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Deutsche Tender Elbe, Rhein, Main und Donau 2023-24 in Kiel
Die Tender Elbe (A 511), Rhein (A 513), Main (A 515) und Donau (A 516) gehören zu den sechs 1992-94 für die Deutsche Marine gebauten Schiffen der Elbe-Klasse (Klasse 404). Diese Klasse wurde zur Unterstützung von Schnell- und Minenjagdbooten gebaut. Elbe, Rhein, Main und Donau waren alle ursprünglich Schnellboottender. Neben der Versorgung und Wartung können die Tender der Elbe-Klasse auch als Flaggschiffe dienen - und hatten diese Funktion schon oft z.B. für die beiden Standing NATO Mine Countermeasures Group. Durch die Fähigkeit bis zu 24 Container mitzuführen, können sie an die Aufgaben angepasst werden. Achtern ist ein Hubschrauberlandeplatz vorhanden. Eines der fünf Schiffe, die Main, wurde zum Tender für U-Boote umgebaut, die anderen fünf dienen heute beim Unterstützungsgeschwader primär zur Unterstützung der Minenjagdboote. An der Ersatzklasse (aktuell NTV 130 genannt) wird schon geplant.
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Britisches Flugzeug für elektronische Gegenmaßnahmen Fairey Gannet AS.6/ECM.6 in Duxford
Die Fairey Gannet war ursprünglich ein U-Jagd-Flugzeug der Fleet Air Arm der Royal Navy. Sie flog 1949 zum ersten Mal und war das erste mit Turbinen angetriebene Propellerflugzeug, das auf einem britischen Flugzeugträger landete. Der Antrieb bestand aus zwei Turbinen, die zwei gegenläufige Propeller antrieben. Es konnte so eine Turbine ausgeschaltet werden, um die Reichweite zu erhöhen. Insgesamt wurden 1953-59 347 Maschinen gebaut, die neben der Royal Navy (1955-78) auch bei der australischen (1955-67), deutschen (1958-66) und indonesischen Marine (1959 bis 1980er?) flogen. Neben U-Jagd-Versionen gab es auch Versionen als Schulflugzeug (T.2/5), für die elektronische Kriegsführung (AS.6/ECM.6), für die Luftraumüberwachung (AEW.3/7) und zur Versorgung von Flugzeugträgern (COD.4). Die Version AS.6, später ECM.6, wurde aus der AS.4 umgebaut. Insgesamt neun Maschinen dieser Version dienten der elektronischen Kriegsführung.
Britisches U-Jagd-Flugzeug Fairey Gannet AS.4 (1/48, Airfix) von Sven Schönyan
Das Original
Die Fairey Gannet wurde ursprünglich als Bomber und U-Jagdflugzeug für die Fleet Air Arm der Royal Navy entwickelt. Es wurde daraus aber anfangs eine reines U-Jagd-Flugzeug. Die Gannet flog 1949 zum ersten Mal und war das erste mit Turbinen angetriebene Propellerflugzeug, das auf einem britischen Flugzeugträger landete. Der Antrieb bestand aus zwei Turbinen, die zwei gegenläufige Propeller antrieben. Es konnte so eine Turbine ausgeschaltet werden, um die Reichweite zu erhöhen. Die Bewaffnung wurde überwiegend in einem großen Bombenschacht intern mitgeführt. Insgesamt wurden 1953-59 347 Maschinen gebaut, die neben der Royal Navy auch bei der australischen, deutschen und indonesischen Marine flogen. Neben U-Jagd-Versionen gab es auch Versionen für die elektronische Kriegsführung, für die Luftraumüberwachung und zur Versorgung von Flugzeugträgern. Für die U-Jagd war die Gannet mit einem einziehbaren Radar, Sonarbojen, Wasserbomben und Torpedos ausgerüstet. Die Version AS.4 war eine U-Jagd-Version mit einem im Vergleich zu dem der ursprünglichen Version AS.1. stärkeren Triebwerk. Insgesamt 75 Maschinen dieses Typs wurden gebaut (eine davon aus einer AS.1) umgebaut. Als U-Jagd-Maschinen wurde die Gannet ab Mitte der 1960er durch U-Jagd-Hubschrauber ersetzt, dienten aber in anderen Rollen bis 1978.
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Deutscher Schwerer Kreuzer Admiral Graf Spee (1/700, Trumpeter) von Manuel González
Das Original
Admiral Graf Spee war eines von drei 1929-36 gebauten Schiffen der Deutschland-Klasse. Die drei Schiffe war anfangs als Panzerschiffe klassifiziert, die überlebenden Schiffe wurden während des Zweiten Weltkriegs zu Schweren Kreuzern umklassifiziert. Der Hintergrund war, dass nach dem Versailler Vertrag Deutschland keine Kreuzer mit einer Standardverdrängung von mehr 6000 ts und einem Geschützkaliber von mehr als 15 cm erlaubt waren. Die Reichsmarine entschied sich dafür, neben Leichten Kreuzern innerhalb dieser Grenzen auch größere Kreuzer zu bauen, für die sie die Grenzen für Schlachtschiffe nutzte (10.000 ts Standardverdrängung, maximal 28-cm-Geschütze). Der Bau von Schlachtschiffen innerhalb dieser Grenzen wäre sowieso nicht möglich gewesen, nur der Bau von Küstenpanzerschiffen. Die Deutschland-Klasse erhielt somit 28-cm-Geschütze, um zeitgenössischen Schweren Kreuzern anderer Marinen (die durch den Washingtoner Flottenvertrag auf 20,3-cm-Geschütze begrenzt waren) überlegen zu sein. Die Panzerung fiel, typisch für in den 1920ern entworfenen Kreuzer, relativ schwach aus. Beim Antrieb entschied man sich für einen Dieselantrieb, der eine sehr große Reichweite, aber nur eine unterdurchschnittliche Geschwindigkeit erlaubte (die aber höher als die von zeitgenössischen Schlachtschiffen, aber niedriger als die etwas später gebauten schneller Schlachtschiffe und vorhandener Schlachtkreuzer war). Die Kreuzer der Deutschland-Klasse waren somit gut für den Handelskrieg geeignet.
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