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Britisches Jagd-U-Boot HMS Triumph (Airfix, 1/350) von Sven Schönyan Drucken
Montag, 14. November 2011 um 07:00

 

U-Boot-Spezialwoche

 

Seitentitel

Das Modell

Das Modell stellt die HMS Triumph dar, welche aus dem Bausatz der HMS Trafalgar von Airfix entstand. Da ich ein Boot mit Kortdüse bauen wollte und laut Bauanleitung alle U-Boote der Klasse außer dem Typschiff damit nachgerüstet wurden, fiel die Wahl auf die Triumph.

Meine anfänglichen Befürchtungen, dass der recht weiche Kunststoff des Bausatzes beim Bau Probleme bereiten könnten, bewahrheiteten sich glücklicherweise nicht. Eher im Gegenteil: Das Material lässt sich sehr gut Schleifen und Spachteln (zumindest in diesem Fall hier).

Der Bau ging wegen der geringen Teileanzahl sehr schnell voran. Ich klebte den Rumpf zusammen, an diesen den Turm und die Tiefen- und Seitenruder. Zum besseren Lackieren beließ ich die Kortdüse mit eingebautem Propeller als einzelne Einheit.

Als erstes erfolgte die Lackierung in der Grundfarbe in Revell Anthrazit 9. Anschließend die obligatorische Schicht mit glänzendem Klarlack von Tamiya. Nach ausreichend Trocknungszeit pinselte ich zunächst den Propeller mit Gunze Gold H9.

Entlang der Wasserlinie, welche ich dem Titelbild und einer Fotogalerie auf modellmarine.de entnahm, tupfte ich nun vorsichtig etwas weiße Künstlerölfarbe auf. Diese strich ich mit einem sauberen flachen Pinsel nach unten weg. Dadurch wird der Rumpf in diesem Bereich aufgellt. Anschließend wiederholte ich das Ganze mit grüner Ölfarbe. So entstand ein leichter „Algenbewuchs“.

Danach erfolgte das Aufbringen der Decals. Diese ließen sich ohne Probleme verarbeiten und nur für das Decal für das Notausstiegsluk vor dem Turm verwendete ich etwas Weichmacher, damit es sich in die Vertiefung schmiegte.

Jetzt wurde die Kortdüse an den Rumpf angeklebt und abschließend der das Boot mit mattem Klarlack von ModelMaster versiegelt.

Parallel dazu entstand der Displayständer. Diesen lackierte ich um etwas Kontrast zu erzeugen in Mattschwarz.

Als nächsten Schritt pinselte ich die zahlreichen Ausfahrgeräte im Spritzling. Für metallische Oberflächen kam dazu ModelMaster Aluminium 1781 zum Einsatz. Die schwarzen und grasgrünen Bereiche pinselte ich mit Gunze H77 bzw. H58.

Zu guter Letzt wurden die Ausfahrgeräte in den Turm geklebt, die ein oder andere Fehlstelle noch mit dem Pinsel korrigiert, die ebenfalls ins Gunze Gold H9 gehaltenen Flaggenstöcke festgeklebt und der Union Jack und White Ensign daran befestigt.

 

Fazit

Dieses Modell hat wirklich Spaß gemacht. Ich hatte keine Probleme mit der Passgenauigkeit und die vielleicht nicht ganz so exakt ausgeführten Ausfahrgeräte fallen im Gesamtbild nicht weiter ins Gewicht. Sehr erfreulich ist auch die Tatsache, dass nicht ständig amerikanische oder russische (von deutschen ganz zu schweigen) U-Boote als Neuheiten erscheinen. Dies lockert die Modellflotte etwas auf.


Sven