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Baubericht SMS Emden, Revell 1:350, Teil 3 Drucken
Mittwoch, 12. Juli 2006 um 20:24

Die Ankerkette


Die Ankerketten stammen ebenfalls aus dem GMM-Photoätzsatz. Die dunkle Färbung bekam die Kette nicht durch Farbe, sondern durch Brüniermittel. Dies, weil die Farbe die sehr feine Struktur der Kette hätte überdecken können. Wo die Brünierung weggekratzt wurde, kann man immer noch punktuell mit schwarz nachfärben. Um der Ankerkette eine dreidimensionale Wirkung zu geben, wurden die einzelnen Glieder vorsichtig um je 90 Grad gegeneinander verdreht.
Ankerkette aus dem Photoätzteil-Set

Die Kasemattgeschütze


Die Kasemattgeschütze befinden sich unter Deck. Im Bausatz ist vorgesehen, dass die vorderen 2 Kasematten offen dargestellt werden können. In diesem Fall lohnt es sich, die Kanonen etwas zu verfeinern. Ich habe dazu den Lauf durch eine Spritzenkanüle ersetzt (oben). Bemalt wurde mit weiss, und nach dem Glanzlack wurde mit Acrylfarbe ein Washing angebracht, um die Konturen etwas zu betonen (unten rechts)
Die Kasemattgeschütze

Die kleinen Kanonen


Da die Läufe der Kanonen auf dem Deck etwas gar klein sind, habe ich darauf verzichtet, die Läufe durch Kanülen zu ersetzen. Ich habe nur mit einem 0.3mm-Bohrer die Mündungsöffnung angedeutet. Mit etwas schwarzer Farbe wurde dann der Effekt verstärkt. Das Washing erfolgte analog zu den Kasemattgeschützen.
Die kleinen Kanonen

Die Decksmontage


Entgegen der Bauanleitung habe ich nicht zuerst die zwei Rumpfhälften zusammen verklebt, und dann das Deck eingesetzt, sondern erst die eine, dann die andere Rumpfseite mit dem Deck verklebt. Dies bot den Vorteil, dass man schön langsam vorgehen konnte. Die Rumpfwände sind (weil das Unterwasserschiff abgetrennt wurde) sehr flexibel, und ermöglichen so eine schrittweise Verklebung.
Die eine Rumpfseite wurde mit dem Deck verklebt

Die Plattformen und das Steuer


Von links nach rechts: Das Steuerrad aus dem Ätzteilsatz, die hintere Beobachtungsplattform und die Kompassplattform.
Steuer und Plattformen

Montage Kompassplattform


Die Kompassplattform, am Rumpf angebaut. Die Beiboote wurde nur für das Foto aufgelegt, um einen Eindruck des fertigen Modells zu erhalten. Links ein Kompass und das Ruder.
Kompassplattform am Rumpf montiert

Die Bugpartie


Die erste PE-Reling wurde angebracht. Ich habe sie vorsichtig in Form gebogen, und dann Zentimeter um Zentimeter mit dünnflüssigem Sekundenkleber fixiert. Dabei habe ich die Farbe nicht abgeschabt, dh die Reling ist direkt auf die Farbe geklebt. Für solche unbelastete Teile sollte das zwar halten, man muss aber beim weiteren Bau sehr vorsichtig sein. Die Fahnenstange habe ich aus dünnem Stahldraht neu gefertigt, war das Kunststoffteil im Bausatz viel zu dick. Von der Ankerkette ist leider nicht viel zu sehen (schwarz auf schwarz...). Die Stahlplatten für den Rumpf wurden durch ein Washing aus Acrylfarben betont.
Die Bugpartie

Kommandobrücke


Die Brücke hat die letzten Fenster und den Kompass erhalten. Die untere Reihe sowie die mittleren 3 Fenster oben werden durch Decals dargestellt. Mir ist nicht ganz klar, was das bezwecken sollte. Entweder alle im Relief, oder alle als Decal, aber eine Kombination davon?
Kommandobrücke

Die Heckpartie


Die Reling wurde nun rundherum angebracht. Nachdem der Sekundenkleber getrocknet ist, wurde die Reling mit dem typischen Gelb bemalt. Der hintere Anker ist noch "frei schwebend", da fehlt noch die Kette.
Die fast fertige Heckpartie

Bugansicht


Der Stand des Baus vor ein paar Tagen: Das Schiff nimmt nun langsam aber sicher seine Endform an. Grundsätzlich fehlen noch ein paar Details, dann kann die Endmontage mit der Takelung beginnen. Das Ende kommt langsam aber sicher näher!
Bugansicht