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Deutsches U-Boot U 1065 (1/400, Mirage) von Joaquín Aguilar Drucken
Mittwoch, 23. Oktober 2013 um 06:00

Das Original

U 1065 war ein U-Boot des Typs VIIC/41 und wurde 1943-44 auf der Germania-Werft in Kiel gebaut. Die Typ VII-U-Boote stellten das Rückgrat der deutschen U-Bootflotte dar. Die VIIC/41-Variante erhielt einen verstärkten Rumpf, um tiefer tauchen zu können. Obwohl der Typ gegen Ende des Kriegs eigentlich veraltet war, wurde er weiter gebaut.

U 1065 war 67,23 m lang, 6,85 m breit und verdrängte 781 t (getaucht 885 t). Der Antrieb war diesel-elektrisch. Über Wasser konnten 17,7 kn erreicht werden, unter Wasser nur 7,6 kn. Die Bewaffnung bestand aus fünf 53,3 cm-Torpedorohren (vier Bug- und ein Heckrohr), einer 3,7 cm und vier 2 cm-Flak. Die Besatzung bestand aus 45 Mann.

U 1065 wurde von September 1944 bis April 1945 bei der 5. Flottille als Schulboot genutzt. Sie fuhr danach nur eine Feindfahrt, die neun Tage umfasste und es gelang ihr keine einzige Versenkung. Zusammen mit U 804 der gleichen Flottille wurde sie auf dem Weg von Kiel nach Norwegen im Skagerrak von britischen Mosquito-Bombern aufgespürt. U 1065 schoss eine Mosquito ab, aber beide U-Boote wurden von den Bombern versenkt. Dabei starb jeweils die gesamte Besatzung, 45 Mann der U 1065 und 55 der U 804.

Joaquín Aguilar

(Text über Original von Lars)