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Richard Perkins: British Warship Recognition Volume III: Cruisers 1865-1939, Part 2 Drucken
Sonntag, 10. Dezember 2017 um 06:00

British Warship Recognition Volume IV Cruisers Titelseite

Titel: British Warship Recognition Volume IV. The Perkins Identifikation Albums. Cruisers 1865-1939, Part 2
Autor: Richard Perkins
Verlag: Seaforth Publishing
Erscheinungsjahr: 2017
ISBN: 978 1 4738 9149 4
Umfang: 192 Seiten mit zahlreichen farbigen Zeichnungen und einigen Schwarz-Weiß-Fotos
Preis: 60 Britische Pfund (ca. 68 €)

Inhalt

In diesem Band von British Warship Recognition folgen die Kreuzer-Klassen, die nicht im Band III enthalten waren: Leichte Kreuzer, Spähkreuzer, Geschützte Kreuzer, Korvetten und Fregatten aus aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg. Wieder findet man von jeder Klasse zahlreiche farbige Seitenansichten, die die Umbauten und Unterschiede der einzelnen Schiffe dokumentieren.

Behandelt werden die Leichten Kreuzer der Bristol-, Weymouth-, Chatham-, Birmingham-, Birkenhead-, Arethusa-, Caroline- und Calliope-Klasse, die Spähkreuzer der Sentinel-, Pathfinder-, Foresight-, Adventure-, Bellona-, Blanche- und Active-Klasse, die Geschützen Kreuzer (inklusive Torpedokreuzer) der Leander-, Scout-, Archer-, Barracouta-, Mersey-, Barham-, Medea-, Pearl-, Apollo-, Astraea-, Eclipse-, Pelorus-, Arrogant-, Hermes-, Challenger- und Amethyst-Klasse, die Avisos der Iris-Klasse sowie die Korvetten (inklusive einiger eisernen Fregatten) der Amazon-, Briton-, Eclipse-, Volage-, Inconstant-, Bacchante-, Eurylalus-, Boadicea-, Shah-, Raleigh-, Rover-, Amethyst-, Emerald-, Satellite-, Comus- und Calypso-Klasse.

British Warship Recognition Volume IV Cruisers Beispielseite

Die Klassen werden in farbigen Seitenansichten gezeigt. Dazu findet man oft noch schwarz-weiße Skizzen, die z.B. unterschiedliche Schornsteinformen (siehe Beispielseiten unten), Schornsteinmarkierungen (siehe Beispielseite oben) oder unterschiedliche Mastformen illustrieren. Von den meisten Klassen gibt es mehrere Seitenansichten, die die Unterschiede und Umbauten zeigen - bis hin zu Umbauten zu Hulks. In den kurzen, handschriftlichen Notizen findet man weitere Informationen zu den Umbauten und Unterschieden innerhalb einer Klasse. All dies sind Wiedergaben der Originalseiten von Perkins, die großformatig abgedruckt sind. Das Buch passt in diesem Format in keines meiner Bücherregale. Für den Modellbauer dürften die Informationen sehr hilfreich sein, wenn man ein bestimmtes Schiff bauen will. Leider gibt es noch nicht viele Bausätze: Im Maßstab 1/700 nur die Bristol-Klasse von Kombrig (siehe auch hier und hier), die Chatham-Klasse von HP Models (siehe hier) und die Birkenhead-Klasse von HP Models (siehe auch hier) (und den WEM-Bausatz wohl wieder von Atlantic Models, siehe hier). Aber mit diesen Zeichnungen und den sehr detaillierten Seitenansichten und Aufsichten in British Cruisers of the Victorian Era und British Cruisers Two World Wars and After dürften auch Eigenbauten in kleineren Maßstäben möglich sein.

British Warship Recognition Volume IV Cruisers Beispielseite

Im Buch findet man noch kurze Informationen des Herausgebers über die Entstehung des Buchs, Angaben über die anderen Bände der Reihe sowie ein Inhalts-, Abkürzungs- und Stichwortverzeichnis.

Fazit

Dieser Band ist für jeden, der sich für britische Kreuzer des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts interessiert sehr empfehlenswert. Man findet hier zahlreiche Informationen über die Unterschiede zwischen den Schiffen und den Umbauten, die für Modellbauer sehr nützlich sein dürften (der Band III war sehr hilfreich beim Bau der HMS Glorious).

alt sehr empfehlenswert

Lars