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Britisches U-Jagd-Flugzeug Fairey Gannet AS.4 (1/48, Airfix) von Sven Schönyan
Das Original
Die Fairey Gannet wurde ursprünglich als Bomber und U-Jagdflugzeug für die Fleet Air Arm der Royal Navy entwickelt. Es wurde daraus aber anfangs eine reines U-Jagd-Flugzeug. Die Gannet flog 1949 zum ersten Mal und war das erste mit Turbinen angetriebene Propellerflugzeug, das auf einem britischen Flugzeugträger landete. Der Antrieb bestand aus zwei Turbinen, die zwei gegenläufige Propeller antrieben. Es konnte so eine Turbine ausgeschaltet werden, um die Reichweite zu erhöhen. Die Bewaffnung wurde überwiegend in einem großen Bombenschacht intern mitgeführt. Insgesamt wurden 1953-59 347 Maschinen gebaut, die neben der Royal Navy auch bei der australischen, deutschen und indonesischen Marine flogen. Neben U-Jagd-Versionen gab es auch Versionen für die elektronische Kriegsführung, für die Luftraumüberwachung und zur Versorgung von Flugzeugträgern. Für die U-Jagd war die Gannet mit einem einziehbaren Radar, Sonarbojen, Wasserbomben und Torpedos ausgerüstet. Die Version AS.4 war eine U-Jagd-Version mit einem im Vergleich zu dem der ursprünglichen Version AS.1. stärkeren Triebwerk. Insgesamt 75 Maschinen dieses Typs wurden gebaut (eine davon aus einer AS.1) umgebaut. Als U-Jagd-Maschinen wurde die Gannet ab Mitte der 1960er durch U-Jagd-Hubschrauber ersetzt, dienten aber in anderen Rollen bis 1978.
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Deutscher Schwerer Kreuzer Admiral Graf Spee (1/700, Trumpeter) von Manuel González
Das Original
Admiral Graf Spee war eines von drei 1929-36 gebauten Schiffen der Deutschland-Klasse. Die drei Schiffe war anfangs als Panzerschiffe klassifiziert, die überlebenden Schiffe wurden während des Zweiten Weltkriegs zu Schweren Kreuzern umklassifiziert. Der Hintergrund war, dass nach dem Versailler Vertrag Deutschland keine Kreuzer mit einer Standardverdrängung von mehr 6000 ts und einem Geschützkaliber von mehr als 15 cm erlaubt waren. Die Reichsmarine entschied sich dafür, neben Leichten Kreuzern innerhalb dieser Grenzen auch größere Kreuzer zu bauen, für die sie die Grenzen für Schlachtschiffe nutzte (10.000 ts Standardverdrängung, maximal 28-cm-Geschütze). Der Bau von Schlachtschiffen innerhalb dieser Grenzen wäre sowieso nicht möglich gewesen, nur der Bau von Küstenpanzerschiffen. Die Deutschland-Klasse erhielt somit 28-cm-Geschütze, um zeitgenössischen Schweren Kreuzern anderer Marinen (die durch den Washingtoner Flottenvertrag auf 20,3-cm-Geschütze begrenzt waren) überlegen zu sein. Die Panzerung fiel, typisch für in den 1920ern entworfenen Kreuzer, relativ schwach aus. Beim Antrieb entschied man sich für einen Dieselantrieb, der eine sehr große Reichweite, aber nur eine unterdurchschnittliche Geschwindigkeit erlaubte (die aber höher als die von zeitgenössischen Schlachtschiffen, aber niedriger als die etwas später gebauten schneller Schlachtschiffe und vorhandener Schlachtkreuzer war). Die Kreuzer der Deutschland-Klasse waren somit gut für den Handelskrieg geeignet.
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Britischer Leichter Kreuzer HMS Edinburgh (1/700, Umbau Trumpeter) von Michael Delf
Das Original
Der britische Leichte Kreuzer HMS Edinburgh war das Typschiff der letzten, aus zwei Schiffen bestehenden Unterklasse der Town-Klassen. Die beiden Kreuzer wurden 1936-39 gebaut. Die Klasse war eine vergrößerte Version der Gloucester-Klasse. Das ursprüngliche Ziel war es, unter voller Ausnutzung der Grenzen des Washingtoner Flottenvertrags die Hauptbewaffnung zu verstärken, z.B. durch vier 15,2-cm-Vierlingstürme. Dies wurde verworfen, da es nicht sicher war, ob entsprechende Vierlingstürme rechtzeitig vorhanden sein würden. So wurde der Größenzuwachs nur genutzt, um die schwere Flak durch ein zusätzliches Paar 10,2-cm-Zwillingsflak und die Panzerung durch einen verstärkten Deckspanzer zu verbessern.
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5. Plastic Model Show Sachsen 2025 in Siebenlehn, Teil 2
Am 15. und 16. März 2025 fand in Siebenlehn die 5. Plastic Model Show Sachsen 2025 statt. Hier noch Fotos von dort ausgestellten Modellen von Flugzeugen und Hubschrauber:
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