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WMM: Torpedofahrzeug der k.u.k. Kriegsmarine SMS Triglav, Lika, Dukla oder Uszok Drucken
Dienstag, 05. Februar 2008 um 22:34


Modell: Torpedofahrzeug der k.u.k. Kriegsmarine SMS Triglav, Lika, Dukla oder Uszok
Hersteller: Wiener Modellbau Manufactur
Maßstab: 1/350
Art. Nr.: WMM135001
Material: Resin und Messing
Preis: 87,00 Euro

Das Vorbild


Die Zerstörer der Tátra Klasse bildeten im ersten Weltkrieg die 1. Torpedofahrzeugdivison der östereichisch-ungarischen Marine. Am 19. Dezember 1915 liefen SMS Lika und SMS Triglav vor Durazzo (albainsche Hafenstadt) auf Minen.
Als Ersatz für die verlorenen Einheiten wurden die Torpedofahrzeuge der Ersatz-Triglav Klasse SMS Triglav, SMS Lika, SMS Dukla und SMS Uszok auf Kiel gelegt. Der Stapellauf der vier Schiffe fand 1917 statt.
Technische Daten:













Länge:85,28 m
Breite:7,8 m
Tiefgang:3,2 m (voll ausgerüstet)
Verdrängung:1050 t
Antrieb:6 WR Kessel, 2 AEG Turbinen
Leistung:20650 PS
Geschwindigkeit:32,8 kn
Bewaffnung:2 x 10 cm L/50
2 x 7 cm L/45
1 x 8 mm FlaMg
4 x 45 cm Torpedorohr
Besatzung:115 Mann

Der Bausatz


Der Rumpf besteht aus zwei Teilen, dem Überwasser- und dem Unterwasserschiff. Erste Passproben haben gezeigt, dass die beiden Teile sich gut zusammenfügen lassen.






Alle übrigen Bauteile, wie Schornsteine, Lüfter, Beiboote usw. wurden seperat auf einzelnen Sockeln gegossen und sind sehr fein detailliert.









Die Masten und Rahen liegen als feine Messingdrehteile bei. Vervollständigt wird der Bausatz durch zwei Ätzteilbögen. Der erste Bogen enthält die Relings und die Ankerketten; der zweite die Davids der Beiboote, die Gitter der Schornsteine, Treppen, die Ruder und andere Kleinteile.



Die Bauanleitung ist ein 12 Seiten umfassendes DIN A5 Heftchen. Auf den ersten 4 Seiten werden alle Bauteile abgebildet und kurz vorgestellt. Nach allgemeinen Hinweisen folgt die Beschreibung des Zusammenbaus durch sehr übersichtliche Explosionszeichnungen. Vervollständigt wir das Heft durch die Reproduktion zweier Fotos der SMS Dukla und durch eine farbige Modellansicht, aus der auch der Aufbau der Takelage hervorgeht.






Fazit


Wer sich für Schiffe des ersten Weltkriegs interessiert kommt an diesem Resinbausatz eigentlich nicht vorbei. Durch die geringe Anzahl der Bauteile und den übersichtlichen Aufbau eignet er sich auch für Einsteiger im Resinmodellbau. Auch wenn mir Angaben zu den Belegpunkten der umfangreichen Takelage an Deck fehlen, ist die Bauanleitung -gerade auch für einen Kleinserienhersteller- vorbildlich.
Der Bausatz ist
uneingeschränkt empfehlenswert.

Christian