Japanischer Zerstörer der Akizuki-Klasse "Teruzuki" (Bauzustand 1942)


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer:
Maßstab: 1/700
Preis: 16,80 € (NNT Modell + Buch zzgl. Versand)


Reparaturschiff "Akashi"


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W-37
Maßstab: 1/700

Historischer Hintergrund

Die "Akashi" ist wohl das bekannteste Reparaturschiff der Kaiserlich Japanischen Marine gewesen. Am 18. Januar 1937 auf Kiel gelegt, wurde das Schiff am 31. Juli 1938 fertiggestellt, jedoch sofort als Reserveschiff reklassifiziert, um seine Ausstattung als Reparaturschiff zu erhalten. Am 10. März 1940 wurde das Schiff endgültig der Marine übergeben.
Im Juli 1940 nahm sie in Begleitung des schweren Kreuzers "Ashigara" an der Besetzung Indochinas teil. Zu Beginn der Kampfhandlungen mit den Vereinigten Staaten lag "Akashi" in Palau, verlegt aber Anfang Januar 1942 nach Davao auf den Philippinen. Erste Bewährungsproben lagen in den Notreparaturen der Zerstörer "Inazuma" und "Hatsuharu" im Januar 1942. Nach wenigen Wochen in Truk nahm "Akashi" an der Midway-Operation teil. Anschließend wurde wieder nach Truk verlegt. Im Laufe des Jahres 1942 wurde allein folgenden Schiffen geholfen: den schweren Kreuzer "Mogami" und "Chikuma", den Zerstörern "Asashio", "Arashio", "Hagikaze", "Yugiri", "Shirakumo", "Kagero", "Urakaze", "Teruzuki" (2*), "Minegumo", "Kuroshio", "Samidare", "Ariake", "Ikazuchi", "Murasame", "Amatsukaze", "Asagumo", "Nowaki", "Shiratsuyu", dem Tender "Chitose", dem Begleitträger "Taiyo", dem Flottenträger "Shokaku", den leichten Kreuzer "Jintsu" und "Isuzu".
Das folgende Jahr brachte Aufgaben in noch größerem Umfang: ein Schlachtschiff, 3 schwere Kreuzer, 5 leichte Kreuzer, 1 Hilfskreuzer, drei Tender, neunzehn Zerstörer, ein U-Boot, ein Tanker und zwei Transportschiffe wurden repariert bzw. neu ausgerüstet.
Am 17. Februar 1944 während des Luftangriffs auf Truk beschädigt, konnte "Akashi" zwei Tage später nach Palau verlegen, welches am 24. angelaufen wurde. Hier konnte erst mit den eigenen Reparaturen begonnen werden. Palau selbst wurde am 30. März 1944 von Flugzeugen von sechs Flotten- und fünf leichten Trägern angegriffen. "Akashi" wurde hier dreizehn Mal durch Bomben direkt getroffen. Zusammen mit zahlreichen Raketentreffern und Bombennahtreffern waren die Schäden zu groß, um das Schiff halten zu können. Mit dem Bug voran sank sie im seichten Wasser vor der Insel Urukthapel. Erst 1954 wurde das Wrack von der Bergungsfirma Fujita geborgen und anschließend abgebrochen.

Technische Daten:

    Größe:
    Länge 155,50 m (Wasserlinie) x Breite 20,50 m x Tiefgang 5,59 m
    Verdrängung 9000 Tonnen
    Antrieb:
    2 Diesel mit zusammen 10000 PS, Antrieb über 2 Wellen
    Höchstgeschwindigkeit 19,2 Knoten
    Bewaffnung:
    2 x 127 mm L/40 Fla-Kanonen
    4 x 25 mm in Zwillingsgeschützen
    Besatzung:
    650 Mann


Japanischer Zerstörer der Mutsuki-Klasse "Nagatsuki"


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W76
Maßstab: 1/700
Teile: 90+ Teile
Material: Spritzguss


Zerstörer der Tachibana-Klasse "Hatsuzakura"


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W78
Maßstab: 1/700
Preis: 13,50 € (NNT Modell + Buch)


PE-Set für Mutsuki-, Kamikaze- und Minekaze-Klasse


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: PE-161
Preis: 11,70 € (NNT Modell + Buch)
Material: Ätzteile
Teile: 33


Seeflugzeugtendervergleich "Kamikawa Maru" vs. "Kimikawa Maru"


Artikelnummer: W51 (Kimikawa Maru), W52 (Kamikawa Maru)
Hersteller: Pit-Road
Art: Spritzguss
Teilezahl:
Preis: 23,60 € (NNT Modell + Buch)


amerikanischer Zerstörer Livermore-Klasse "USS Livermore" (DD-429)


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W63
Preis: 13,80 € (Wohld Modellbau)


japanischer Torpedokreuzer ex. Kuma-Klasse "Oi"


Artikelnummer: W46
Preis: 25,20 € (NNT Modell + Buch)
Material: Spritzguss
Teile: 113



