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Marinehubschrauber Sikorsky SH-60B Seahawk (1/48, Revell) von Oliver Prang Drucken
Freitag, 21. Dezember 2018 um 06:00

Das Original

Die Sikorsky SH-60B Seahawk geht auf eine Ausschreibung der US Navy in den 1970ern zur├╝ck, in der ein Ersatz f├╝r die Kaman SH-2 Seasprite gesucht wurde. Sikorsky konnte den Auftrag mit einer Variante der S-70 gewinnen, die urspr├╝nglich als Transporthubschrauber f├╝r die US Army entworfen wurde (UH-60 Blackhawk). Die Seahawk wurde 1984 bei der US Navy eingef├╝hrt. Deren Hauptaufgabe ist die U-Jagd und die Bek├Ąmpfung von ├ťberwasserzielen und sie wurden sowohl von Kreuzern, Zerst├Ârern als auch Fregatten aus eingesetzt. Die SH-60B wurde inzwischen durch die MH-60R-Variante der Seahawk innerhalb in der US Navy ersetzt.

Die Sikorsky SH-60B ist 19,8 m lang, der Hauptrotor hat einen Durchmesser von 16,4 m und das maximale Abfluggewicht ist 9,9 t. Der Antrieb erfolgt ├╝ber zwei Turbinen mit insgesamt 1890 PS, womit 146 kn (270 km/h) erreicht werden. Die Besatzung besteht aus drei bis vier Personen. Die Bewaffnung umfasst u.a. U-Jagd-Torpedos, Anti-Schiffsraketen und Maschinengewehre.

Das Modell

Beim Bausatz handelte es sich um den SH-60B Seahawk von Revell im Ma├čstab 1/48. Damit entspringt der Bausatz urspr├╝nglich den Formen von Italeri, hat dabei aber viel bessere Decals. Ich konnte den Bausatz g├╝nstig als Ladenh├╝ter eines kleinen Spielwarenladens ergattern und habe mich dem in Teilen doch etwas rudiment├Ąren Bausatzes angenommen.

Den Details konnte ich mit einem Interior- und Exterior-Foto├Ątzteilsets von Eduard sowie einem Folded-Tail-Set von Wolfpack auf die Spr├╝nge helfen. Viele Detailverbesserungen fanden dar├╝ber hinaus im Eigenbau statt. Einige Beispiele daf├╝r sind die Verkabelung des Rotorkopfes, die Nachbildung der Rotorblattfaltgelenke oder die Rahmen der Cockpitverglasungen.

Am Ende bekam der Hubschrauber noch ein kleines Diorama, das einen komplett selbst gebauten Flugdecksausschnitt einer Fregatte der Oliver-Hazard-Perry-Klasse darstellt. Belebt wird die Szene durch einen Torpedo-Wagen von Aero Bonus, Figuren von Hasegawa, Skunkmodel und Fujimi sowie zahlreiche kleine Eigenbauten wie die Verzurrketten, die Remove-before-Flight-B├Ąnder oder auch die Rotorblatthaltestangen.

Ich habe die Decals aus dem Bausatz verwendet. Damit war die Darstellung einer Maschine des HSL-42 "Proud Warriors" auf der USS Hawes m├Âglich.

Oliver Prang

(Text ├╝ber Original von Lars)