Das Original

"Die USS Wisconsin (BB-64) ist ein Schlachtschiff der United States Navy und gehört der Iowa-Klasse an. Sie wurde nach dem US-Bundesstaat Wisconsin benannt. Nach der Indienststellung am 16. April 1944 wurde die Wisconsin noch im selben Jahr im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Bis zum Kriegsende im August 1945 war sie im Pazifik vor Japan im Einsatz. Ihre Hauptaufgaben waren der Schutz der Flugzeugträger vor japanischen Kampfflugzeugen sowie Küstenbeschießung. Nach dem Krieg wurde das Schiff der Reserveflotte zugeteilt, jedoch bereits 1951 reaktiviert, um im Koreakrieg die UN-Truppen gegen Nordkorea zu unterstützen. Wie schon im Zweiten Weltkrieg zerstörte die Wisconsin vor allem Industrie und Infrastruktur, aber beschoss auch Artilleriestellungen und Truppenansammlungen. Nach dem Krieg folgte 1958 die erneute Außerdienststellung und Einmottung.

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Die USS New Jersey (BB-62) ist ein Schlachtschiff der United States Navy, das heute als Museum dient. Sie gehört zur Iowa-Klasse und wurde nach dem US-Bundesstaat New Jersey benannt. 1943 in Dienst gestellt wurde sie ab 1944 im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Im Pazifikkrieg unterstützte sie die Strategie des Island Hoppings, indem sie Flugzeugträger vor Angriffen schützte und japanisch besetzte Inseln bombardierte, um Landungsoperationen zu ermöglichen. 1948 wurde die New Jersey außer Dienst gestellt, schon 1950 aber für den Koreakrieg reaktiviert. Nachdem sie auch dort zur Küstenbeschießung eingesetzt worden war, folgte 1957 ein weiteres Mal die Außerdienststellung. Als einziges Schlachtschiff der US-Flotte wurde sie 1968 für den Einsatz im Vietnamkrieg erneut aktiviert, blieb aber nur rund eineinhalb Jahre in Dienst. Die letzte Dienstzeit der New Jersey begann 1982 und dauerte bis 1991. Insgesamt stand die New Jersey damit zwischen 1943 und 1991 21 Jahre lang im aktiven Dienst der US Navy.

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"Die USS Iowa (BB-61) war ein Schlachtschiff der United States Navy und Typschiff der Iowa-Klasse. Sie wurde 1943 in Dienst gestellt und fuhr noch im selben Jahr im Atlantischen Ozean Einsätze im Zweiten Weltkrieg. 1944 wechselte sie in den Pazifik und nahm am Pazifikkrieg teil, wo sie die Luftverteidigung für Flugzeugträger übernahm und später die japanischen Hauptinseln beschoss. Im Rahmen der Verkleinerung der US-Streitkräfte nach dem Ende des Krieges wurde sie 1949 erstmals außer Dienst gestellt, aber in Reserve gehalten.

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"Die Mutsu (陸奥), benannt nach der alten Provinz Mutsu, war ein Schlachtschiff der japanischen Marine, das im Zweiten Weltkrieg eingesetzt wurde. Sie war das zweite Schiff der Nagato-Klasse. Am 6. Februar 1922, drei Monate nach ihrer tatsächlichen Übergabe an die japanische Marine, schlugen die Vertreter der USA bei der Flottenkonferenz in Washington vor, die Mutsu solle ebenso wie zwei amerikanische Schlachtschiffe der Colorado-Klasse verschrottet werden, damit Japan die ihm erlaubte Gesamtmenge an Schiffsraum einhalten könne. Die japanische Delegation behauptete daraufhin, die Mutsu sei bereits am 10. September 1921 in Dienst gestellt worden und man habe ihren Bau durch Geldspenden japanischer Schulkinder bezahlt, die man nicht enttäuschen wolle. Aufgrund des heftigen japanischen Widerstandes einigte man sich schließlich auf eine Anpassung der Grenzen nach oben, so dass Japan die Mutsu behalten konnte und die Vereinigten Staaten nur eines ihrer Schlachtschiffe verschrotten mussten. Nach dem Abschluss des Vertrages blieb die Mutsu für fast 20 Jahre das letzte in Japan gebaute Schlachtschiff.

