und Churchill-Klassen eine anmutige Stromlinienform haben - sie werden zu Recht mit großen Pottwalen verglichen! – ist die spätere Swiftsure viel gerader und straffer in der Form. Als Modellbauer brauch man also einen anderen Ansatz. Die Wahl hierfür fällt nicht schwer: Auf die Swiftsure- folgte die Trafalgar-Klasse, die weitgehend identisch ist. Und zu unserem großen Glück hat Airfix ein schönes Modell dieser Klasse im Maßstab 1/350 herausgebracht.

Der Hauptunterschied besteht darin, dass die Trafalgar über zwei Meter länger ist als ihre Vorgänger, so dass für die Splendid fast 7 mm vom Rumpf entfernt werden mussten, und zwar direkt hinter dem Turm. Die Auspuffrohre an den Seiten des "casing" (der Rumpf um den Druckkörper) sind ebenfalls leicht unterschiedlich geformt. Außerdem habe ich auf dem Deck Details wie die Luken, Poller, Klüsen und Klampen angebracht.

Hier HMS Splendid mit dem argentinischen Flugzeugträger ARA Veinticinco de Mayo, den sie im Mai 1982 verfolgte:

Jagd-U-Boot HMS Splendid und Flugzeugträger Veinticinco de Mayo (1/350)


und Splendid zusammen mit dem britischen Jagd-U-Boot HMS Conqueror, die ebenso im Falklandkrieg eingesetzt wurde und den Leichten Kreuzer General Belgrano versenkte:

Jagd-U-Boote HMS Conqueror und HMS Splendid (1/350) Jagd-U-Boote HMS Conqueror und HMS Splendid (1/350)


Maarten Schönfeld