Das Original

Die McDonnell Douglas F-4 Phantom II wurde ursprünglich von McDonnell für die US Navy als Angriffsflugzeugs unter der Bezeichnung AH-1 aus der F3H Demon entwickelt, aber dann zum Abfangjäger F4H-1 umgeplant. Eingesetzt wurde sie nicht nur als Jagdflugzeug, sondern auch als Jagdbomber und Aufklärer. Die Serienproduktion begann 1961, ursprünglich für die US Navy und das US Marine Corps. Ab 1963 erhielt auch die US Air Force Phantoms. Zusätzlich erhielten auch Ägypten, Australien, Deutschland, Griechenland, Großbritannien, Iran, Israel, Japan, Spanien, Südkorea und die Türkei F-4, womit die Phantom eines der verbreitesten Kampfflugzeuge in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts war. Insgesamt wurden 5195 Maschinen gebaut.

 

11.05.1967 - 50 Jahre Vietnamkrieg

 

Heute vor 50 Jahren, am 11. Mai 1967, begann die zweite Einsatzfahrt des US-amerikanischen Flugzeugträgers USS Intrepid (CVS-11), bei dem sie im Vietnamkrieg eingesetzt wurde. An Bord waren Douglas A-4E Skyhawk der VA-106 Gladiators (siehe Jahrestage auf Modellmarine). Die Skyhawk war einer der Standard-Jagdbomber der US Navy während des Vietnamkriegs.

Seitentitel

Das Original

Um auf den flachen Flüssen Vietnams operieren zu können, setzten die USA ab 1966 Boote des Typs PBR Mark I/II ein. PBR steht für Patrol Boat Riverine, es wurden ca. 140 Boote beschafft, die bis in die 90er Jahre im Einsatz waren. Der Bootsrumpf bestand aus glasfaserverstärktem Kunststoff, hatte eine Länge von 9,40 Metern und einen Tiefgang von lediglich 60 Zentimetern. Zwei Wasserstrahlantriebe, angetrieben durch zwei 255 PS starke Detroit-Dieselmotoren, verliehen dem Boot eine Höchstgeschwindigkeit von knapp 28 Knoten.

Supporting the Troops in 1/350 von Dirk Mennigke

Ein in meinen Augen stiefmütterlich behandeltes Thema betrifft das Thema Hilfsschiffe bzw. Landungsschiffe. Dabei lassen sich mit diesen doch sehr schöne Dioramen gestalten. Sicherlich ist die Auswahl solcher Modelle im Maßstab 1:350 sehr übersichtlich, aber mit einigen Modifikationen und Eigeninitiative treten keinen unüberwindbare Hindernisse auf.


Geschichte


Die Indienststellung von DD 449 Nicholas, dem ersten Schiff der Fletcher Klasse, stellte einen Meilenstein in der Entwicklung des Zerstörerbaus der USA dar. Es markierte den Einzug von weiteren 174 Fletcher Zerstörern bei der Amerikanischen Flotte in einem Zeitraum zwischen 1942 und 1944. Der Kriegsausbruch in Europa führte auch in den USA zu einer ständigen Zunahme der Rüstungsanstrengungen, da ein Kriegseintritt als sehr wahrscheinlich angesehen werden musste.
Aufgrund der gesammelten Erfahrungen mit den Zerstörern der Benson/Livermoore Klasse, wurden noch vor Ausbruch der Kämpfe im Pazifik die Einsatzparameter für eine noch neu zu bauende Zerstörerklasse erarbeitet. Nachdem die Benson und Livermoore Schiffe die im Washingtoner Vertrag festgelegten Höchsttonnage bereits um 120 Tonnen überschritten, lösten sich die USA 1940 von allen vertraglichen Beschränkungen.
Die neu entwickelte Fletcher Klasse setzte neue Maßstäbe in punkto Einsatzverdrängung und Stabilität. Sämtliche ältere Zerstörerklassen litten unter einem erhöhten Toppgewicht, das sich im weiteren Kriegsverlauf durch ständig folgende Zurüstungen noch steigerte, so dass es in einem Taifun 1944 zu einigen Totalverlusten bei den Zerstörerflottillen kam. Die Fletcher Zerstörer besaßen genügend Reserven, um an die sich ständig ändernden Verhältnisse während des Kriegsverlaufes angepasst zu werden.
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Unheimliche Begegnung - Greenpeace kontra USS "Alabama", Diorama 1:350 von Dirk Mennigke

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SSN 719 Providence –- Versorgung aus der Luft

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SSN 754 Topeka – Stapellauf


Im Gegensatz zu SSN 719 Providence, die schon auf modellmarine erschienen ist, handelt es sich bei SSN 754 um einen verbesserten SSN 688 I Los Angeles Typ. Das I steht für Improved und wurde ab SSN 751 San Juan realisiert. Die auffälligste Veränderung im Aussehen der 688I Boote betrifft den Wegfall der vorderen Tiefenruder am Turm. Nach britischem Vorbild wurden die Tiefenruder einklappbar im vorderen Schiffsbereich eingebaut.
Sicherlich eine Maßnahme die Auftauchmanöver in Arktisregionen erleichtert und so Beschädigungen an den Tiefenrudern vorbeugt.
Das Boot stammt von Dragon und ist wie alle meine Modelle im Maststab 1:350 gehalten.
Der Bau des Modells stellt keinerlei Schwierigkeiten dar und ist in kürzester Zeit bewerkstelligt. Wie bei SSN 719 Providence stellt sich auch hier wieder die Frage wie setzt man ein so einfach gestaltetes Modell in Szene. Beim Durchblättern meines Fotoarchivs fiel mir ein Foto von SSN 754 Topeka während des Stapellaufs in die Hände. Das sollte es werden!
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