Das Original

Die SMS G 37 gehörte zu den Schiffen, die von der Kaiserlichen Marine “Großes Torpedoboot” genannt wurden, jedoch die deutschen Zerstörer dieser Zeit darstellten. Man findet im Netz viele Informationen, im Gegensatz zu den deutlich bekannteren Schlachtschiffen und Schlachtkreuzern ist die Informationslage jedoch eher dünn. SMS G 37 wurde zum Typ Großes Torpedoboot 1913 gezählt, der laut Wikipedia mit 71 Einheiten zu den meistgebauten gehörte. Meine Recherchen ergaben, dass es innerhalb des Typs zum Teil erhebliche Abweichungen gab (Position und Form der Brücke, Schornsteinkappen…), je nach Bauwerft.

Das Original

Der Schlachtkreuzer SMS Lützow war ein Ersatzbau für den alten Panzerkreuzer Kaiserin Augusta. Das Schiff wurde bei Schichau in Danzig als zweites Schiff der Derfflinger-Klasse gebaut und erst im August 1915 in Dienst gestellt. Den Flottendienst konnte das Schiff jedoch erst im März 1916 aufnehmen, da ein bei Wartungsarbeiten vergessener Hammer im Oktober 1915 die Steuerbordhochdruckturbine stark beschädigte. Die Lebensdauer des Schiffes war nicht lang, da SMS Lützow in der Seeschlacht am Skagerrak nach schweren Schäden selbst versenkt wurde. In der kurzen Dienstzeit des Schiffes gab es jedoch zahlreiche Umbauten, die ich zu beachten versucht habe. Die Überlebenden der SMS Lützow inklusive ihres Kommandanten, Kapitän zur See Victor Harder, wurden größtenteils auf SMS Baden wieder zusammen eingesetzt. Desweiteren war mir nicht bekannt, dass die Schiffsklasse bereits zur Aufnahme von Wasserflugzeugen ( Friedrichshafen F33) vorbereitet war und auch Fotodokumente zur Nutzung dieser existieren.

Das Original

Ursprünglich wurde die Akagi (赤城) als zweiter Schlachtkreuzer der Amagi-Klasse im Rahmen de 8-8 Flottenbauprogramms der Kaiserlichen Japanischen Marine geplant. Nach den vier existierenden Schlachtkreuzern der Kongo-Klasse stellten sie das Schlachtkreuzerpendant der im Bau befindlichen Schlachtschiffe der Tosa-Klasse (Tosa, Kaga) dar, die wiederum eine Vergrößerung der Nagato-Klasse waren. Beide Klassen sollten zehn 40,6 cm-Geschütze führen. Nach dem Washingtoner Flottenabkommen durften die zwei Schiffe der Nagato-Klasse (Nagato, Mutsu) fertiggestellt werden, die Tosa-Klasse war abzubrechen und die Amagi-Klasse (begonnen waren Amagi, Akagi) durfte zu Flugzeugträgern umgebaut werden. 1923 wurde die Amagi beim grossen Kanto Erdbeben in Yokosukua im Dock irreperabel beschädigt, an ihrer Stelle wurde die Kaga zum Flugzeugträger konvertiert. Die Akagi und die Kaga wurden mehrfach verbessert und sanken beide während der Schlacht um Midway.