Das Original

Das U-Boot U 31 (S 181) ist das Typschiff der Klasse 212A der Deutschen Marine und gehört zu der Generation nichtnuklearer Unterseeboote mit außenluftunabhängigem Antrieb. Die Entwicklung der Klasse 212 begann ab 1987, ab 1996 als Klasse 212A als deutsch-italienisches Gemeinschaftsprojekt mit dem Ziel, besonders leise und schwer ortbare Boote für Operationen in küstennahen und offenen Seegebieten zu schaffen. Zu den Hauptaufgaben gehören Aufklärung, U-Jagd, Überwasserkampf sowie die Unterstützung von Spezialkräften. Insgesamt wurden sechs Boote für Deutschland 1998-2016 gebaut (U 31 bis U 36) sowie vier 1999-2017 für Italien. Für Deutschland und Norwegen ist die verbesserte Version als Klasse 212CD im Bau, für Italien die Version die Klasse 212NFS und NFS EVO im Bau bzw. in Entwicklung.


U 31 hat eine Länge von 56,0 m, eine Breite von 6,8 m und eine Verdrängung von 1.450 t über Wasser sowie 1.830 t getaucht. Der Antrieb erfolgt diesel-elektrisch in Kombination mit einem außenluftunabhängigen Brennstoffzellensystem. Zur Maschinenanlage gehören ein MTU-Dieselmotor sowie ein Elektromotor von Siemens mit einer Leistung von rund 2.850 kW (entspricht etwa 3.870 PS). Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 12 kn über Wasser und bis zu 20 kn unter Wasser. Die Besatzung umfasst 27 Personen. Die Bewaffnung kann aus sechs Torpedorohre im Kaliber 533 mm ausgestoßen werden. Es können 13 DM2A4 Seehecht-Torpedos oder 24 Minen mitgeführt werden.


U 31 wurde 1998-2005 bei HDW in Kiel und den Nordseewerken in Emden gebaut. Es war das erste Boot ihrer Klasse und diente daher auch zur Erprobung neuer Technologien, insbesondere des Brennstoffzellenantriebs. Während seiner Dienstzeit nahm es an zahlreichen Übungen und NATO-Einsätzen teil. Es gehört zum 1. Ubootgeschwader mit Heimathafen Eckernförde.

Das Modell

Das Modell der U 31 wurde aus dem Bausatz von Revell (Dreierset mit Wilhelm Bauer und Klasse 206A) als Messemodell für Revell gebaut.


Olaf Krabbenhöft

(Text über Original von Lars)