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Der deutsche Kreuzer Admiral Graf Spee war das dritte Schiff der 1929-36 gebauten Deutschland-Klasse. Aufgrund des Versailler Vertrags war die Standardverdrängung auf 10000 ts beschränkt – nur etwas mehr als ein Drittel der Verdrängung der letzten Schlachtschiffe, der Bayern-Klasse. Entsprechend war ein modernes Schlachtschiff ausgeschlossen. Mit der möglichen Verdrängung waren nur langsame, aber gut gepanzerte Küstenpanzerschiffe oder schnelle, schwach gepanzerte Kreuzer möglich. Die Reichsmarine entschied sich für die Kreuzer, verkaufte diese dem Parlament aber als Küstenschutzschiffe. Da die Kreuzer nach den Beschränkungen des Versailler Vertrags, aber offiziell in der Schlachtschiff-Kategorie gebaut wurden, konnte die Reichsmarine wesentlich schwerere Geschütze als bei zeitgenössischen Schweren Kreuzern, die den Beschränkungen des Washingtoner Flottenvertrags unterlagen, einbauen: 28 cm-Geschütze. Beim Antrieb setzte man auf Diesel, der einen für den Kreuzerkrieg notwendigen großen Fahrbereich ermöglichte, anderseits die Geschwindigkeit auf 28 kn begrenzte.

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Das russische Schlachtschiff Sewastopol (Севастополь, Sevastopol)war eines von vier 1909-14 gebauten Schiffen der Gangut-Klasse. Der Entwurf ähnelte den Vorstellungen Cunibertis und damit der gleichzeitig gebauten italienischen Dante Alighieri. Wie diese erhielt die Gangut-Klasse vier 30,5 cm-Drillingstürme, die nicht übereinander angeordnet waren, so dass die beiden mittlere Türme ein eingeschränktes Schussfeld hatten. Die russische Marine forderte einen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber deutschen Schlachtschiffen, was im Kombination mit der starken Ausdehnung der Panzerung dazu führte, dass die Panzerung dünner ausgeführt werden musste.

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Das britische Schlachtschiff HMS Warspite war eines von fünf Schiffen der Queen Elizabeth-Klasse, die kurz vor dem Ersten Weltkrieg als Schnelle Schlachtschiffe entworfen worden waren. Sie waren ihren Vorgängern und gleichaltrigen deutschen Schiffen in Bezug auf die Feuerkraft und Geschwindigkeit überlegen.

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Die Richelieu war das Typschiff einer Klasse von französischen Schlachtschiffen, die als Reaktion auf die italienische Littorio-Klasse gebaut wurde. Das auffallendste Merkmal war die ungewöhnliche Anordnung der acht 38 cm-Geschütze in zwei Vierlingstürmen auf dem Vorschiff. Durch diese konnte die gepanzerte Zitadelle mit Munitionskammern und Antrieb kurz gehalten werden, so dass eine relativ schwere Panzerung möglich war. Von der Auslegung ähnelten sie damit der vorangehenden Dunkerque-Klasse, die Bewaffnung und Panzerung fiel aber wesentlich schwerer aus.

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Die USS Missouri (BB-63) ist eines der vier Schlachtschiffe der Iowa-Klasse. Die Klasse stellte eine Weiterentwicklung der South Dakota-Klasse dar und war dazu entworfen worden, die schnellen Trägerkampfgruppen zu begleiten. Der Grund für den Entwurf war die Annahme der US Navy, dass die japanischen schnellen Schlachtschiffe der Kongo-Klasse (umgebaute Schlachtkreuzer) die japanischen Träger bei Angriffen auf die amerikanischen Kommunikationslinien begleiten würden. Deshalb dachte man, dass die eigenen Träger gegen Angriffe durch Schlachtschiffe verteidigt werden müssten. Durch einen fast 70 m längeren Rumpf, 10 000 t mehr Verdrängung und eine 82 000 PS stärkere Maschinenanlage wurde die Geschwindigkeit der Iowa-Klasse im Vergleich zur South Dakota-Klasse von 27 kn auf 33 kn gesteigert. Im Zweiten Weltkrieg schützte die Missouri tatsächlich die Flugzeugträger, aber nicht mit ihren schweren Geschützen gegen Schlachtschiffe, sondern mit ihren Flakgeschützen gegen Luftangriffe. Mit ihren 40,6 cm-Geschütze feuerte sie viel häufiger in späteren Kriegen: im Koreakrieg und im Zweiten Golfkrieg.

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USS Reuben James (FFG-57) gehört zur Oliver Hazard Perry-Klasse. Diese Klasse von 51 Lenkwaffenfregatten wurde Mitte der 1970er entworfen, als klar wurde, dass die Spruance-Klasse wegen der zu hohen Stückkosten nicht die Lücke schließen konnte, die durch die Überalterung der alten Zerstörer der Allen M. Sumner- und Gearing-Klasse aus dem Zweiten Weltkrieg entstanden war.