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Deutscher Zerstörer Z 38 in 1/400 von Max Hecker Drucken
Donnerstag, 08. Januar 2009 um 07:00

Das Original

Kommandanten

  • von März 1943 - September 1944 KK Brutzner
  • von September 1944 bis Mai 1945 KK Frhr. v. Lyncker

Am 20. März 1943 wurde Z 38 in Dienst gestellt. Zuerst mit Sicherungsaufgaben in der Ostsee betraut, verlegte der Zerstörer am 22.10.1943 nach Norwegen in den Kaafjord zur Kampfgruppe und nahm in der Zeit vom 25. bis 27.12 1943 am Vorstoß gegen einen britischen Geleitzug teil, der dann zum tragischen Untergang der Scharnhorst führte. Danach wurde er zum Aufklärungs- und Sicherungsdienst , insbesondere für das Schlachtschiff Tirpitz eingesetzt. Am 28.01.1945 geriet Z 38 in ein Gefecht mit den britischen Kreuzern Diadem und Mauritius , der bereits eingeleitete Torpedoangriff mußte abgebrochen werden, da zuerst der durch einen Treffer ausgelöste Schornsteinbrand und ein Kesselrohrreißer bekämpft werden mußten.

Z 38 wurde bis Kriegsende als Führerzerstörer der 4. Z-Flottilie ununterbrochen in der Ostsee zur Unterstützung des Heeres und den Rücktransport von Flüchtlingen aus den Ostgebieten des Reiches eingesetzt. Mit seiner Schiffsartillerie unterstützte er den Abwehrkampf der Heeresverbände gegen die Rote Armee. Nach Kriegsende wurde Z 38 mit dem Namen Nonsuch in die Royal Navy eingereiht und Jahre später zum Abwracken verkauft.

Das Diorama

Die verwendeteten Modelle:

  • Heller: Z 38 (1/400)
  • Heller: Schnellboot (1/400)
  • Mirage-Hobby: U-Boot VII C mit Sonderturmausführung (1/400)
  • Arcitec: Ruderboot (1/72) als Basisbausatz für Umbau zum Hafenschlepper
  • Preiser: Figuren
  • Gold-Medal-Models: Relings, Treppen u.s.w.
  • Trumpeter: Schaukasten

 

Alle verwendeten Modell sind Vollrumpfmodelle, die ich erst durch das entfernen des Unterwasserschiffes für das Diorama verwenden konnte. Die Eisschollen sind aus einer Holzspachtelmasse (Baumarkt), Mit einem Zahnstocher wird die noch zähe Spachtelmasse auf das fertige Wasser und die Schiffe ganz fein aufgetragen und dann mit einem nassen Pinsel betupft. Der Anfang des Eineisens kostet allerdings große Überwindung( ein Test auf einem alten Modell ist daher anzuraten ), damit man sich seine Modelle nicht versaut.


Max Hecker