Gouda Deckelbild

Modell: Dutch Men-o-war Gouda
Hersteller: Lindberg
Maßstab: 1/125
Material: Kunststoff
Art.Nr.: HL204/06
Preis: ca. 50 €

Das Original

Etwa um 1665 gab es in den Niederlanden tatsächlich ein nach der bekannten „Käse-Stadt“ benanntes Schiff. Dies hat aber mit dem vorliegenden Modell nichts gemeinsam; was aber nicht das einzige Manko des Bausatzes ist.

Deckelbild

Modell: Civil War Blockade Runner
Hersteller: Lindberg
Maßstab: 1/124
Material: Kunststoff (Spritzguss)
Art.Nr.: Hl401
Preis: 30 $ (ca. 22 €)

Das Original

Während des Amerikanischen Bürgerkrieges blockierten die Nordstaaten sämtliche konföderierte Häfen, um deren Wirtschaft zu treffen und den Nachschub kriegswichtiger Waren zu unterbinden. Die Südstaaten reagierten mit kleinen schnellen und wendigen Blockadebrechern, die versuchten unbemerkt an den Nordstaatlern vorbei zu kommen und weiterhin Waren in ihre Häfen zu transportieren. Einer dieser Blockadebrecher (blockade runner) war der vormalige Zollkutter (Revenue cutter) Harriet Lane, dem der Bausatz nachempfunden wurde.

Deckel

Modell: U.S.S. Lindberg
Hersteller: Lindberg
Maßstab: 1/240
Material: Polystyrol (Spritzguss)
Art.Nr.: HL 402/06
Preis: 22 €

Das Original

Der amerikanische Geschützte Kreuzer Olympia wurde 1891-95 gebaut und ist als Flaggschiff von George Dewey in der Schlacht in der Manila Bucht am 1. Mai 1898 während des Spanisch-Amerikanischen Kriegs berühmt geworden. Sie diente noch im Ersten Weltkrieg und wurde 1922 außer Dienst gestellt. Sie ist heute Museumsschiff in Philadelphia.



Modell: Tuna Clipper
Hersteller: Lindberg
Maßstab: 1/60
Material: Polystyrol
Art.Nr.: 77220
Preis: 39,90 Euro (moduni)

Das Vorbild

Heutzutage werden die Weltmeere ohne Rücksicht auf Verluste mit gigantischen Schleppnetzen und Fabrikschiffen leergefischt. Riesige Mengen an Beifang werden so getötet und verschwendet. Die Nachfrage nach Tunfisch ist in der westlichen Welt mit der aufkommenden Mode von Sushi weiter gestiegen und hat den Verfolgungsdruck nochmals erhöht. Es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis der Tunfisch ausgerottet ist.

Es gab aber auch Zeiten, in denen der Tunfisch in harter Knochenarbeit von Hand mit Angelruten und Ködern gefangen wurde. Bis in die 1950er Jahre fuhren die Tunfischfänger mit Schiffen von ca. 20 bis 25m Länge aufs Meer. Ohne Radar oder Echolot mußte ein Ausguck die Tunfischschwärme entdecken. Lebender Köder - Tintenfisch aus großen Tanks auf dem Achterdeck - lockte die Tunfischschwärme an und verursachte regelrechte Fressräusche bei den großen Raubfischen. Die Besatzung fischte dann im Akkord mit Bambusruten den Tunfisch aus dem Wasser.