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Amerikanisches Jagdflugzeug McDonnell F3H-2 Demon (1/48, HobbyBoss) von Ralph Lehmann Drucken
Freitag, 07. März 2014 um 06:00

Das Original

Die McDonnell F3H Demon wurde ab 1949 als neues, einsitziges Jagdflugzeug f√ľr die US Navy entworfen. Sie wurde von 1956-64 als allwettertauglicher, mit Sparrow-Luft-Luft-Raketen bewaffneten Abfangj√§nger eingesetzt.

Das urspr√ľnglich vorgesehene Triebwerk, das Westinghouse J40 erreichte nie die gew√ľnschte Leistung und Zuverl√§ssigkeit, so dass die ersten hastig als Reaktion auf die MiG-15 bestellten Maschinen mit diesem Triebwerk nie einsatzf√§hig wurden. Die Demon wurde umkonstruiert, um das Allison J71 aufzunehmen. Mit diesem Triebwerk wurde die Demon einsatzf√§hig, das Triebwerk erwies sich aber als zu schwach. Die einsatzf√§higen Varianten der Demon waren die F3H-2N (mit Radar ausgestatteter allwettertauglicher Abfangj√§ger mit AIM-9 Sidewinder Luft-Luft-Raketen, 239 gebaut), F3H-2M (wie F3H-2N, aber konnte vier AIM-7 Sparrow-Luft-Luft-Raketen mitf√ľhren, 80 gebaut) und F3H-2 (239 gebaut). Die F3H-2 Variante konnte neben Sparrow- und Sidewinder-Luft-Luft-Raketen auch 2730 kg Bomben oder Raketen mitf√ľhren. Die F3H-2 wurde 1962 in F-3B umbenannt. 1964 wurden sie durch McDonnell Douglas F-4 Phantom II ersetzt.

Die F3H-2 war 17,98 m lang, hatte eine Spannweite von 10,76 m und ein maximales Abfluggewicht von 15,38 t. Ihre Höchstgeschwindigkeit betrug 622 kn (1152 km/h). Die Bewaffnung bestand aus vier 2 cm-Kanonen, vier Luft-Luft-Raketen (AIM-7 Sparrow, AIM-9 Sidewinder) oder 2730 kg Bomben und Raketen.

Das Modell

Nach 2,5 Monaten Bauzeit kann ich nun meine F3H-2 Demon zum Roll-Out bringen. Mit der Bauzeit bin ich sogar ganz zufrieden. Es war mein bisher anspruchsvollstes Modell, und mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Eine Menge kleinerer Nachl√§ssigkeiten sind noch zu finden, aber f√ľr meine Verh√§ltnisse ist ein durchaus vorzeigbares Modell eines Navy-Jet-Klassikers der 50/60er Jahre entstanden.

Der Hobby Boss Bausatz macht Spaß, aber bei der Einpassung Cockpit zum Rumpf bedarf es großer Aufmerksamkeit und einigem Nacharbeiten. Viele kleine Fallstricke und meine Arbeitsweise könnt ihr im Baubericht nachschauen.

Ralph Lehmann

(Text √ľber Original von Lars)