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Japanisches U-Boot I-19 (1/200, Nichimo) von Gernot Hug Drucken
Sonntag, 11. Dezember 2011 um 07:00

 

07.12.1941 - 70 Jahre Angriff auf Pearl Harbor

 

Dem japanische Verband, der vor 70 Jahren Pearl Harbor angriff (siehe auch 07.12.1941 - 70 Jahre Angriff auf Pearl Harbor und Jahrestage auf Modellmarine) waren auch eine Reihe von U-Booten zugeteilt. Ein Teil von ihnen setzte Kleinst-U-Boote vor Pearl Harbor ab, denen es zum Teil gelang in den Hafen einzudringen - und auf eines dieser Kleinst-U-Boote feuerte auch der amerikanische Zerstörer Ward die ersten Schüsse im Pazifik-Krieg ab. Weitere U-Boote dienten der Aufklärung - unter ihnen das U-Boot I-19 des Typs B1 (I-15-Klasse), das Gernot Hug gebaut hat. Für die Geschichte der I-19 siehe I-19: Tabular Record of Movement, für den Typ B1 siehe Type B1 submarine. Wer die Fotos genauer ansieht, wird sehen, dass Gernots I-19 kein Ereignis während des Angriffs zeigt...

Das Modell

Auf den Kurpfälzer Modellbautagen habe ich mir diesen Bausatz des japanischen Flugzeugträger-U-Bootes I-19 aus dem Hause Nichimo in 1:200 gekauft. Das U-Boot I-19 der I-15-Klasse (Typ B1) war nicht das einzige und auch nicht das größte Flugzeugträger-Uboot der japanischen Marine. Die Boote des Typs I-400 waren deutlich größer und breiter und konnten insgesamt drei Bordflugzeuge in ihrem Turm unterbringen.

Der Verkäufer des Bausatzes sagte, das in dem Bausatz einzig das Bordflugzeug fehlen würde, und da ein Modellbaukollege noch ein Fliegerchen im passenden Maßstab in seinem Fundus hatte, versorgte er mich kurzer Hand damit.

Dafür noch mal DANKE, ALEX

Zuhause musste ich dann aber leider feststellen, dass nun zwar das Bordflugzeug weitestgehend da war, jedoch auch ein großer Teil des Decks, das vordere Tiefenruder rechts und links mit jeweils zwei Netzabweisern, sowie der hintere Schraubenschutz, die Bordkanone und das ein oder andere Kleinteil fehlte.

Nachdem einige wüste Flüche (Aus Jugendschutzgründen zensiert) durchs Haus hallten und ich den Bausatz schon in die Ablage "P" versenken wollte, keimte doch der Gedanke an die Modellbauehre und ich machte mich Indiana Jones-mäßig auf "die Suche nach den verschollen Teilen".

Also durchforschte ich die Restekiste bezüglich eines halbwegs passenden Bordgeschützes oder Netzabweisern. Das Bordgeschütz stammt noch von meinem Revell-"Unternehmen Petticoat"- Boot, welches ja laut Revell den Maßstab 1:180 hat. Leider war dies das einzige Teil, welches mir aus der Restekiste weiterhelfen konnte. Alles andere musste ich aus Plastiksheet selbst zurechtschnitzen.

Ging aber recht flott, denn schon zwei Tage später hatte ich das Boot fertig gebaut und lackiert. Es folgte noch eine entsprechende Grundplatte, einige Figuren und ein Holzrahmen und fertig war das neueste Dio.

Gernot "Leo" Hug

(Einleitung von Lars)