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Japanische Versorgungs- und Unterstützungseinheiten 1941-45 (1/700) von Thomas Träger Drucken
Montag, 15. Juli 2019 um 05:00

Da im Pazifik-Krieg 1941 bis 1945 (wie auch auf den anderen maritimen Kriegsschauplätzen) neben den bekannten "Dickschiffen" unzählige größere und kleinere Schiffe wichtige Aufgaben zur Versorgung und Unterstützung von Marine-Basen, Großkampfschiffen und/oder amphibischen Operationen übernahmen, wollte ich mal mit einem Diorama eben solche "Underdogs" z.B. der Japaner zeigen und würdigen.

Wie schon in meinem Diorama der deutschen Kriegsmarine sah ich das am besten in einem fiktiven Zusammentreffen der verschiedenen Schiffstypen des gesamten Kriegszeitraums in einem ebensolchen fiktiven Atoll realisiert.

Auf einer 90 x 90 cm großen Pressspanplatte modellierte ich zunächst mit Pappmachée, Holzleisten, Pappstreifen und Gips das Atoll, die Hafenanlagen und den Feldflugplatz. Gebäude, Tower, Flakstellungen und Kräne wurden teils komplett selbst gebaut, teils aus der Restekiste zusammengestellt. Bewuchs wurde aus dem Modelleisenbahnzubehör genommen und aufgeklebt, Bug- und Heckseen mit Pappmachée modelliert. Angestrichen wurden dann Landschaft, Flugfeld und Meer mit Wasser- und Plakafarbe, Gebäude und Installationen mit Revell-Emailfarben. Nachdem alles gut durchgetrocknet war, wurde die Meeresoberfläche mit drei Schichten Klarlack gestrichen, die jeweils vor dem Trocken mit einem harten Pinsel "gestippelt" wurden, um eine leichte Kräuselung zu erreichen. Danach habe ich dann die Modelle platziert, festgeklebt und die Vertäuung mit gezogenem Gußast gemacht.

Nun zu den dargestellten Schiffen:

Die detaillierten Lebensläufe der einzelnen Schiffe könnt ihr, wie immer, auf Wikipedia oder auf der sehr informativen Seite über die japanische Marine des Zweiten Weltkrieges Nihon Kaigun nachlesen.

Die Modelle sind von Tamiya, Aoshima, Hasegawa und einem japanischen Kleinserienhersteller. Gebaut wurden sie direkt aus dem Kasten, zum Teil mit ein paar Zurüstteilen aus der Restekiste und von Pit-Road verfeinert und alle mit gezogenem Gussast getakelt.

Thomas Träger