Das Original

Die Grumman F9F Panther war das erste strahlgetriebene Jagdflugzeug des Herstellers Grumman und zugleich eines der ersten erfolgreichen trägergestützten Jets der United States Navy. Die Entwicklung begann 1946 als Reaktion auf die raschen Fortschritte der Strahlflugtechnik nach dem Zweiten Weltkrieg. Aus den frühen Entwürfen entstand die XF9F-2 mit einem einzelnen Turbojettriebwerk vom Typ Rolls-Royce Nene beziehungsweise dessen US-Lizenzversion Pratt & Whitney J42. Die Serienversion F9F-2 trat 1949 in den Dienst der US Navy und wurde vor allem als Jagdflugzeug und Jagdbomber eingesetzt. Während des Koreakrieges gehörte die Panther zu den wichtigsten Bordflugzeugen amerikanischer Flugzeugträger und flog Luftüberlegenheits-, Begleit- und Erdkampfeinsätze. Insgesamt entstanden 1.382 Maschinen der Panther-Baureihe zwischen 1949 und 1952; von der Version F9F-2 wurden 567 Exemplare gebaut.


Die F9F-2 Panther war 11,4 Meter lang und besaß eine Spannweite von 11,6 Metern. Das maximale Startgewicht lag bei 8.840 Kilogramm. Angetrieben wurde das Flugzeug von einem Pratt & Whitney J42-P-8-Turbojet, der auf dem britischen Rolls-Royce-Nene-Triebwerk basierte und einen Schub von 22,2 kN erzeugte. Die Höchstgeschwindigkeit betrug 500 kn beziehungsweise 925 km/h. Die Panther war als einsitziges trägergestütztes Kampfflugzeug ausgelegt. Zur festen Bewaffnung gehörten vier 2-cm-M3-Maschinenkanonen in der Bugsektion. Zusätzlich konnten unter den Tragflächen Raketen sowie Bomben mitgeführt werden.


Die Staffel VF-123, auch unter dem Namen „Blue Racers“ bekannt, wurde 1953 aus der Reserveeinheit VF-871 gebildet und setzte die F9F-2 Panther in der Mitte der 1950er-Jahre im Pazifikraum ein. Die Einheit operierte unter anderem von den Flugzeugträgern USS Essex und USS Philippine Sea aus und führte Ausbildungs-, Flotten- und Einsatzfahrten im Westpazifik durch. 

Das Modell

Hier mein Modell der Grumman F9F-2 Panther, das ich aus dem Bausatz von Hasegawa gebaut habe. Über den Hasegawa Bausatz muss ich hier bestimmt nicht viel schreiben. Außer verschiedenen Aufhübschungen am Bugfahrwerkschacht, Cockpit und Hecksporn ist das Modell aus dem Kasten gebaut.


Die Abziehbilder stammen von HobbyBoss und stellen die Bureau Number 123534 der VF-123 dar.


Manfred Rausch

(Text über Original von Lars)