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Englische Galeone Enterprize of Whitby (ca. 1/350, Umbau Airfix) von Frank Brüninghaus
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Das Original
Es ist schön, dass der Fantasie keine Grenzen gesetzt sind. Ebenso schön, interessant und bisweilen lustig ist es wenn fantasievolle Menschen alte Berichte oder Anekdoten wissentlich oder unwissentlich umdeuten und nur einzelne Wörter zu einer Tradition werden lassen. So ist es möglicherweise mit dem Namen Enterprise für eine ganze Menge Schiffe geschehen. Tatsächlich ist der Name Enterprise, oder Enterprize, auch Entreprise, bis ins 17. Jahrhundert zurück zu verfolgen. Der Begriff „enterprise“ ist seit dem frühen 15. Jahrhundert im englischen Sprachgebrauch und kam über das Französische ursprünglich aus dem Lateinischen. Er bedeutet schlicht „Unternehmen“, „Vorhaben“ aber auch „Wagnis“. Eine Fehlinterpretation scheint jedoch zu sein, das bereits gegen Ende des 16. Jahrhunderts, genauer in 1587, bereits eine Enterprize an Francis Drakes legendärem „Cadiz Raid“# teilgenommen hat. In dem einen oder anderen Bericht darüber ist von einem „...enterprize under command of Sire Francis Drake...“ die Rede. Man mag daraus einen Schiffsnamen machen, sehr viel wahrscheinlicher ist jedoch, das lediglich von einem „...Unternehmen unter dem Kommando von Sir Drake“ die Rede ist. Das sehr schöne Intro der Star Trek Serie Enterprise mit Captain J. Archer nimmt diesen Satz auf und zeigt eine kleine Galeone mit dem Namen HMS Enterprize, gefolgt von Bildern des bekannten Flugzeugträgers und dem Space Shuttle Enterprise.
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Flugzeugträger USS Enterprise (1/700, Trumpeter) von Jens Bartels
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Das Original
Die Yorktown-Klasse entstand als Reaktion auf die Erfahrungen mit früheren US-Trägern (insbesondere der Ranger und der umgebauten Lexington-Klasse) und sollte eine ausgewogene Kombination aus hoher Geschwindigkeit, großer Flugzeugkapazität und ausreichender Panzerung bieten. Dabei musste die Klasse aber innerhalb der Grenzen des Washingtoner Flottenvertrags bleiben. Das Ergebnis war ein Entwurf mit großer Reichweite, hoher Geschwindigkeit und einem Flugdeck, das größere Luftverbände aufnehmen konnte. Zur Yorktown-Klasse gehören drei Einheiten: Yorktown (CV-5), Enterprise (CV-6) und Hornet (CV-8), die 1934 bis 1941 gebaut wurden.
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Jäger Grumman F4F-3 Wildcat (1/48, Eduard) von Commander JJ
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Das Original
Die Grumman F4F Wildcat war ein trägergestütztes Jagdflugzeug der US Navy, das zu Beginn des Zweiten Weltkriegs den Standardjäger der amerikanischen Flugzeugträger darstellte. Ihre Entwicklung begann in der zweiten Hälfte der 1930er-Jahre als moderner Eindecker und löste frühere Grumman-Doppeldecker ab. Der Prototyp XF4F-3 absolvierte seinen Erstflug im Februar 1939. Die F4F-3 war die erste serienmäßig gefertigte Hauptversion und wurde vor allem als Jagd- und Abfangflugzeug zur Sicherung von Trägerverbänden eingesetzt. Aufgrund ihrer stabilen Konstruktion, der guten Bewaffnung und ihrer Widerstandsfähigkeit im Gefecht bewährte sie sich insbesondere in den frühen Gefechten des Pazifikkriegs, obwohl sie leistungsmäßig den japanischen Jagdflugzeugen unterlegen war. Die Produktion der F4F-3 lief von 1940 bis 1941, insgesamt wurden 285 Flugzeuge dieser Version gebaut.
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Deutsches U-Boot Wilhelm Bauer (1/144, Revell) von Olaf Krabbenhöft
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Das Original
Die Wilhelm Bauer (ex U 2540) war ein deutsches U-Boot des Typs XXI, einer neuen Generation von sogenannten Elektrobooten, die gegen Ende des Zweiten Weltkriegs entwickelt wurden. Der Typ XXI sollte den klassischen U-Boot-Betrieb revolutionieren: Er war für längere, überwiegend unter Wasser stattfindende Fahrten konzipiert und damit wesentlich moderner als vorherige Klassen, die primär Überwasserfahrzeuge mit begrenzter Tauchfähigkeit waren. Insgesamt wurden 118 Boote des Typs XXI wurden 1943-45 gebaut. Diese U-Boote waren mit modernen Batterie- und Antriebssystemen ausgestattet, die höhere Unterwassergeschwindigkeiten und längere Tauchzeiten ermöglichen sollten. Allerdings kamen nur wenige Boote noch im Krieg zu Einsätzen. Die Wilhelm Bauer selbst diente nach ihrer Wiederinstandsetzung in der Bundesmarine vor allem als Ausbildungs- und Erprobungsboot.
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