Die Originale
"Die Boeing MQ-25 Stingray ist eine im Rahmen des UCAAS-Programmes (Unmanned Carrier Aviation Air System) in der Entwicklung befindliche Tarnkappendrohne der U.S. Navy. Die primäre Aufgabe der MQ-25 ist die Luftbetankung bemannter Flugzeuge vom Typ F/A-18E/F Super Hornet und F-35C. Zu den sekundären Aufgaben gehören ISR-Fähigkeiten, sowie die Verwendung als Kommunikationsrelais." (Quelle: Wikipedia)
"Die Boeing F/A-18E/F Super Hornet ist ein zweistrahliges, trägergestütztes Mehrzweckkampfflugzeug, das primär von der U.S. Navy eingesetzt wird. Sie ist eine um etwa 30% größere und erheblich leistungsfähigere umfassende Neuentwicklung der F/A-18 Hornet. Begonnen wurde die Entwicklung der Super Hornet noch vom Hersteller McDonnell Douglas, der 1997 von Boeing übernommen wurde, das Flugzeug bis zur Serienreife entwickelte und seither herstellt. Das Modell ersetzte bei der US-Marine sowohl die F/A-18 Hornet als auch die Grumman F-14 Tomcat. Die Bezeichnung „F“ steht für Jagdflugzeug (Fighter); der Buchstabe „A“ für Erd- oder Seekampfflugzeug (Attack)." (Quelle: Wikipedia)
Die Modelle
Nachdem ich vor 11 Jahren bereits hier die erste trägergestützte Drohne der US Navy vorgestellt hatte, war die Neuerscheinung der MQ-25 „Stingray“ fast schon ein „must have“ für mich! Der 3D-gedruckte Bausatz von Fox One Model Studios überzeugt durch den sehr guten Druck. Kein Layer, die verschliffen werden müssen, gute Passgenauigkeit, Faltflügel-Option – was will man mehr.
Die „Super Hornet“ stammt ursprünglich aus den Formen von Dragon, die von Platz neu aufgelegt und mit neuen Decals versehen wurde. Der Doppel-Bausatz der F/A-18F beinhaltet Markierungsvarianten für die VFA-103 „Jolly Rogers“ an Bord der USS Harry S. Truman 2016, eine Low Viz-Version der VFA-122 „Black Eagles“ und schließlich die CAG-Maschine der VFA-154 „Black Knights“ an Bord der USS Nimitz. Für letztere Variante hatte ich mich entschieden. Beide Maschinen wurden aus der Box gebaut, mit Vallejo-Farben lackiert, wobei ich die Super Hornet ein wenig verwegener gestalten wollte. Hier handelt es sich ja im Gegensatz zu MQ-25 um eine Einsatzmaschine. Die Drohne hingegen ist ja relativ neu, hier habe ich auf ein Marbeling mittels Schablone nach der Grundierung (wie bei der Super Hornet durchgeführt) verzichtet.
Bei der Bewaffnung griff ich auf die Waffen-Sets von Platz zurück und hängte der „Super Hornet“ eine Kombination von GBU-10, GBU-16 Paveway II und AIM-9X Sidewinder, jeweils in der Übungskonfiguration, unter die Tragflächen.
Der Hammer sind wieder einmal die extrem fein detaillierten Piloten von rise144 aus der Tschechischen Republik! Hier ist jeder Finger sichtbar – wenn auch nur mit Lupe oder bei stark kurzsichtigen Menschen wie mir ohne Brille! Einfach nur klasse!
Die Basis kommt von Coastal Kits aus England und misst genau DIN A4. Die Betankungsszene über See drängte sich förmlich auf, da im Bausatz der „Stingray“ der Betankungskorb gedruckt beilag. So blieb mir nur noch übrig, beide Geräte auf 2-mm-Acrylstäbe zu setzen und den Abstand der Tankleitung (0,8 mm Rundmaterial von Evergreen) zu ermitteln.
Zum Schluss noch eine Spielerei, der ich seit einiger Zeit verfallen bin: Das Versetzen meiner Modelle in die „reale Welt“ – von einer „unrealen“ Kraft namens KI…
Matthias Pohl,
PMC Fritzlar-Homberg e.V.