Historischer Hintergrund

"torpedo boats on steroids" - Eine bessere Beschreibung als die von www.combinedfleet.com kann es wohl nicht geben!
Die "Oi" war das vierte Schiff der 5000-Tonnen-Kreuzer der Kuma-Klasse. Am 5. Mai 1921 bei der Kawasaki Schiffswerft in Nagasaki fertiggestellt, diente sie in der ersten Zeit als Flaggschiff der modernen Zerstörereinheiten. Als 1934 die neuen "Long Lance"-Torpedos eingeführt wurden, musste das Konzept der Kriegsführung nach Ansicht der Marineführung geändert werden.
Das neue Konzept sah vor, während der Nacht Torpedoangriffe gegen die feindliche Flotte durchzuführen, um im Morgengrauen mit der eigenen Schlachtflotte die Entscheidung herbeizuführen.
Nach der Aufkündigung aller Flottenverträge wurden die ursprünglich zur Verschrottung bestimmten alten Kreuzer der Kuma-Klasse auf ihre weitere Verwendung überprüft. Man entschied sich, deren Umbau zu Schulschiffen zu streichen und drei ("Kitakami", "Kiso" und "Oi") zu Torpedokreuzern umzubauen. Im Gegensatz zu den alten Torpedokreuzern wurden hier elf(!) Vierlingssätze, also 44 Torpedorohre geplant. Aufgrund Lieferschwierigkeiten konnten jedoch nur 10 Sätze verbaut werden. Auch entfiel der Umbau der "Kiso".
Beide umgebauten Schiffe wurden der 9. Division als Schutz der Schlachtflotte unterstellt. Entsprechend sah der Einsatz der "Oi" in den Anfangsmonaten aus: außer wenigen Begleiteinsätzen verblieb sie vorwiegend im Flottenstützpunkt von Hashirajima.
Nach Midway wurde "Oi" in Kure zum schnellen Transportschiff umgebaut. Sie verlor 4 ihrer Torpedosätze und nahm zwei Daihatsu-Landungsschiffe an Bord. Für die beiden folgenden Jahre wurde sie dementsprechend nur noch als Transportschiff eingesetzt.
Erst am 1. Juni 1944 wurde sie zum Schutzschiff des Hafens von Surabaya auf Java erklärt. Am 18. Juli 1944 verließ "Oi" zusammen mit dem Zerstörer "Shikinami" Manila und nahm Kurs auf Singapur. "Shikinami" musste aufgrund Maschinenprobleme umkehren, so dass "Oi" vorerst ohne Begleitung weiterfuhr. Einen Tag später wurde sie vom amerikanischen Unterseeboot "USS Flasher" (SS-249) gesichtet. Gegen 11.11 Uhr trafen zwei Torpedos das Schiff. Während einer sich als Blindgänger erwies, führte die Explosion des zweiten Torpedos zum Fluten des hinteren Maschinenraums. Zum gleichen Zeitpunkt kehrte "Shikinami" zur "Oi" zurück und begann erfolglos mit Gegenmaßnahmen.
Um 17.25 Uhr sank "Oi" auf Position 13°12'Nord und 114°52'Ost. 368 Besatzungsmitglieder und Kapitän zur See Shiba konnten gerettet werden, für 153 weitere Seeleute bedeutete "Oi" ihr Grab.
"Oi" und "Kitakami" faszinieren noch heute von ihrer Schlagkraft und ihrem Schicksal: Es gibt keinen Beleg, dass sie jemals eine volle Torpedosalve abgefeuert haben und ob sie dies überhaupt unbeschadet hätten tun können. Sie wurden zu Transportschiffen umgebaut, weil sie ihren Kampfwert nicht zeigen konnten. Und dies, weil die Schlachtflotte, für deren Schutz sie bereitgehalten wurden, kaum eingesetzt wurde.
technische Daten
Abmessungen und Verdrängung
    Länge 163,00 / 152,40 Meter Wasserlinie
    Breite 17,45 Meter
    Tiefgang 5,60 Meter
    Standardverdrängung 5100 Tonnen
    Maximalverdrängung 6900 Tonnen

Antriebsanlage
    12 Kessel, 4 Turbinen mit 90000 PS
    Antrieb über 4 Wellen
    Höchstgeschwindigkeit 36 Knoten
    Reichweite 6000 Seemeilen bei 15 Knoten

Bewaffnung
    4 x 140 mm L/50 Einzelgeschütze
    6 x 25 mm in 2 Drillingsgeschützen
    40 x 610 mm Torpedorohre in Vierlingssätzen

Besatzung
    468 Mann


Seeflugzeugtender "Notoro"


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W62
Typ: Spritzguss
Teile: 124 (nicht alle verwendet)
Preis: 28,60 € zzgl. Versand (NNT Modell + Buch)


Flottenträger Unryu- oder Hiryu (mod)-Klasse "Amagi"


Hersteller: Pit-Road
Artikelnummer: W-72
Maßstab: 1/700
Teile: 233 (einige werden nicht verwendet)
Preis: 29,40 € (NNT Modell + Buch), 32,90 € (Wohld Modellbau)