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SB2C Helldiver (Airfix, 1:72) von Marc Schimmler - Teil 2 Drucken
Freitag, 20. Januar 2012 um 07:00
SB2C Helldiver

Es gibt wohl mehr Verrückte als mich, die große Spaltmaße nicht generell als Grund verstehen einen Bausatz nicht zu kaufen/bauen. Leider sind Spaltmaße nicht das einzige Problem, dazu später mehr.

Die Riesenspalte, die beim Trockenpassen auftreten, etwas zu mildern, habe ich an einigen Stellen 0.5mm Sheet aufgeklebt und formnah zugeschnitten

  • zwischen Rumpf und Oberflügel
  • zwischen hinterem Motorraum und Bombenschacht

Dies reduziert beim weiteren Zusammenbauen die Spachtelorgie, die zweifelsohne folgen muss.

Zurück zum hinteren Schützen. Hier hab ich noch zwei Kästen aus zugesägten Gussast eingeklebt (Airfix hat diese tollen rechteckigen Querschnitte) und ein Stück runden Gussast als Floß, den ich hohlgebohrt und in den ich dann zusammengefaltete Alufolie gedrückt habe. Auf einem Foto entdeckte ich, dass die Munitionskästen hinter dem Schützenring leicht schräg angesetzt waren. Diese wurden dann auch mit Gussaststücken abgebildet. Den Staukasten für das MG habe ich dann noch einen Zwischenboden verpasst, damit die Höhe stimmt.

Im Cockpit wurde eine Instrumententafel und seitliche Instrumentenbretter eingeklebt. Außerdem zwei kleine Hebel links und rechts ein angedeutetes Trimmrad. Das reicht dann aber auch schon.

Den Fahrwerksschächten hatte ich dann noch einige Streifen aus Sheet gegönnt, nachdem ich die Schächte der Avenger einfach als zu nackt empfand. Dabei ist zu beachten, dass ein Teil des Fahrwerksschachts am Rumpfoberteil sitzt, das dann auch noch einen Streifen bekommen sollte.

Als Korrosionsschutzfarbton wählte ich Farngrün von Revell, was m.E. nach recht gut passt. Danach wurde mit leicht aufgehellter Farbe (Gelb nehmen, nicht Weiß!) einige Stellen hervorgehoben, damit das nicht zu öde wirkt.

Zurück zu den Spalten, hier kann man am Ende nur ein "Best Fit" erarbeiten, sprich eine Position suchen, bei dem die Spalte in Summe ein Minimum haben. Dass sieht dann z.B. so aus:

Was man hier ansatzweise sieht, ist dass die Flügel nicht im gleichen Winkel vom Rumpf weggehen. Dazu in einem späteren Abschnitt mehr . Zu diesem Zeitpunkte hatte ich mich eigentlich damit abgefunden.

Nachdem die Rumpf- und Flügelteile verklebt wurden, steht nun eine Spachtelorgie an, die sich in diesem Fall nur schwer vermeiden lässt.

Die Antenne war mit einer Art Flakkranz an der Basis versehen.

Also Antennenmast eingeklebt und nach dem Trocknen den Kranz mit dem Messer entfernt, gespachtelt und geschliffen. Die Motorhaube ist nur mit Patafix befestigt.
Die Cockpithauben passen erstaunlich gut und wurden schon abgeklebt

Die beiden Seitenleitwerkshälften wollten leider nicht bündig zusammenpassen. Also Humbrol-Spachtelmasse mit Aceton verdünnt und auf die Stelle aufgetragen. Danach geschliffen.

Zwei der Problemstellen. Bei der ersten wurde ein Stück Sheet eingefügt und dann noch gespachtelt. Bei der zweiten wollte der Tamiya Spachtel nicht haften. Der Humbrol hat es dann gemacht ...

 
Marc Schimmler

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