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Heute vor 110 Jahren, am 30. August 1916, wurden die Expeditionsteilnehmer der Imperial Trans-Antarctic Expedition (Endurance-Expedition) von dem chilenischen Patrouillenschiff Yelcho unter dem Kommando von Luis Pardo Villalón von Elephant Island gerettet. Das Ziel der Imperial Trans-Antarctic Expedition von Ernest Shackleton war es gewesen, die Antarktis vom Weddellmeer zum Rossmeer über den Südpol zu durchqueren. Während mit Hilfe der Aurora von Rossmeer aus Depots in Richtung Südpol angelegt wurden, brach die Hauptexpedition mit der Endurance am 8. August 1914 von Großbritannien auf. Dieser Teil der Expedition erreichte aber nie sein Ziel. Das Schiff wurde am 18. Januar 1915 im Weddellmeer vom Packeis eingeschlossen und sank am 21. November 1915. Alle Expeditionsteilnehmer konnten sich auf das Packeis retten und erreichte schließlich mit den Beibooten Elephant Island. Von dort aus gelang es sechs Männern, darunter Shackleton selbst, mit einem Beiboot Südgeorgien zu erreichen. Nach mehreren erfolglosen Versuchen gelang es Shackleton schließlich die chilenische Regierung zu überzeugen die Yelcho zu Verfügung zu stellen, mit denen die restlichen Männer von Elephant Island gerettet wurden. Von diesem Teil der Expedition überlebten alle. Allerdings starben drei Mann der Gruppe, die vom Rossmeer aus Depots angelegt hatte.
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