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F-8E Crusader, Marines (Academy; 1/72) von Franz Drucken
Donnerstag, 18. November 2010 um 07:00
Crusader

Geschichte u. Technik

1953 erhielt Chance Vought (später aufgegangen in der LTV Inc.) den Auftrag zur Entwicklung eines neuen trägergestützten Überschalljägers. Die Flugerprobung der Prototyps XF8U-1 begann im März 1955, als Antrieb wurde ein Pratt & Whitney J57-P-12 verwendet. Kurze Zeit später begann bereits die Serienproduktion, welche bis 1965 lief, und schon am 20. September 1955 flog die erste Serienmaschine F8U-1, 1963 in F-8A umklassifiziert. Die F-8A hatte zunächst noch das gleiche Triebwerk wie der Prototyp, später erhielten alle Maschinen das stärkere J57-P-20A bzw. 22.

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Die Besonderheit dieses Flugzeugs ist der mittels Hydraulik verstellbare Einstellwinkel des mit einem Sägezahn versehenen Tragflügels, der um 45° gepfeilt ist. Dies erlaubt geringere Geschwindigkeit während des Landeanfluges auf einen Flugzeugträger. Diese Konstruktion erhöhte allerdings den Wartungsaufwand der F-8. Ansonsten war das Muster mit der üblichen Trägerausrüstung (Klappflügel, Fanghaken, Katapultbeschläge) versehen. Zur Verbesserung der Aerodynamik wurde die Kabine völlig in die Rumpfkontur einbezogen. Bei einigen Versionen wurde das Bugfahrwerk nach rechts versetzt, um so Platz für eine zusätzliche Waffenstation unter dem Rumpf zu schaffen.

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Der Bausatz

Nachdem ich zwei Jahre nur Panzer der Wehrmacht baute, konnte ich einfach keine Ketten und Pigmente mehr sehen. Schon länger hatte ich den Gedanken mal einen Flieger zu bauen. Schließlich hab ich damit vor fast vierzig Jahren den Erstkontakt zum Plastik-Modellbau gehabt. Und zwar im Maßstab 1:72.

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Darum sollte es ein Militär-Jet in diesem Maßstab werden. Nach etwas Internet-Recherche war schnell klar, es sollte die vielgelobte F-8E Crusader, Marines von Academy werden. Als ich den Karton öffnete, wurden die positiven Kritiken, welche dieser Bausatz bekam, sofort bestätigt. Mehr Detail und Ausstattung, geht für den wirklich moderaten Preis nicht. Bein Bau erwiesen sich die fein detaillierten Teile größtenteils als sehr passgenau.

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Gebaut habe ich OOB und einen groben Schnitzer habe ich mir bei meinem ersten Flieger auch erlaubt. Das Hoheitszeichen auf dem Flügel wurde um 180° verdreht angebracht. Ich werde dies bei Gelegenheit korrigieren. Trotz einiger Anfänger-Fehler beim Bau hat mir der Bausatz sehr viel Freude bereitet. Es werden deshalb weitere Flugzeuge in diesem Maßstab folgen.

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Gruß
Franz